Dienstag, 12. Juni 2018

Neu im Handel: Frontiersmen - Civil War 4


Ab heute neu im Handel: Die vierte Episode meiner sechsteiligen Mini-Serie "Frontiersmen: Civil War". Diesmal begibt sich John auf eine Undercover-Mission ins Herz des Unionsmilitärs. Auf dem Akademiemond West Point gilt es, einen Informanten zu retten, zu dem die Konföderation der Randplaneten den Kontakt verloren hat. Dabei gibt es mehr als nur ein paar private Verwicklungen.

Donnerstag, 7. Juni 2018

Kostenlos was auf die Ohren


Alle hergehört! (Was ein Wortspiel, denn) Als zeitlich begrenzte Aktion kann man im Augenblick das komplette Audiobook von "Frontiersmen - Civil War 1: Revolte auf Higgins' Moon" bei Youtube und über die Spooks App anhören. Wer also schon immer John Donovan, Hobie, Kelly und all die anderen - großartig interpretiert von Peter Lontzek - kennenlernen wollte, ohne dafür 1,99 Euro auszugeben, hat jetzt die Gelegenheit dazu.

Dienstag, 5. Juni 2018

Coverparade: Die Tochter des Admirals

Am 13. März ist "Frontiersmen - Die Serie" mit dem sechsteiligen Mini-Zyklus "Civil War" gestartet. Eine knappe Woche vor dem Erscheinen von Band 4 möchte ich euch heute ein bisschen über das Cover der vierten Episode erzählen, erneut von Arndt Drechsler geschaffen. 


Zum Titel möchte ich dieses Mal nicht viel sagen, da jedes falsche Wort ein Spoiler wäre. Deutlich wird wohl allerdings schon, dass es sich um eine Vater-Tochter-Geschichte handelt. Außerdem, das steht so im Werbetext, daher ist es kein Spoiler, handelt es sich bei dem Admiral um einen Offizier des Unionsmilitärs, genau genommen des Leiters der Unionsmilitärakademie auf West Point.

Ja, der Name des Mondes ist absichtlich gewählt. Ich wollte mit diesem Roman den "Frontiersmen"-Beitrag zur langen Tradition der Kavallerie-Western leisten. Zugegeben, die Geschichte ist dann in eine etwas andere Richtung gegangen, aber ein paar Akzente konnte ich doch setzen, etwa im Prolog oder in der Offiziersfeier im Mittelteil des Romans, fast schon eine Standard-Szene vor allem in den Kavallerie-Westenfilmen von John Ford.

Das Cover zeigt passend einen Offizier, der auf ein Schlachtschiff des Kernwelten-Militärs schaut. Die Farbstimmung und Komposition gefallen mir diesmal besonders gut. Einzig der Hipster-Haarschnitt und Bart wollen nicht so recht zu einem älteren, hochrangigen Offizier passen - aber vielleicht sehen wir ja gar nicht den Admiral, sondern eine andere Figur des Romans? (Über die ich hier kein weiteres Wort verlieren will.) Das Schiff im Hintergrund wirkt jedenfalls überzeugend militärisch und die Monde über Constitution - ja, das ist die Welt, auf der Darius Martell sein Unwesen treibt - passen auch gut.

"Frontiersmen Civil War 4: Die Tochter des Admirals" erscheint am 12.6. als eBook und Audiodownload. Der Umfang beträgt ca. 150 Seiten und das Ganze wird zum Preis von 2,49 Euro (eBook) bzw. 1,99 Euro (Audiodownload) angeboten.

Mittwoch, 23. Mai 2018

Der Weltenfinder startet ins Wolkenmeer


Flugschiffer ahoi! Heute ist der Erstverkaufstag meines neuen, bei Fischer TOR erschienenen Fantasy-Romans "Der Weltenfinder". Er handelt von der abenteuerlichen Expedition des reisefreudigen Gelehrten Corren von Dask, der im Wolkenmeer nach der geheimnisvollen Stadt ThaunasRa sucht, die der Ursprung dieser magischen Region sein soll. Der Roman ist entweder als Fortsetzung des Romans "Der Drachenjäger" oder auch einzeln lesbar.

Das Buch verfügt übrigens leider erneut über keine Karte. Es wäre produktionstechnisch einfach schlecht machbar gewesen, da Correns Reise relativ weit ist und eine große Karte benötigt hätte, damit man Details wie Städtenamen überhaupt noch hätte lesen können. Dazu kommt, dass das Wolkenmeer einfach eine große, weiße Fläche ist, in der sich Inseln wie Einzelpixel verteilen. Da Fantasy-Leser aber Weltkarten lieben, stelle ich einfach mal meine Autoren-Arbeitskarte hier zur Ansicht online. Correns Reise beginnt rechts auf mittlerer Höhe in der Stadt Geolath und führt ihn dann über den Inneren Ozean und an der Küste des Westlichen Ozeans hinunter bis zum Wolkenmeer. (Kennern mag übrigens auffallen, dass die Karte eine Erweiterung der "Imperium der Drachen"-Karte ist. Beide Reihen - "IdD" und "Wolkenmeer" - spielen in der gleichen Welt, wenn auch im zeitlichen Abstand von fast 1000 Jahren.)

Dienstag, 22. Mai 2018

Playmobil-Spezial


Es ist mal wieder Playmobil-Tag! Eben bekam ich den Beleg des neuen "Playmobil Comic Spezials" - das ist ein Magazin, das die alten Comic-Geschichten des "Playmobil-Magazins" nachdruckt und auch eine Sonderfigur beilegt, aber eben auf den Magazin-Teil verzichtet. (Es ist etwas kleinformatiger als das Magazin - dafür sind zwei 10-Seiter drin, nicht nur ein 10-Seiter und ein 6-Seiter.) In der aktuellen Ausgabe 31 stammt die Flughafenfeuerwehr-Story von mir. Das war damals mein dritter Einsatz für Blue Ocean. Da werden Erinnerungen wach ...

