Heute beginnt die Frankfurter Buchmesse. Ich bin dieses Jahr nicht dabei. Nicht so sehr wegen Corona - im bin zweifach geimpft, habe kein Problem mit FFP2-Masken und bin nicht übermäßig ängstlich diesbezüglich -, sondern aus privaten Gründen. Das bedaure ich, aber es ging einfach nicht anders.
Wer trotzdem Lust hat, sich über meine Bücher zu informieren und/oder mich virtuell zu treffen, für den gibt es durchaus Möglichkeiten.
Zum einen ist immer noch der schicke, virtuelle Stand online, den ich im Sommer für die Buchmesse Saar gebucht habe. Hier werden alle neueren Bücher von mir vorgestellt, inklusive Bestellmöglichkeiten.
Zum zweiten lese ich gemeinsam mit Christian Humberg am Samstag auf dem virtuellen BuCon aus der Neuausgabe von "Drachengasse 13 - Schrecken über Bondingor". Ob wir verteilte Rollen über Discord hinbekommen, muss sich noch zeigen. Zur Not übernimmt jeder von uns eine Szene. Um 14 Uhr geht's auf dem Twitch-Kanal des Con los. Seid gern dabei.
Ansonsten bin ich natürlich immer und jederzeit über die Kontakt-Email-Adresse meiner Website erreichbar. Und ich versende auch gern signierte Bücher auf Wunsch, nur falls jemandem der alljährlichen Messe-Kaufrausch fehlt. Einfach melden. :-)
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Mittwoch, 20. Oktober 2021
Es ist Buchmesse! Und ich bin nicht da ...
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Freitag, 8. Juli 2016
Wenn Orks Raumschiffe spalten - oder: Ich bei Orkenspalter TV
Im Rahmen der Comic Con Germany wurde ich von Orkenspalter TV interviewt. Ich rede zu schnell, wie so oft, wenn ich zu viel in zu wenig Zeit zu
sagen versuche. Doch abgesehen davon: Wer immer noch nicht weiß, was es
mit "Star Trek Prometheus" auf sich hat, kann es sich von mir erklären
lassen. (Und als Goodie gibt es noch ein Gespräch mit dem Holodoc der Voyager obendrauf, der ja zufällig auch schon mal mit der U.S.S. Prometheus zu tun hatte - wenngleich das im Interview nicht thematisiert wird.)
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Star Trek Prometheus
Montag, 13. Juni 2016
Comic Con Germany
Vom 25.6. bis 26.6. findet in der Messehalle Stuttgart (in Flughafennähe) die Comic Con Germany statt. Anlässlich des anstehenden Starts von "Star Trek: Prometheus" bin ich an beiden Tagen am Stand von Cross Cult vor Ort und signiere Autogrammkarten, Leseproben oder Lesezeichen. Wenn wir Glück haben, ist vielleicht auch schon Band 1 "Feuer gegen Feuer" erhältlich.
An folgenden Terminen werde ich vor Ort sein:
SA, 25.6. von 12-14 Uhr und von 16-18 Uhr
SO, 26.6. von 14-16 Uhr
Anders als bei den Kollegen aus Film und TV sind Autogramme und Fotos von und mit mir übrigens kostenlos. Nur das Buch, das ich unterschreiben soll, müsst ihr kaufen. ;-)
An folgenden Terminen werde ich vor Ort sein:
SA, 25.6. von 12-14 Uhr und von 16-18 Uhr
SO, 26.6. von 14-16 Uhr
Anders als bei den Kollegen aus Film und TV sind Autogramme und Fotos von und mit mir übrigens kostenlos. Nur das Buch, das ich unterschreiben soll, müsst ihr kaufen. ;-)
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Montag, 21. März 2016
Pressematerial auf der Leipziger Buchmesse
Katalogtitelseite, neue Signierkarten und extrem coole Lesezeichen: Ich
kann mich über das Werbematerial, das auf der Leipziger Buchmesse zu
finden war, wirklich nicht beschweren.
Mittwoch, 22. April 2015
Messemitbringsel
Eben noch auf der Buchmesse Leipzig, jetzt in meinem Wohnungsflur. Damit ich ja nicht vergesse, dass ich mit "Imperium der Drachen" noch einiges vorhabe.