Montag, 21. Mai 2018

Galaktische Post


Gemeinsam mit einem Berg anderer Post hat mich nach meiner Rückkehr aus dem zweiwöchigen Nordsee-Urlaub das Belegexemplar von "The Root of All Rage", der Übersetzung des zweiten Teils der "Star Trek: Prometheus"-Trilogie aus der Feder von Christian Humberg und mir, auf dem heimischen Küchentisch erwartet. Ganz ehrlich: Es gibt kaum schönere Post für einen Autor als Belegexemplare - vor allem, wenn es sich um Auslandslizenzen handelt. (P.S.: Bei dem Bildhintergrund handelt es sich nicht um meinen Küchentisch. ;-) )

Freitag, 18. Mai 2018

Gewinnspiel bei TOR Online

Auf der Website TOR Online werden noch bis zum 27. Mai 5 Exemplare meines am 23. Mai erscheinenden Fantasy-Schmökers "Der Weltenfinder" verlost. Also wenn ihr das Buch noch nicht vorbestellt habt - was ich als Autor natürlich bevorzugen würde -, könnt ihr hier euer Glück versuchen, um ein kostenloses Exemplar zu ergattern.

Montag, 14. Mai 2018

Kellergespräche

Mein beBEYOND-Redakteur Lukas Weidenbach und ich waren im Kellerstudio bei Bastei Lübbe in Köln und haben uns gute zwanzig Minuten über "Frontiersmen: Civil War" unterhalten. Nachzuhören ab sofort bei "Bücher! - Der Lübbe Audio Podcast".

Dienstag, 8. Mai 2018

"Die Verdammten von Fort Hope"


Es herrscht Bürgerkrieg in der Galaxis, und John Donovan und seine Crew stecken mittendrin. Bei der Befreiung eines alten Frontiersman-Kollegen erhalten sie Pläne für einen neuen Auftrag: Die mächtige Weltraum-Festung Fort Hope unterjocht einen Sektor der Randwelten-Konföderation. Ein Frontalangriff kommt nicht in Frage – und es gibt nur eine Alternative: Infiltration. Nicht nur John hat ein ganz schlechtes Gefühl bei der Sache. Doch wer sonst könnte diesen Job erledigen?

"Die Verdammten von Fort Hope" - ab heute als eBook und Audiodownload überall im gut sortierten digitalen Buchhandel.

Dienstag, 1. Mai 2018

Unboxing!

Am Wochenende hat der Postbote die druckfrischen Belege von "Der Weltenfinder" gebracht. Sehen sie nicht hübsch aus?


Und nochmal vor passender Wolkenkulisse.


Das Buch erscheint am 23. Mai im Handel und ist gleichzeitig die (lockere) Fortsetzung von "Der Drachenjäger" und ein völlig neues Abenteuer im Wolkenmeer. Diesmal lautet das Thema: Entdeckungen.

Sonntag, 29. April 2018

Coverparade: Die Verdammten von Fort Hope

Am 13. März ist "Frontiersmen - Die Serie" mit dem sechsteiligen Mini-Zyklus "Civil War" gestartet. Eine gute Woche vor dem Erscheinen von Band 3 möchte ich euch heute ein bisschen über das Cover der dritten Episode erzählen, erneut von Arndt Drechsler geschaffen.


Der Titel ist diesmal kein Verweis auf einen konkreten Western-Film, allerdings von der Anmutung her sehr deutlich an typische Western-Titel angelehnt. Fort Hope ist in diesem Fall natürlich eine Raumstation, die in der Nähe der Transitfelder des Redcross-Systems die Zugangsrouten in einen der Randsektoren bewacht. Bislang hat die Station vor allem die Siedler vor Peko-Übergriffen bewahrt, nun stellt sie ein gefährliches Hindernis für die Freiheitskämpfer der Konföderation dar. Deshalb muss sie weg - und John Donovan wird mit seinen Leuten losgeschickt, dafür zu sorgen.

Die Station auf dem Cover ist erneut eine freie Interpretation von Arndt. Da mir das Cover beim Schreiben noch nicht vorlag, habe ich mir die Station etwas kompakter, massiver und besser bewaffnet ausgemalt. Allerdings finde ich auch diese Variante sehr reizvoll und glaubwürdig für einen Außenposten des Unionsmilitär in den rauen Ecken des Alls.

Die blütenartigen Gebilde mit dem grünen Schimmer sollen Schiffe der Peko darstellen, die im Laufe der Geschichte eine gewisse Rolle spielen werden. Auch hier herrscht künstlerische Freiheit vor, wobei das prinzipielle Konzept der Peko-Schiffe gut getroffen wurde. Es handelt sich hier nämlich um Hybridraumer aus biologischen und technischen Komponenten und die Anlehnung des Designs an Pflanzen ist typisch für Peko-Technologie, die damit ihre Naturverbundenheit zum Ausdruck bringen. Im Roman werden gerade die Mutterschiffe allerdings wie zwei gewölbt aufeinanderliegende, große Blätter beschrieben, die obendrein eher bläulich von der Farbe sind. Aber die Schiffe auf dem Cover könnten z.B. Angriffsfähren sein.

"Frontiersmen Civil War 3: Die Verdammten von Fort Hope" erscheint am 8.5. als eBook und Audiodownload. Der Umfang beträgt ca. 150 Seiten und das Ganze wird zum Preis von 2,49 Euro (eBook) bzw. 1,99 Euro (Audiodownload) angeboten.

Samstag, 28. April 2018


Das neue Playmobil-Magazin (rechts auf dem Bild mit dem Einbrecher) ist erschienen. Zusammen mit dem Vorgängerband bildet die von mir verfasste Titelstory ein spannendes Double-Feature (aus zwei Perspektiven) um einen dreisten Goldraub und den Wettstreit zwischen SEK und Dieben. Zu Beginn des zweiten Teils sitzt Mick die Mütze sitzt im Knast und das Gold scheint verschwunden. Doch seine Schurkenfreunde setzen alles daran, ihn zu befreien, denn sie wollen ein Happy End mit Erdbeerbrause im Urlaubsparadies.

Freitag, 27. April 2018

Leseprobe zum "Weltenfinder" online

Auf TOR Online ist eine Leseprobe zu meinem neuen Fantasy-Roman "Der Weltenfinder" online gegangen. Der Roman ist eine lockere Fortsetzung von "Der Drachenjäger", erzählt allerdings diesmal nicht vom Leben auf einem Drachenjägerflugschiff, sondern von einer abenteuerlichen Expedition auf der Suche nach der Stadt, die als Ursprung für das gesamte Wolkenmeer gilt.

Mittwoch, 25. April 2018

SALE! SALE! SALE!