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Montag, 16. März 2015
Die Leipziger Buchmesse 2015
Die Buchmesse in diesem Jahr fing auf eine einem Autoren unwürdige Art und Weise an: nämlich mit dem Aufstehen am Buchmessenfreitag um 5:45 Uhr. Ernsthaft: Ich bin ein Nachtarbeiter. Mein Tagewerk vor 9 Uhr morgens zu beginnen, ist mir ein Gräuel. Nachdem ich, noch ziemlich schlaftrunken, erfolgreich meinen Sitzplatz im Intercity nach Frankfurt eingenommen hatte, verlief der Rest der Reise erfreulich unproblematisch. Gegen Mittag empfing Leipzig mich mit der ihr eigenen Kühle (irgendwie scheint es dort immer 10° kälter als im Rest von Deutschland zu sein), aber immerhin schien die Sonne und in den Messehallen selbst herrschte wie stets die Temperatur, die mehrere 1000 Menschenleiber eben so produzieren.
Mein erster Termin führte mich zu meinem Hausverlag, Egmont, wo ich mit der Programmleiterin von Egmont-LYX bei Käsebrötchen und Kaffee über Freud und Leid der Buchschaffenden plauderte. Wir sprachen über das bislang sehr angenehme Feedback der Leser zu meinem neuen Zyklus „Imperium der Drachen“ und über den beharrlichen Unwillen des Buchhandels Egmont-LYX als etwas anderes als einen Verlag für Romantasy wahrzunehmen. Im Anschluss daran spazierte ich zur FantasyLeseinsel weiter, wo ich, einmal mehr wunderbar betreut von den begeisterten Phantasten von WerkZeugs, mein aktuellstes Buch, „Imperium der Drachen – das Blut des schwarzen Löwen“, vorstellte. Der Freitagnachmittagslot schien günstig zu sein, denn die Leseinsel war voll besetzt, und auch die sich daran anschließende Signieren-Halbe-Stunde musste ich nicht alleine verbringen.
Nach einem letzten konspirativen Gespräch mit Menschen, die mögen, was ich so schreibe, und zukünftig gerne mit mir zusammenarbeiten würden, ging es dann zum Abendtermin in die Stadt. Dabei gelang es mir zum ersten Mal, die Bar zu finden, in der meine Agentur „Schmidt & Abrahams“ schon seit Jahren ihr Leipziger Agenturtreffen abhält, ohne mich dabei zu verlaufen. Bedauerlicherweise wird mir das für zukünftige Messebesuche nichts mehr bringen, denn bekanntlich hat sich die Agentur zu Jahresbeginn aufgelöst, sodass wir an diesem Abend zum letzten Mal in dieser fröhlichen Runde zusammenkamen. Vielen Dank noch mal an Natalja und Julia – nicht nur für dieses schöne Event, das in Leipzig für mich ebenso Tradition hatte, wie das Beisammensitzen mit anderen Autoren in der Autoren-Lounge von WerkZeugs.
Der verregnete Samstag war vor allem von kurzweiligen Gesprächen mit Freunden und Kollegen geprägt. Dazwischen hatte ich eine weitere Signier-Halbe-Stunde, diesmal in der Messebuchhandlung, während der sich nicht nur ein paar weitere „Imperium der Drachen“-Bücher an den Mann und die Frau bringen ließen, sondern spontan auch der ein oder andere „Drachengasse 13“-Band – für die jüngeren Leser, die an Drachen erst noch herangeführt werden müssen. Den Abend verbrachte ich mit der Truppe von Cross Cult, dem Verlag, für den ich „Star Trek“-Romane übersetze, und wir haben nicht nur fantastisch gespeist, sondern uns auch prächtig unterhalten, unter anderem mit Bob und Vicky Scott, zweien der Macher der aktuellen „Peanuts“-Comics, die vom Verlag aus den USA eingeflogen worden waren.