In Ordnung, stellt euch bitte einen Marktschreier am Hamburger Fischmarkt vor. :-)

„Hergehört, ihr Phantasten, hier gibt’s was Gutes billig! „Der Drachenjäger“, vom Perplies, habt ihr sicher alle schon von gehört. Bisher kostete dieses großartige Wolkenseemannsgarn knappe zehn Euro, ein Preis, der ja an sich schon auf keine Drachenhaut geht. Aber jetzt, liebe Freunde exotischer Abenteuer, geht’s ab über die Kante des Landfalls und in dunstige Schnäppchentiefen! Jetzt gibt es Rabatte satt für die elektronische Version dieser heiteren Himmelfahrtskommandomär. Denn das Wetter ist so schön, da sollte niemand ohne Lektüre zum Badesee fahren müssen. Also kommt, Freunde, zack, runter mit dem Preis. Zwei Euro? Zu wenig? Drei Euro? Immer noch nix? Na gut, auch wenn ich mich selbst damit in den Ruin treibe: Ab heute gibt’s den ganzen Schmöker für die Hälfte! Na, was sagt ihr? 4,99 Euro – ist das ein Wort? Ach, wisst ihr was, Kinners, weil ich euch so mag, biete ich euch zum Sonnenscheinrabatt noch den Freundschaftsbonus an. Noch ein Euro weniger. 3,99 Euro! Wenn das kein gutes Angebot ist, dann soll mich doch der Große Rote fressen. Also zuschlagen, ihr Leichtmatrosen, damit auch ihr euch bald echte Drachenjäger nennen könnt. Aber zögert nicht zu lange: Das Angebot ist begrenzt.“

Montag, 23. April 2018

"Drachenjäger" für RPC Award nominiert

Ich habe es nur zufällig mitbekommen, freue mich dafür aber umso mehr: "Der Drachenjäger" ist in der Rubrik "Literatur" für den RPC Fantasy Award 2018 nominiert worden. Wer das Buch gelesen oder gehört hat und mochte, würde mich glücklich machen, wenn er sein Kreuzchen (das eigentlich ein Punkt ist) an der betreffenden Stelle setzt. Die Abstimmung für dem Publikumspreis, die noch bis 30.4. läuft, ist anonym möglich, es sei denn, man möchte einen der vielen Preise gewinnen, die die Publisher zur Verfügung gestellt haben.

Dienstag, 10. April 2018

"Vierzig Frachter randwärts"


Ein widerwilliger Held, eine Galaxis am Rande des Bürgerkriegs und vierzig Frachter voller gestohlener Waffen, die quer durch den Außenrand gebracht werden müssen. Klingt nach einem neuen Abenteuer von John Donovan und seiner Truppe von der "Mary-Jane Wellington"? Ist es auch! Ab heute als eBook und Audiodownload überall im gut sortierten digitalen Buchhandel.

Sonntag, 8. April 2018

Spaß am Sonntag: Das berühmteste Raumschiff der Science-Fiction-Literatur

Kennt ihr das berühmteste Raumschiff der Science-Fiction-Literatur? Ich höre euch "Enterprise" sagen - oder "Millennium Falcon". Gut, die mögen auch ziemlich bekannt sein. Aber mal abgesehen davon, dass die urspünglich aus dem Reich der Bewegtbilder stammen und daher nicht so richtig zählen, meine ich ein anderes, eins, das nicht auf ein Franchise beschränkt ist, sondern das ganze Multiversum der SF bewohnt. Ich bin sicher, dass es kaum einen SF-Leser unter euch gibt, dem es nicht schon begegnet ist. Es hat keinen Namen, und sein Schöpfer ist nur unter dem geheimnisvollen Pseudonym "Algol" bekannt. Was dieses Schiff so berühmt macht? Verlage lieben es. Ich möchte es euch anhand einer kleinen Bilderserie vorstellen.

Erstmals begegnete mir das Schiff 2014 bei "Perry Rhodan NEO" ...


... dann ein Jahr später bei Heyne ...


... beim Mantikore-Verlag ...


... und, hey, auch bei Bastei Lübbe!


Ich wurde neugierig und fing an zu graben. Und siehe da! Das Schiff gibt es auch von vorn!


Und etwas schattiger ...


In eine wilde Verfolgungsjagd verwickelt ...


... die sich offenbar über mehrere Bücher hinzog ...


Autsch! Volltreffer. Nur noch eine Gondel übrig.


Mal wirkt es wie ein schnitter Jäger ...


Es hat auch schon die Funktion von Eskortschiffen inne gehabt (das Schiff im Zentrum der Flotte ist übrigens auch so ein "üblicher Verdächtiger") ...


... aber am bekannsten ist sicher die Heckansicht.


Das Original gibt es übrigens in jeder größeren Stock-Photo-Datenbank. Offenbar zu einem guten Preis. ;-)

(Ihr kennt noch weitere Verwendungen dieses zugegeben sehr hübschen Raumers? Lasst es mich wissen!)

Samstag, 17. März 2018

Die Frontiersmen auf TOR Online

TOR Online, das Portal für Science-Fiction und Fantasy, hat ein Interview mit mir über "Frontiersmen: Civil War" geführt. Worum es in den Romanen geht, was ich vom seriellen Schreiben halte und ob man ein Westernfan sein muss, um an den Geschichten Spaß zu haben - ihr erfahrt es hier: https://www.tor-online.de/feature/buch/2018/03/sowas-wie-firefly-ein-interview-mit-wes-andrews-alias-bernd-perplies/

Donnerstag, 15. März 2018

Die Karte des Frontiersmen-Universums

Ein Gastartikel von Lukas Weidenbach, meinem Redakteur bei beBEYOND.


Die sechsteilige eBook-Serie „Frontiersmen: Civil War“ erzählt in bester SF-Weltraumoper-Manier die Geschichte eines galaktischen Bürgerkriegs: Die unterdrückte Randwelten-Allianz lehnt sich gegen die Kernwelten-Union auf. Klar, dass es da ziemlich episch zugeht – und die Verfolgungsjagden und Weltraumschlachten in verschiedenen Sonnensystemen und durch Transitstrecken manchmal verwirrend sein können. Deswegen haben wir den Kartenspezialisten Markus Weber von Guter Punkt beauftragt, uns eine schöne Karte des „Frontiersmen“-Universums zu basteln.

Zum Glück hatte der Autor Bernd Perplies (der hier unter dem Namen Wes Andrews schreibt), bereits eine Skizze angefertigt, um beim Schreiben selbst nicht den Überblick zu verlieren.