Der Sonntagvormittag stand für mich und Autorenkollege Christian Humberg ganz im Zeichen von „Drachengasse 13“. Im Hörbuchbereich der Buchmesse stellten wir die beim Verlag „in Farbe und Bunt“ erschienene D13-Kurzgeschichten-Anthologie vor, die Christian im letzten Jahr eingelesen hat und die seitdem auf allen wichtigen Online-Plattformen als Download erhältlich ist. Für die Messe hatte sich der Verlag ein besonderes Special ausgedacht und eine limitierte und nicht im Handel erhältliche CD-Ausgabe von „Lichtfestmagie und andere Zauber“ pressen lassen. Nach einer launigen szenischen Lesung war es uns dann auch vergönnt, einer erfreulich großen Zahl an interessierten Menschen unsere „Drachengasse“ mit auf den Heimweg zu geben. Für uns hieß es gegen 14 Uhr Abschied nehmen, und nach einer letzten stärkenden Pizza am Bahnhof ging es in Richtung Heimat. Gegen 21:30 Uhr hatte auch ich es dann endlich geschafft und konnte müde aber glücklich Koffer und Tasche abstellen, um die Beine hochzulegen und die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren zu lassen.
Als Fazit lässt sich wohl sagen: Es gab durchaus Jahre, in denen ich die Buchmesse als ein wenig anstrengend empfunden habe. 2015 allerdings hat eigentlich alles gepasst. Die Gespräche, Lesungen, Signierstunden und Pläne für die Zukunft waren mir eine Freude, einzig mein penetrant schmerzender Rücken hat mir die ein oder andere Minute vergällt. Bis zum nächsten Mal, Leipzig – vielleicht dann auch mal wieder mit richtig schönem Wetter.
Mein erster Termin führte mich zu meinem Hausverlag, Egmont, wo ich mit der Programmleiterin von Egmont-LYX bei Käsebrötchen und Kaffee über Freud und Leid der Buchschaffenden plauderte. Wir sprachen über das bislang sehr angenehme Feedback der Leser zu meinem neuen Zyklus „Imperium der Drachen“ und über den beharrlichen Unwillen des Buchhandels Egmont-LYX als etwas anderes als einen Verlag für Romantasy wahrzunehmen. Im Anschluss daran spazierte ich zur FantasyLeseinsel weiter, wo ich, einmal mehr wunderbar betreut von den begeisterten Phantasten von WerkZeugs, mein aktuellstes Buch, „Imperium der Drachen – das Blut des schwarzen Löwen“, vorstellte. Der Freitagnachmittagslot schien günstig zu sein, denn die Leseinsel war voll besetzt, und auch die sich daran anschließende Signieren-Halbe-Stunde musste ich nicht alleine verbringen.
Nach einem letzten konspirativen Gespräch mit Menschen, die mögen, was ich so schreibe, und zukünftig gerne mit mir zusammenarbeiten würden, ging es dann zum Abendtermin in die Stadt. Dabei gelang es mir zum ersten Mal, die Bar zu finden, in der meine Agentur „Schmidt & Abrahams“ schon seit Jahren ihr Leipziger Agenturtreffen abhält, ohne mich dabei zu verlaufen. Bedauerlicherweise wird mir das für zukünftige Messebesuche nichts mehr bringen, denn bekanntlich hat sich die Agentur zu Jahresbeginn aufgelöst, sodass wir an diesem Abend zum letzten Mal in dieser fröhlichen Runde zusammenkamen. Vielen Dank noch mal an Natalja und Julia – nicht nur für dieses schöne Event, das in Leipzig für mich ebenso Tradition hatte, wie das Beisammensitzen mit anderen Autoren in der Autoren-Lounge von WerkZeugs.
Der verregnete Samstag war vor allem von kurzweiligen Gesprächen mit Freunden und Kollegen geprägt. Dazwischen hatte ich eine weitere Signier-Halbe-Stunde, diesmal in der Messebuchhandlung, während der sich nicht nur ein paar weitere „Imperium der Drachen“-Bücher an den Mann und die Frau bringen ließen, sondern spontan auch der ein oder andere „Drachengasse 13“-Band – für die jüngeren Leser, die an Drachen erst noch herangeführt werden müssen. Den Abend verbrachte ich mit der Truppe von Cross Cult, dem Verlag, für den ich „Star Trek“-Romane übersetze, und wir haben nicht nur fantastisch gespeist, sondern uns auch prächtig unterhalten, unter anderem mit Bob und Vicky Scott, zweien der Macher der aktuellen „Peanuts“-Comics, die vom Verlag aus den USA eingeflogen worden waren.