Aber was steckt eigentlich so an Ideen hinter der Karte? Wir haben den Autor gefragt …

Was ist die Grundidee zu „deiner“ Frontiersmen-Galaxis?

„Frontiersmen“ ist ein ein Space-Western-Universum. Mein Grundgedanke hinter allem war, Motive und Themen des Western zu nehmen und ins All zu transportieren. Entsprechend spiegelt die Serienumgebung eine Art Kolonisierung, wie sie damals in Nordamerika stattfand, wider. Im Zentrum liegt ein sechs Sektoren umfassender Bund, dessen Herz Sektor Prime ist. Diese sogenannten „Kernwelten“ standen am Beginn der Besiedelung des Alls durch die Menschheit. Vor etwa dreihundert Jahren – nachdem den Menschen der Sprung ins All gelungen war – erreichten Kolonisierungsschiffe von der Erde bei einem (nicht ganz geplanten) Super-Transit das Coventry-System. Von dort aus haben sich die Menschen dann im Raum der Peko, der „Indianer“ von „Frontiersmen“, ausgebreitet – erst in die Nachbarsektoren, dann bis an den Rand. Man kann sich das Ganze wie gesagt analog zur Kolonisierung von Nordamerika vorstellen, bloß trennt hier kein Ozean die neue Welt von der alten, sondern ein Sternenmeer, und statt Städten und Bundesstaaten haben sich planetare Kolonien und Sektoren gebildet. Die Randplaneten entsprechen dabei der „Grenze“ des erforschten Territoriums, dem Wilden Westen.

Wie bist du auf die Namen zu deinen Sternensystemen gekommen?

Die Namen sollen natürlich die Atmosphäre des „Space Western“ unterstützen. Daher habe ich sehr viele Sektoren, Planeten und Städte nach Gegenden auf dem nordamerikanischen Kontinent (von Kanada, über die USA, bis Mexiko) benannt, wobei absichtlich mal Städte zu Systemen und mal Bundesstaaten zu Planeten wurden. Es geht allein um den Klang der Worte, nicht um eine zwingende 1:1-Übertragung Nordamerikas in den Weltraum. In den Kernwelten findet man eher „edlere“ (britisch oder französisch angehauchte) Namen wie Sheffield, Rochester oder Beaumont. Am Rand wird es staubiger, rauer mit Planetensystemen, deren Sonnen Alamo, Deadwood oder Peranza heißen.


Was hat es mit den kryptischen Bezeichnungen (in orange) auf der erweiterten Karte auf sich?

Dabei handelt es sich um Planetensysteme, die man zwar über eine stabile Transitroute erreichen kann, die aber gegenwärtig von der Menschheit nicht offiziell genutzt werden, weil sie absolut uninteressant sind. Es gibt dort keine Planeten oder Monde, die sich mit vertretbarem Aufwand besiedeln ließen, keine reichen Rohstoffvorkommen, keine lohnenswerten Transitstrecken zu Drittsystemen. Daher haben diese Systeme keine eigenen Namen, sondern lediglich einen Erfassungscode.

Warum gibt es zwei Versionen der Karte?

Für mich als Autor ist die erweiterte Karte mit den ungenutzten Systemen die relevante, denn es wurde schon im Roman „Frontiersmen – Höllenflug nach Heaven's Gate“ von bewohnten und unbewohnten Systemen gesprochen. Für die Leute dort sind auch die unbewohnten Systeme durchaus in der Nachbarschaft existent. Außerdem möchte ich wissen, in welchen Ecken sich gegebenenfalls Schmuggler und Raumpiraten verstecken könnten. Dafür braucht man einfach den kompletten Überblick. Der Verlag war allerdings – mit recht – der Meinung, dass diese ganzen, in der Mini-Serie praktisch gar nicht erwähnten Systeme die Übersichtskarte extrem voll machen würden, zumal die Karte im eBook auf einem Reader eher klein abgebildet wird. Deshalb haben wir uns entschieden, eine auf die bewohnten Systeme abgespeckte Version zu erstellen, die für den Lesegenuss vollkommen ausreicht. Wer wirklich alles wissen will, kann ja im Netz auf die erweiterte Karte zugreifen, die ich zeitnah auf meiner Website zur Ansicht anbieten werde.

Dienstag, 13. März 2018

John Donovan ist gestartet!


Man kann eine Menge Dinge mit 1 Euro anstellen. Etwa eine Kugel Eis kaufen. Für eine Stunde in der Innenstadt parken. Einen Einkaufswagen füttern. Einmal Lotto spielen. Oder ihr feiert mit mir das Erscheinen der ersten Episode meiner neuen sechsteiligen ebook-Reihe "Frontiersmen - Civil War", die ich (in Ermangelung eines Printbuchs) stilecht auf dem eReader - präsentiere. Reitet mit John Donovan und der mutigen Crew der Mary-Jane Wellington hinaus zu den Randplaneten. Es wird, das verspreche ich euch, ein Abenteuer für echte Space Jockeys und Pistolenschwinger werden. 🤠

Montag, 12. März 2018

Frequently Asked Questions: Frontiersmen – Civil War

Worum geht es in „Frontiersmen – Civil War“?

Die Mini-Serie erzählt von einem Bürgerkrieg zwischen der Kernwelten-Union und den Randplaneten. Zwischen beiden Parteien kriselt es schon länger. Für die Kernwelten sind die Randplaneten nämlich im Wesentlichen Rohstoffquellen, auf denen Konzerne nach Belieben walten können. Die Einheimischen auf den Randplaneten sind entsprechend über das rücksichtslosen Vorgehen der „Fremden“ wütend. Zu Beginn der Mini-Serie sagt sich dann eine große Zahl Randplaneten von der Union los und bildet die Konföderation der Randplaneten. Von jetzt an wollen sie die Alleingewalt über ihre Welten und deren Ressourcen haben. Das kann die Union nicht hinnehmen – so kommt es zum Krieg.

Wann spielt die Reihe?

Etwa ein halbes Jahr nach „Blutfehde auf Alvarado“.

Sind alle Helden aus den Romanen wieder mit dabei?

Ja. Das Personal ist das gleiche wie in den beiden „Frontiersmen“-Romanen. Und es tauchen auch ein paar Nebenfiguren der Romane wieder auf.

Muss ich die beiden Romane zuvor gelesen haben?