Der Sonntagvormittag stand für mich und Autorenkollege Christian Humberg ganz im Zeichen von „Drachengasse 13“. Im Hörbuchbereich der Buchmesse stellten wir die beim Verlag „in Farbe und Bunt“ erschienene D13-Kurzgeschichten-Anthologie vor, die Christian im letzten Jahr eingelesen hat und die seitdem auf allen wichtigen Online-Plattformen als Download erhältlich ist. Für die Messe hatte sich der Verlag ein besonderes Special ausgedacht und eine limitierte und nicht im Handel erhältliche CD-Ausgabe von „Lichtfestmagie und andere Zauber“ pressen lassen. Nach einer launigen szenischen Lesung war es uns dann auch vergönnt, einer erfreulich großen Zahl an interessierten Menschen unsere „Drachengasse“ mit auf den Heimweg zu geben. Für uns hieß es gegen 14 Uhr Abschied nehmen, und nach einer letzten stärkenden Pizza am Bahnhof ging es in Richtung Heimat. Gegen 21:30 Uhr hatte auch ich es dann endlich geschafft und konnte müde aber glücklich Koffer und Tasche abstellen, um die Beine hochzulegen und die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren zu lassen.
Als Fazit lässt sich wohl sagen: Es gab durchaus Jahre, in denen ich die Buchmesse als ein wenig anstrengend empfunden habe. 2015 allerdings hat eigentlich alles gepasst. Die Gespräche, Lesungen, Signierstunden und Pläne für die Zukunft waren mir eine Freude, einzig mein penetrant schmerzender Rücken hat mir die ein oder andere Minute vergällt. Bis zum nächsten Mal, Leipzig – vielleicht dann auch mal wieder mit richtig schönem Wetter.
Samstag, 4. Oktober 2014
Vorbereitet für die Buchmesse!
So, nachdem nun die Signierkarten für "Imperium der Drachen" eingetroffen sind, bin ich wohl vorbereitet für die diesjährige Buchmesse in Frankfurt. Ich habe übrigens diesmal keine extra Signierstunde bei Egmont-Stand, werde allerdings wie jedes Jahr vorne am Standtresen unterschriebene Karten auslegen und auf dem Buchmesse-Convent am Buchmessensamstag in Dreieich nach meiner Lesung Karten signieren. (Die Bücher kommen ja erst zwei Wochen nach der Messe in den Handel.)
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Sonntag, 16. März 2014
Das war Leipzig .... 2014
Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich, aber ich war tatsächlich auch 2014 auf der Buchmesse Leipzig - allerdings diesmal aus Zeit- und Budgetgründen nur über die zwei Wochenendtage, was, wie ich festgestellt habe, tatsächlich auch reicht, wenn man sich seine Termine eng genug taktet.
Wie war Leipzig dieses Jahr? Werfen wir einen Blick auf die obligatorische Checkliste:
- Bei "Perry Rhodan" Signierstunde abhalten = CHECK
- Auf der Leseinsel einer Fantasy-Lesung lauschen = CHECK
- Bei WerkZeugs Kuchen und Getränke genießen = CHECK
- Kai Meyer und Markus Heitz die Hand schütteln = CHECK
- Agenturabend in feucht-fröhlicher Rund beiwohnen = CHECK
- Mit den Egmont-Damen wilde Projektpläne schmieden = CHECK
- Zu teuer mieses Messe-Essen verzehren = CHECK
- Zu wenig schlafen = CHECK
Gab es auch neue Eindrücke? Ein paar, natürlich.
- Ich habe den monumentalen neuen Leipziger S-Bahnhof kennengelernt.
- Ich habe mit Angelina Jolie geplaudert - na schön, ihrer deutschen Stimme (aber wenn man die Augen schließt, merkt man den Unterschied gar nicht ;-) ).
- Ich habe erfahren, dass Terrassenfliesen einen prima Steinsarg abgeben - zumindest akustisch.
- Ich habe festgestellt, dass Schinken in Leipzig Salami genannt wird - und umgekehrt.
- Ich habe das letzte Exemplar der schnellsten Nahverkehrsbahn der Welt gesehen, die 1935 mit 160 Sachen über deutsche Schienen brauste.
Ansonsten bedaure ich, dass ich mehrere Kollegen, die bereits am Freitag ihren letzten Messetag hatten, dieses Jahr verpassen musste. Auf der Habenseite ist dagegen zu verbuchen, dass die Maßnahme der Messeleitung, die Manga-Anhänger in Halle 1 auszulagern, erstaunliche Wirkung zeigte: Am Sonntag konnte man beinahe gemütlich durch Halle 2 schlendern. Trotzdem kam es mir jetzt nicht übermäßig leer vor. Die Lesungen auf der Leseinsel jedenfalls schienen genauso gut besucht, wie im Jahr zuvor.