Nein. Man kann die Serie auch genießen, wenn man die Romane nicht kennt. In Band 1 werden alle relevanten Informationen über unsere Helden und den Hintergrund für Neueinsteiger noch einmal präsentiert. Allerdings steht die Serie natürlich in einer Reihe mit den Romanen und es wird auch immer mal wieder auf diese zurückverwiesen, sodass Kenner der Vorgängertexte vielleicht einen kleinen Genussvorteil haben.

Wie viele Episoden sind geplant?

Die „Civil War“-Mini-Serie hat 6 Episoden, die im Monatsabstand von März bis August erscheinen.

Und wie lang sind sie?

Sie haben jeweils etwa Heftromanlänge, also zwischen 180.000 und 200.000 Zeichen. Oder einfacher gesagt: Drei Episoden ergeben ungefähr einen 400-Seiten-Roman.

Sind die einzelnen Episoden einzeln lesbar?


Eigentlich ja. Es handelt sich jeweils um Abenteuer mit einem klaren Anfang, einer konkreten Problemstellung und einem runden Schluss. Dazwischen vergeht auch immer ein wenig Zeit (mal mehr, mal weniger). Aber erneut: Die Texte sind grundsätzlich Teil einer größeren, fortlaufenden Erzählung und Entwicklungen in den Figuren sowie innerhalb des „Frontiersverse“ werden natürlich von Geschichte zu Geschichte vorangetrieben.

Wird es die Romane auch gedruckt geben?


Zunächst nicht, nein. Aktuell werden die Episoden nur als eBook und Audio-Download (Hörbuch) angeboten. Es ist denkbar, dass irgendwann Sammelbände herauskommen, die dann auch gedruckt erscheinen, aber das ist eine Verlagsentscheidung und die wird frühestens in einem oder zwei Jahren fallen.

Erscheinen die eBooks und Audio-Downloads gleichzeitig?


Ja.

Geht es mit den „Frontiersmen“ nach „Civil War“ weiter?

Mal schauen. Ideen sind da. Am Ende hängt es wie immer vom Erfolg dieses Experiments namens „Civil War“ ab. Wenn es von den Lesern gut angenommen wird, steht einer zweiten Staffel nichts im Wege. Also: Zuschlagen! ;-)

Sonntag, 11. März 2018

Einsatz für das SEK


Gestern ist das neue Playmobil-Magazin erschienen, das die neue SEK-Truppe zum Thema hat. Diese muss sich mit einem besonders dreisten Goldraub herumschlagen. Ein besonderer Clou des Magazins: Die Geschichte ist zweigeteilt. In der nächste Ausgabe geht das Abenteuer weiter, diesmal aus der Sicht der Schurken und mit einem Dieb als Heftsonderfigur (diesmal ist ein SEK-Mann als Bonus beigefügt).

Samstag, 10. März 2018

DPP 2018

Es geht wieder los. Die Longlist zum "Deutschen Phantastik Preis 2018" ist online. Bis zum 15.4. können alle Fans ihre Stimme für die vorgeschlagenen Titel abgeben - oder neue Titel vorschlagen. "Der Drachenjäger" ist zu meiner Freude gleich in zwei Kategorien von der Jury vorgeschlagen worden: "Bester deutscher Roman" und "Bestes deutschsprachiges Hörspiel/Hörbuch". Wer von euch eins von beidem mochte (Roman oder Hörbuch), würde mich glücklich machen, wenn er sein Kreuz davor setzen würde.

Die Hilfskräfte kommen


Ihr habt euch durchs Todeslabyrinth gekämpft, habt Horden von Kultisten im Tempel des Verderbens umgebracht, den Kerker des Grauens habt ihr halb in Schutt und Asche gelegt und die 77 Kammern des Schreckens eben selbiger beraubt. So, und wer soll das ganze Chaos, das ihr hinterlassen habt, jetzt aufräumen, ihr Helden? Hm? - Die heitere Antwort gibt die neue Kurzgeschichten-Anthologie "Die Hilfskräfte" des Amrun Verlags, an der ich mit einer heiteren Episode beteiligt war. Ab sofort im Handel erhältlich.

Dienstag, 6. März 2018

Zum 10. Jubiläum

Aufmerksame Naturen dürften es bemerkt haben, dass ich schon seit zwei Jahren mein 10-jähriges Jubiläum als Autor feiere. Ganz falsch ist das nicht. Im September 2016 feierte ich den Beginn des Schreibens an meinem Debütroman im Herbst 2006. 2017 beging ich die erfolgreiche Beendigung meines erstens Romans zehn Jahre zuvor. Doch 2018 ist das vielleicht wichtigste Jubiläumsjahr für mich als Autor.

Auf der Buchmesse in Leipzig im Jahr 2008 kam es zwischen Egmont-Lyx und mir zum Vertrag über die Veröffentlichung meines Erstlings. Im Mai erschien „Tarean – Sohn des Fluchbringers“ als Vorab-Exemplar für Buchhändler. Und am 18. August 2008 kam der Roman dann in einer für mich sagenhaften Auflage von 14.000 Exemplaren auf dem Massenmarkt. Das war der Beginn eines Jahrzehnts, in dem ich, allem Deadline-Stress und aller Rückschläge zum Trotz, vielleicht glücklicher war als in irgendeiner Lebensphase zuvor, denn es ich habe meine Berufung gefunden und einen Traum erfolgreich zum Beruf gemacht.


In den Jahren seitdem ist viel passiert. Ich habe an die drei Dutzend Bücher geschrieben, Genre-Preise gewonnen, meine Werke wurden als Hörbuch, szenische Lesung und Theaterstück adaptiert und in mehrere Sprachen übersetzt. Es gab Tage, da wollte ich alles hinwerfen, und solche, an denen ich mein Glück kaum fassen konnte. Doch egal, was seit 2008 alles geschehen ist, mein Debüt-Roman – oder sagen wir: meine Debüt-Trilogie – hat nach wie vor einen speziellen Platz in meinem Herzen.

Als mit „Tarean – Erbe der Kristalldrachen“, dem zweiten Band der Trilogie, im Dezember 2014 mein erstes Buch überhaupt plötzlich verlagsvergriffen war, fühlte sich das sehr seltsam an. Zwei Jahre später verschwanden auch die übrigen beiden „Tarean“-Bände offiziell vom Markt. Mir ist klar, das sie dieses Schicksal mit zahllosen anderen Büchern jedes Jahr teilen, dennoch bedauerte ich den Umstand, dass ausgerechnet „Tarean“ nur noch auf dem digitalen Flohmarkt erhältlich sein sollte. Und weil ich ein Mensch bin, der Dinge ändert, die ihm missfallen, begann ein kühner Plan in meinem Kopf zu reifen.