Unterm Strich war es einmal mehr eine schöne Exkursion in den Osten, bei der Geselligkeit deutlich vor Geschäft kam - aber auch das muss ja ab und zu sein.
Wie war Leipzig dieses Jahr? Werfen wir einen Blick auf die obligatorische Checkliste:
- Bei "Perry Rhodan" Signierstunde abhalten = CHECK
- Auf der Leseinsel einer Fantasy-Lesung lauschen = CHECK
- Bei WerkZeugs Kuchen und Getränke genießen = CHECK
- Kai Meyer und Markus Heitz die Hand schütteln = CHECK
- Agenturabend in feucht-fröhlicher Rund beiwohnen = CHECK
- Mit den Egmont-Damen wilde Projektpläne schmieden = CHECK
- Zu teuer mieses Messe-Essen verzehren = CHECK
- Zu wenig schlafen = CHECK
Gab es auch neue Eindrücke? Ein paar, natürlich.
- Ich habe den monumentalen neuen Leipziger S-Bahnhof kennengelernt.
- Ich habe mit Angelina Jolie geplaudert - na schön, ihrer deutschen Stimme (aber wenn man die Augen schließt, merkt man den Unterschied gar nicht ;-) ).
- Ich habe erfahren, dass Terrassenfliesen einen prima Steinsarg abgeben - zumindest akustisch.
- Ich habe festgestellt, dass Schinken in Leipzig Salami genannt wird - und umgekehrt.
- Ich habe das letzte Exemplar der schnellsten Nahverkehrsbahn der Welt gesehen, die 1935 mit 160 Sachen über deutsche Schienen brauste.
Ansonsten bedaure ich, dass ich mehrere Kollegen, die bereits am Freitag ihren letzten Messetag hatten, dieses Jahr verpassen musste. Auf der Habenseite ist dagegen zu verbuchen, dass die Maßnahme der Messeleitung, die Manga-Anhänger in Halle 1 auszulagern, erstaunliche Wirkung zeigte: Am Sonntag konnte man beinahe gemütlich durch Halle 2 schlendern. Trotzdem kam es mir jetzt nicht übermäßig leer vor. Die Lesungen auf der Leseinsel jedenfalls schienen genauso gut besucht, wie im Jahr zuvor.
Unterm Strich war es einmal mehr eine schöne Exkursion in den Osten, bei der Geselligkeit deutlich vor Geschäft kam - aber auch das muss ja ab und zu sein.
Dienstag, 21. Januar 2014
Neues Jahr, neues Glück
Mittlerweile ist 2014 schon ein paar Tage alt, und ich möchte den Moment nutzen, um euch zu berichten, was bei mir so geschieht. Nach ein paar etwas ruhigeren Tagen zwischen den Jahren, die vor allem der Familie und Freunden gehörten, geht es im Augenblick schon wieder richtig rund. Während ich noch eine Übersetzung finalisiere, wird gleichzeitig schon intensiv an meinem nächsten Fantasy-Zweiteiler gearbeitet, der im Herbst bei Egmont-INK erscheint. Covervorbesprechungen, Katalogtexte, Titel, Werbekonzept ... all das läuft parallel und in enger Absprache mit den Leuten vom Verlag. Mehr dazu sicher schon in ein paar Wochen.
Gleichzeitig wird bereits der Blick in die Zukunft geworfen. Einen Vertrag für ein Buchprojekt, das ich im Herbst angehen werde, habe ich soeben unterschrieben. Das freut mich riesig, weil es sich um ein Genre handelt, das in Deutschland furchtbar stiefmütterlich behandelt wird. Ich hoffe, ein wenig dazu beitragen zu können, da zu ändern. Eine Leseprobe für eine tolle Romanreihe, die ich gemeinsam mit Autorenkollege Christian Humberg entwickelt habe, liegt bei diversen Verlagen. Außerdem befinden sich noch zwei oder drei andere Konzepte in einem frühen Planungsstadium, die dann 2015 aktuell werden würden - sofern alles klappt, wir ich es mir wünsche. Es gibt also genug zu tun, was mir aber auch gefällt, denn es macht absolut Spaß, kreativ Vollgas geben zu können, auch wenn ich natürlich aufpassen muss, meine Agentur und die Verlage mit neuen Ideen nicht zu sehr zu bombardieren, denn letzten Endes muss das alles dann ja auch umgesetzt werden
Zu guter Letzt plane ich gerade meine Fahrt zur diesjährigen Leipziger Buchmesse im März. Aus Zeitgründen bin ich 2014 leider nur am Wochenende vor Ort. Aber ich hoffe dennoch, möglichst viele Kollegen und Leser treffen zu können. Einen festen Termin gibt es schon: Am Buchmessensamstag habe ich von 14 bis 15 Uhr eine Signierstunde am "Perry Rhodan"-Stand direkt neben der Fantasy-Leseinsel. Vielleicht sieht man sich dort!
Gleichzeitig wird bereits der Blick in die Zukunft geworfen. Einen Vertrag für ein Buchprojekt, das ich im Herbst angehen werde, habe ich soeben unterschrieben. Das freut mich riesig, weil es sich um ein Genre handelt, das in Deutschland furchtbar stiefmütterlich behandelt wird. Ich hoffe, ein wenig dazu beitragen zu können, da zu ändern. Eine Leseprobe für eine tolle Romanreihe, die ich gemeinsam mit Autorenkollege Christian Humberg entwickelt habe, liegt bei diversen Verlagen. Außerdem befinden sich noch zwei oder drei andere Konzepte in einem frühen Planungsstadium, die dann 2015 aktuell werden würden - sofern alles klappt, wir ich es mir wünsche. Es gibt also genug zu tun, was mir aber auch gefällt, denn es macht absolut Spaß, kreativ Vollgas geben zu können, auch wenn ich natürlich aufpassen muss, meine Agentur und die Verlage mit neuen Ideen nicht zu sehr zu bombardieren, denn letzten Endes muss das alles dann ja auch umgesetzt werden
Zu guter Letzt plane ich gerade meine Fahrt zur diesjährigen Leipziger Buchmesse im März. Aus Zeitgründen bin ich 2014 leider nur am Wochenende vor Ort. Aber ich hoffe dennoch, möglichst viele Kollegen und Leser treffen zu können. Einen festen Termin gibt es schon: Am Buchmessensamstag habe ich von 14 bis 15 Uhr eine Signierstunde am "Perry Rhodan"-Stand direkt neben der Fantasy-Leseinsel. Vielleicht sieht man sich dort!
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Mittwoch, 4. Dezember 2013
Das war der Herbst
Der letzte Monat des Jahres ist angebrochen, und nachdem ich so lange hier schweigsam war, möchte ich einen kleinen Überblick geben, was in der Zwischenzeit so geschehen ist.
Der Oktober war für mich vor allem von zwei Ereignissen geprägt: dem Umzug von Wiesbaden nach Stuttgart und der Buchmesse in Frankfurt. Anfang des Monats ging es mit Sack und Pack (und einer tapferen Grünpflanze und 1000 Büchern in viel zu vielen schweren Kartons) gen Süden. Nach tagelangem Ausräumen, Einräumen und Umräumen sowie eine Parade von Handwerkern, die noch rasch ein letztes Mal Hand an die eigentlich frisch renovierte Mietwohnung anlegen wollten, hatte ich meinen Schreibtisch kaum so eingerichtet, dass ich mich dort wohlfühle, als es auch schon wieder losging, hinauf ins Rhein-Main-Gebiet, um den häuslichen Trubel durch den Messetrubel zu ersetzen.
Die Messe gestaltete sich einmal mehr vor allem als "Meet&Greet" unter Kollegen, denn als Ort, an dem es wirklich um Bücher gegangen wäre. Das liegt vermutlich daran, dass man als Autor ohnehin das ganze Jahr über Bücher redet oder den Buchmarkt beobachtet, sodass so eine Messe kaum Überraschungspotenzial birgt. Zum anderen ist es natürlich dem Umstand geschuldet, dass die echten Geschäfte sowieso hinter den Kulissen - im Agenturzentrum - gemacht werden; und selbst da geht es vor allem um "Meet&Greet", denn wer hat bei dem ganzen Chaos schon Muße, sich Buchkonzepte genauer anzuschauen. Das geschieht dann in den Wochen nach der Messe.