Ihr kennt das gewiss aus dem DVD-Markt: Jeder größere Film erhält zu einem runden Geburtstag eine neue, hübsche Silberling-Edition. Das kann dazu führen, dass der eingefleischte Fan am Ende manchen Film drei oder vier Mal im Regal stehen hat – ja, ich sehe dich an, „Blade Runner“ –, aber der Reiz einer schick gemachten Anniversary-Edition ist immer wieder aufs Neue da. Genau das wollte ich „Tarean“ zum runden Geburtstag auch spendieren: eine 10-Jahre-Jubiläumsedition! Also streckte ich meine Fühler aus und führte Gespräche und schließlich fand ich den perfekten Verlagspartner für mein Unterfangen.

Ohne weitere Umschweife möchte ich daher hiermit verkünden: In Zusammenarbeit mit dem Mantikore-Verlag, der vor allem für sein umfassendes Abenteuerspielbuchprogramm bekannt ist, aber auch eine sehr feine Genre-Roman-Sparte pflegt, wird am 18. August 2018, auf den Tag genau zehn Jahre nach seiner Erstveröffentlichung, „Tarean – Sohn des Fluchbringers“ erneut erscheinen. „Tarean – Erbe der Kristalldrachen“ und „Tarean – Ritter des Ersten Lichts“ folgen jeweils im Abstand von drei Monaten.


Für diese Ausgabe wurde nicht nur der komplette Text erneut einer kritischen Durchsicht unterzogen, es findet sich auch in jedem Band zusätzliches Bonusmaterial in Form einer exklusiven Kurzgeschichte und eines Blicks hinter die Kulissen. Darüber hinaus bekamen alle drei Bände neue Cover spendiert, die in Rücksprache mit mir entstanden sind und speziell für die Romane angefertigt wurden. Doch das ist noch nicht alles! Als besonderes Highlight kommen alle drei Bände illustriert daher! Richtig gelesen: Mantikore hat entschieden, in die Vollen zu gehen, und hat einen Künstler engagiert, der meinen Texten gezielt die visuellen Sahnehäubchen aufsetzt. Und wer sich etwas Besonderes gönnen möchte, der greift statt zur Taschenbuchausgabe zum edlen Hardcoverband. 

In seiner Ganzheit ist diese Form der Deluxe-Behandlung bislang einzigartig in meiner Autorenkarriere und ich kann nur sagen, dass ich außerordentlich gespannt auf das Ergebnis bin. Ich hoffe, dass „Tarean“ so zehn Jahre nach seiner Erstveröffentlichung nochmal eine neue Generation junger Leser erreichen wird – und vielleicht greift ja auch der ein oder andere Alt-Fan noch einmal zu. Es lohnt sich!

Mehr Informationen zu den Büchern gibt es auf meiner Website und beim Mantikore-Verlag.

https://manti-shop.de/romane/fantasywelten/306/tarean-1-sohn-des-fluchbringers-illustrierte-jubilaeumsausgabe (Taschenbuch)

https://manti-shop.de/romane/fantasywelten/326/tarean-1-sohn-des-fluchbringers-illustrierte-jubilaeumsausgabe (Hardcover)

https://manti-shop.de/romane/fantasywelten/325/tarean-2-erbe-der-kristalldrachen-illustrierte-jubilaeumsausgabe (Taschenbuch)

https://manti-shop.de/romane/fantasywelten/310/tarean-2-erbe-der-kristalldrachen-illustrierte-jubilaeumsausgabe (Harcover)

https://manti-shop.de/romane/fantasywelten/314/tarean-3-ritter-des-ersten-lichts-illustrierte-jubilaeumsausgabe (Taschenbuch)

https://manti-shop.de/romane/fantasywelten/324/tarean-3-ritter-des-ersten-lichts-illustrierte-jubilaeumsausgabe (Harcover)

Mittwoch, 28. Februar 2018

"Frontiersmen" in der "GEEK!"


In der aktuellen Ausgabe der "GEEK!" (Nr. 35) wurde ich von Serien-Spezialist Sascha Vennemann zu "Frontiersmen: Civil War" befragt. Wir plaudern darüber, wieso es zur Fortsetzung der Romane kam, weshalb der Bürgerkrieg als eBook-Reihe stattfindet und warum jeder, der zünftige Space Opera mag, mit John Donovan hinaus ins All ziehen sollte.

Sonntag, 25. Februar 2018

Alle Infos zu den "Frontiersmen"

Natürlich könnte ich alle Posts doppelt bringen - aber das will ich nicht, denn das würde das Blog von Wes Andrews witzlos machen. Daher weise ich hier nur kurz darauf hin, dass im Augenblick alle paar Tage interessante Informationen zum "Frontiersverse" im Allgemeinen und zu "Frontiersmen: Civil War" im Speziellen dort präsentiert werden. So analysiere ich beispielsweise die verschiedenen Cover und gehe auf die neue Weltraumkarte zum Setting ein. Einfach mal reinschauen!

Dienstag, 20. Februar 2018

Coverparade: Vierzig Frachter randwärts

Am 13. März startet "Frontiersmen - Die Serie" mit dem sechsteiligen Mini-Zyklus "Civil War". Heute möchte ich euch ein bisschen über das Cover der zweiten Episode erzählen, erneut von Arndt Drechsler geschaffen.


Der Titel ist natürlich ein Wortspiel und bezieht sich auf den amerikanischen Westernfilm "Vierzig Wagen westwärts" von John Sturges aus dem Jahr 1965. Der Film, der von einem Whiskey-Treck von Julesburg nach Denver handelt, ist eindeutig als Komödie angelegt und ... nun ja ... vom hübschen deutschen Titel abgesehen eher etwas für Genreliebhaber.

"Vierzig Frachter randwärts" ist keineswegs eine Lachnummer, wie man schon an der unteren Hälfte des Covers erkennen kann. Ich bin mir nicht ganz sicher, welche Schiffe Arndt genau abbilden wollte, der Anzahl nach müsste es sich aber um einen Teil des Frachterkonvois handeln, der von der Arbeiterschaft einer Unions-Waffenfabrik gestohlenes Wehrmaterial einmal quer durch den Concord-Sektor bringen soll. Mir gefällt besonders das massiv wirkende Industrial-Design der Schiffe, das an Filme wie "Alien" und "Star Wars" erinnert.