Dennoch hätte ich Frankfurt auch dieses Jahr nicht missen wollen. Ich habe viele nette Gespräche mit Kollegen geführt, die ich sonst selten sehe, weil sie irgendwo in Deutschland verstreut leben. Ich durfte - siehe Eintrag vom Oktober - am Buchmesse-Samstag auf dem Buchmesse-Convent einen wundervollen Preis mit nach Hause nehmen. Und sonntags hatte ich gemeinsam mit Gesa Schwartz eine gut besuchte Signierstunde am LYX-Stand, die einen erfreulich runden Abschluss dargestellt hat.
Doch nicht nur in Frankfurt war ich unterwegs. Zusammen mit Christian Humberg habe ich in den letzten Wochen unseren Lesungs-Dauerbrenner "Drachengasse 13" in Mainz, Frankfurt, Calw und Gelsenkirchen vorgestellt, mal szenisch vorgetragen, mal interaktiv unter Beteiligung des Publikums und immer mit großem Erfolg. Im Dezember haben wir noch eine letzte Vorstellung (wieder in Mainz), womit sich zeigt, dass das Interesse an den Abenteuer von Tomrin, Hanissa, Sando und Fleck erfreulich ungebrochen ist.
In den heimischen vier Wänden war ich im Oktober und November vor allem mit Übersetzen (unter anderem von diesem Buch) und dem Ausarbeiten und Verhandeln von Buchprojekten für 2014 beschäftigt. Nicht jedes Projekt hat sich so erfreulich entwicklt, wie erhofft. Über das ein oder andere muss noch geredet werden. Aber unterm Strich bin ich - vor allem mit den letzten Tagen, an denen die Verlage offenbar in vorweihnachtlicher Stimmung noch ein paar Säcke zumachen wollten - sehr zufrieden. Leider darf ich noch gar nichts über diese Projekte sagen. Vielleicht nur so viel: Sie alle führen mich in Richtungen, in denen ich bisher noch nicht unterwegs war!
Mehr Infos hier, sobald ich mehr Infos geben kann und darf.
Der Oktober war für mich vor allem von zwei Ereignissen geprägt: dem Umzug von Wiesbaden nach Stuttgart und der Buchmesse in Frankfurt. Anfang des Monats ging es mit Sack und Pack (und einer tapferen Grünpflanze und 1000 Büchern in viel zu vielen schweren Kartons) gen Süden. Nach tagelangem Ausräumen, Einräumen und Umräumen sowie eine Parade von Handwerkern, die noch rasch ein letztes Mal Hand an die eigentlich frisch renovierte Mietwohnung anlegen wollten, hatte ich meinen Schreibtisch kaum so eingerichtet, dass ich mich dort wohlfühle, als es auch schon wieder losging, hinauf ins Rhein-Main-Gebiet, um den häuslichen Trubel durch den Messetrubel zu ersetzen.
Die Messe gestaltete sich einmal mehr vor allem als "Meet&Greet" unter Kollegen, denn als Ort, an dem es wirklich um Bücher gegangen wäre. Das liegt vermutlich daran, dass man als Autor ohnehin das ganze Jahr über Bücher redet oder den Buchmarkt beobachtet, sodass so eine Messe kaum Überraschungspotenzial birgt. Zum anderen ist es natürlich dem Umstand geschuldet, dass die echten Geschäfte sowieso hinter den Kulissen - im Agenturzentrum - gemacht werden; und selbst da geht es vor allem um "Meet&Greet", denn wer hat bei dem ganzen Chaos schon Muße, sich Buchkonzepte genauer anzuschauen. Das geschieht dann in den Wochen nach der Messe.
Dennoch hätte ich Frankfurt auch dieses Jahr nicht missen wollen. Ich habe viele nette Gespräche mit Kollegen geführt, die ich sonst selten sehe, weil sie irgendwo in Deutschland verstreut leben. Ich durfte - siehe Eintrag vom Oktober - am Buchmesse-Samstag auf dem Buchmesse-Convent einen wundervollen Preis mit nach Hause nehmen. Und sonntags hatte ich gemeinsam mit Gesa Schwartz eine gut besuchte Signierstunde am LYX-Stand, die einen erfreulich runden Abschluss dargestellt hat.