Nicht ganz richtig wird hier suggeriert, dass diese Frachter kampfstark wären. Das sind sie nicht - zumindest nicht zu Beginn. Gerade deshalb werden John und seine Leute angeheuert, um die geflohenen Arbeiter auf ihrem Weg zu begleiten und zu beschützen. Dabei bekommen sie nicht nur Probleme mit Raumpiraten, sondern natürlich auch mit dem Unionsmilitär. (Ja, es könnten auch Unionskreuzer auf dem Cover sein, das würde optisch sogar noch besser passen. Allerdings jagt keine ganze Flotte dem Frachterkonvoi hinterher. Aber gut, das nennt man wohl dramatische Überzeichnung. ;-) )

Ein Wort vielleicht noch zu den grünen "Blitzen". Das sind keine der typischen Impulslaser, die man in Space-Operas so oft vorfindet (und die so schön glühen, obwohl man Laser im Vakuum nicht sehen kann). Vielmehr handelt es sich um Leuchtspurgeschosse, die neben normaler Munition periodisch aus den Massetreibergeschützen (a.k.a. Railguns) abgefeuert werden, eben damit man die Projektilströme im All verfolgen kann. Massetreiberwaffen sind übrigens neben Raketen die Hauptwaffen, die im "Frontiersmen"-Universum zum Einsatz kommen, obwohl es durchaus Laser gibt. Darin ähnelt es eher z.B. der modernen "Battlestar Galactica"-Serie als "Star Wars".

Mehr Cover und Infos folgen in den nächsten Tagen. "Frontiersmen Civil War 2: Vierzig Frachter randwärts" erscheint am 10.4. als eBook und Audiodownload. Der Umfang beträgt ca. 150 Seiten und das Ganze wird zum Preis von 2,49 Euro (eBook) bzw. 1,99 Euro (Audiodownload) angeboten.

Donnerstag, 15. Februar 2018

Coverparade: Revolte auf Higgins' Moon

In ein paar Wochen startet "Frontiersmen - Die Serie" mit dem sechsteiligen Mini-Zyklus "Civil War". Zur Einstimmung möchte ich euch gern die Cover von Arndt Drechsler präsentieren. Ja, ich weiß, die findet man schon überall im Netz. Aber nur hier gibt es auch exklusive Hintergrundinformationen dazu! Also, los geht's:


Der obere Teil aller Cover ist identisch und zeigt Arndts Interpretation von Kelly, John und Hobie. Ich sage "Arndts Interpretation", weil natürlich jeder (sowohl ich als Autor als auch jeder Leser) andere Figuren im Kopf hat. Ich besetze meine Helden für gewöhnlich mit toten oder lebenden Hollywood-Stars, die man natürlich aus persönlichkeitsrechtlichen Gründen nicht abbilden könnte. Für Arndt war, wie er mir erzählte, wichtig, dass die Heldentruppe möglichst cool und mit allen Wassern gewaschen aussieht. Eine Art "A-Team" im All. Wobei Hobie tatsächlich auch bei ihm ursprünglich anders aussah, faltiger und etwas verrückter, ein verschmitzter Technik-Opa. Hier wünschte sich der Verlag eine etwas abgebrühtere Variante.

In der unteren Hälfte ist beim ersten Band Higgins' Moon zu sehen oder wie er offiziell heißt: Hasperat II. Der Bergbaumond im Orbit des Gasriesen Hasperat im Coronado-System wurde erstmals im Roman "Frontiersmen 1: Höllenflug nach Heaven's Gate" erwähnt. Harold Piccoli, der geflohene Bergarbeiter, der zu Johns Crew stößt, stammt von dort. Auch wenn die gezeigte Stadt auf dem Cover nicht ganz dem entspricht, was hier im Roman beschrieben wird (Higgins' Gorge liegt in einer Schlucht, geschützt vor den Stürmen), finde ich die trostlose Stimmung, das Leben im Zwielicht, perfekt umgesetzt. Und über allem schwebt ein automatisierter Konzernfrachter. Filme wie "Moon 44" oder "Outland" lassen grüßen (die mir übrigens auch als Inspiration für das Leben auf Higgins' Moon dienten).

Mehr Cover und Infos folgen in den nächsten Tagen. "Frontiersmen Civil War 1: Revolte auf Higgins' Moon" erscheint am 13.3. als eBook und Audiodownload. Der Umfang beträgt ca. 130 Seiten und das Ganze wird zum Kampfpreis von 99 Cent (eBook) bzw. 1,99 Euro (Audiodownload) angeboten.


Montag, 12. Februar 2018

John Donovan reitet wieder!

Fast zwei Jahre lang herrschte Funkstille bei den "Frontiersmen". Warum? Weil John Donovan und seine Freunde nach zwei dramatischen Abenteuern einfach mal eine Pause gebraucht haben. Doch damit ist nun Schluss! Ein echter Abenteurer kann nicht ewig die Füße still halten. Und deshalb sei - mit leichter Verspätung, aber noch nicht zu spät - hiermit offiziell verkündet: John Donovan reitet wieder - und das auch noch in Serie.


Was heißt das genau? Das heißt, dass ab dem 13. März die Mary-Jane Wellington und ihre Besatzung wieder ins All starten, und das dann sechs Monate lang in Folge, jeweils im Umfang eines Heftromans. Richtig gelesen. Es wird (aktuell) keine weiteren Taschenbücher geben, stattdessen habe ich für das Digital-Imprint von Bastei-Lübbe, beBeyond, eine sechsteilige Mini-Serie entwickelt, die den Titel "Frontiersmen: Civil War" trägt und vom spannenden Freiheitskampf der Randplaneten gegen die Kernwelten-Union erzählt. Und John steckt mit seinen Leuten natürlich mittendrin.

Mehr Infos (ein FAQ, Bildmaterial, etc.) folgen in Kürze. Ganz Neugierige können sich auch auf der Website von Bastei-Lübbe über die Serie, die parallel als eBook und Audiodownload erscheinen wird, informieren.

Montag, 5. Februar 2018

Die Wächter sind zurück


Tag des Neues Buchs! Eben habe ich meinen ersten Beleg von "Die Wächter von Aquaterra - Angriff aus der Tiefe" bei der Post abgeholt. Dieses mal geht es zum Grund des Ozeans, wo Finn, Anna und Tresk finsteren Machenschaften auf die Spur kommen. U-Boot-Action, exotische Aliens, ein Cameo der "Seaquest" (oder so) und mehr erwarten euch ab 13. Februar im gut sortierten Buchhandel.

Mittwoch, 31. Januar 2018

"Lucius Adler" x4

Ich stehe gerade vor der Tür und warte auf den Paketboten. Warum? Weil mein Mitautor Christian Humberg mir soeben verriet, dass unser "Lucius Adler" bei Thienemann in die 4. Auflage gegangen ist! Und die Belege dazu trudeln heute ein. Wenn das kein Grund für kalte Füße ist! (Nein, ich gestehe, ich lüge. Ich sitze am PC und überblicke von meinem Bürofenster die Einfahrt. Ist nicht ganz so dramatisch, dafür aber viel bequemer.)

                (Foto von Christian Humberg)

Montag, 29. Januar 2018

Die Zwerge sind los!


Heute ist das neue Playmobil-Magazin erschienen, das vor allem Fantasy-Freunden gefallen dürfte. In gleich zwei Comics erzähle ich Abenteuer mit den brandneu erschienenen Zwergen, die die Ritterwelt um eine sehr coole, fantastische Komponente ergänzen.

Donnerstag, 11. Januar 2018

SERAPH-Nominierung

Erfreuliche Neuigkeiten erreichen mich soeben. Die Longlist zum SERAPH 2018 wurde bekannt gegeben und mein "Drachenjäger" hat es ins illustre Feld der nominierten Werke geschafft. Einem Fanatiker wie Kapitän Adaron genügt eine Longlist-Nominierung natürlich nicht, aber ich bin schon ziemlich glücklich darüber.
Mehr Informationen zum SERAPH gibt es hier.

Montag, 1. Januar 2018

Das war 2017


Das Jahr 2017 ist vorbei. Gestern ging es mit Böllern und Raketen dahin. Doch bevor ich den Blick nach vorne richte, will ich die letzten zwölf Monate noch einmal kurz Revue passieren lassen. Es war ein arbeitsreiches Jahr für mich, das steht außer Frage. Ganz zu schweigen von einem Umzug ins neue Eigenheim im Februar – mit Handwerkerterminen bis weit in den März –, hatte ich ein ziemlich knackiges Programm auf der To-Do-Liste. Vielleicht etwas zu knackig, wie sich an diversen (internen) Terminverschiebungen und durchgeschriebenen Feierabenden gezeigt hat. Diesen Aspekt meines Lebens als Autor hoffe ich 2018 etwas besser unter Kontrolle zu bekommen.

Aber 2017 war auch ein höchst erfolgreiches Jahr. Mit „Angriff der Automatenmenschen“ gingen im März „Die unheimlichen Fälle des Lucius Adler“ von Christian Humberg und mir bei Thienemann in die dritte Runde. Im Sommer erschien dann nicht nur mein Verlagsdebüt bei Fischer-Tor, das Fantasy-Epos „Der Drachenjäger“, sondern es startete auch eine neue Kinderbuchreihe bei Thienemann, „Die Wächter von Aquaterra“, die ich ebenfalls zusammen mit Christian verfasst habe. Übrigens kennen wir zwei uns nun seit mittlerweile zwanzig Jahren – und seit knapp zehn schreiben wir zusammen Bücher! Darauf hoch die Tasse, Kollege!

Abgesehen von meinen Buchprojekten war ich auch an zahlreichen anderen Fronten aktiv. Zwei von mir übersetzte „Star Trek“-Romane sind bei Cross Cult erschienen, diverse Artikel, etwa zu alten Fantasy-Filmen und zu Genre-Brettspielen, fanden ihren Weg zu Tor-Online, beim von mir betreuten Phantastik-Rezensionsportal Ringbote stand eine Komplettüberholung an und für das Playmobil-Magazin von Blue Ocean durfte ich einen ganzen Stapel Comics ersinnen, von Ritter-Epen, über Piraten-Abenteuer, bis hin zu actionlastigen Polizei-Storys.

Ein besonderes Highlight war natürlich das Erscheinen des ersten Bandes der „Star Trek: Prometheus“-Trilogie in englischer Übersetzung bei Titan Books UK. Letztes Jahr war das Projekt im Rahmen des 50. Geburtstags von „Star Trek“ eine Weltpremiere, weil erstmals in fünf Jahrzehnten außerhalb der USA ein lizenzierter Originalromanstoff auf dem Markt erschien. Dieses Jahr nun stellte das Ganze zumindest eine persönliche Premiere dar, denn eine Übersetzung eines meiner Bücher ins Englische hatte es bis dato noch nicht gegeben.

Zur Auflockerungen vom Arbeitsalltag ging es zwischendurch immer mal wieder auf Tour zu Messen, Conventions und Lesungen, darunter neben den Klassikern Leipzig und Frankfurt etwa zur brandneuen Phantastika in Oberhausen, zur ComicCon in Stuttgart und zur Münchner Bücherschau. Gerade diese Ausflüge schätze ich immer besonders, denn sie stellen eine wunderbare Möglichkeit dar, alte Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen sowie ein paar Bücher direkt an den neugierigen Leser zu bringen. (Ich glaube, das schreibe ich jedes Jahr, aber es wird deswegen nicht falsch.)

Und was steht für 2018 auf dem Programm? Eine ganze Menge! „Die Wächter von Aquaterra“ stellen sich einer Gefahr in der Tiefe des Meeres, Frontiersman John Donovan und seine Crew von der Mary-Jane Wellington kehren zurück und müssen sich durch einen galaktischen Bürgerkrieg schlagen, eine zweite Reise ins Wolkenmeer steht bevor und bei Playmobil halten die Zwerge Einzug (nicht die von Markus Heitz ;-) ). Ein, zwei Überraschungen habe ich auch noch in der Hinterhand. Ich werde sie verkünden, sobald ich sie verkünden darf.

Zum Abschluss bleibt mir nur noch, allen zu danken, die mein letztes Jahr so erfreulich gemacht haben: kreative Kollegen, verständnisvolle Verlagsmitarbeiter, begeisterte Leser – von Freunden und der Familie ganz zu schweigen. Möge auch euer Jahr 2018 vor allem gut sein! Darauf erhebe ich meine Plastikmineralwasserflasche, die neben dem PC steht. Prost! :-)