Doch nicht nur in Frankfurt war ich unterwegs. Zusammen mit Christian Humberg habe ich in den letzten Wochen unseren Lesungs-Dauerbrenner "Drachengasse 13" in Mainz, Frankfurt, Calw und Gelsenkirchen vorgestellt, mal szenisch vorgetragen, mal interaktiv unter Beteiligung des Publikums und immer mit großem Erfolg. Im Dezember haben wir noch eine letzte Vorstellung (wieder in Mainz), womit sich zeigt, dass das Interesse an den Abenteuer von Tomrin, Hanissa, Sando und Fleck erfreulich ungebrochen ist.
In den heimischen vier Wänden war ich im Oktober und November vor allem mit Übersetzen (unter anderem von diesem Buch) und dem Ausarbeiten und Verhandeln von Buchprojekten für 2014 beschäftigt. Nicht jedes Projekt hat sich so erfreulich entwicklt, wie erhofft. Über das ein oder andere muss noch geredet werden. Aber unterm Strich bin ich - vor allem mit den letzten Tagen, an denen die Verlage offenbar in vorweihnachtlicher Stimmung noch ein paar Säcke zumachen wollten - sehr zufrieden. Leider darf ich noch gar nichts über diese Projekte sagen. Vielleicht nur so viel: Sie alle führen mich in Richtungen, in denen ich bisher noch nicht unterwegs war!
Mehr Infos hier, sobald ich mehr Infos geben kann und darf.
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Montag, 18. März 2013
Hin und wieder zurück – Die Leipziger Buchmesse 2013
Es hätte ja fast mit einer kleinen Katastrophe begonnen. Der Nahverkehrszug, der mich zum ICE nach Leipzig bringen sollte, hatte exakt die 15 Minuten Verspätung, die in Frankfurt am Hauptbahnhof zum Umsteigen vorgesehen waren. Der Schaffner hatte buchstäblich schon die rote Kelle gehoben, um dem Lokführer das Abfahrtssignal zu geben, als ich angerannt kam und mich noch in den Zug warf. Glück gehabt! 30 Sekunden später und ich hätte auf den nächsten Zug zwei Stunden später warten dürfen – womit meine Lesung aus „Im Schatten des Mondkaisers“ um 13 Uhr geplatzt wäre.
So allerdings klappte alles gut, und ich war pünktlich vor Ort, um allen interessierten (oder bloß müden) Gästen auf der Lese-Insel in Halle 2 in Leipzig den zweiten Band meiner „Carya“-Trilogie vorzustellen. Ein paar muss ich wohl überzeugt haben, denn während der nachfolgenden Signierstunde durfte ich gleich ein paar Exemplare des brandneuen Werks mit einer persönlichen Widmung versehen. Erfreulicherweise begegneten mir auch wieder ein paar meiner älteren Werke, vor allem natürlich die „Magierdämmerung“, aber auch ein paar „Tareane“ und sogar ein „Schleichendes Grauen“. Eine Leserin hatte wirklich alles (!) nach Leipzig mitgebracht, was ich in den letzten Jahren (auch gemeinsam mit Autorenkollege Christian Humberg) geschrieben hatte – und dazu gleich ein paar Leckereien im Austausch für die Widmungen. Eigentlich hätten wir ja ihr Pralinen schenken müssen. Über so treue Leser kann man sich nur freuen!
Am Samstag standen eine Signierstunde bei „Perry Rhodan“ und eine ganze Reihe schöner Kollegengespräche an, in denen ein paar Projekte auf den Tisch kamen, die hoffentlich in den nächsten Wochen noch konkretisiert werden. Ich kann und darf noch nicht viel dazu sagen, nur so viel: Ich freue mich schon auf die zweite Jahreshälfte 2013! Dazwischen ging es immer wieder zurück zum „Hauptquartier der Fantasy-Autoren“, dem WerkZeugs-Stand in Halle 2, der wie jedes Jahr Kaffee und Kekse und einen Platz zum Hinsetzen und Beine ausstrecken bot. Dafür einmal mehr ein von Herzen kommendes Dankeschön, ihr WerkZeugler! Leipzig wäre ohne euch nur halb so angenehm. Den Abend verbrachte ich schließlich in trauter Autorenrunde. Meine Agentur hatte zum gemeinsamen Trinken und Erfahrungsaustausch eingeladen. Eine schöne Tradition, die in diesem Jahr durch ein unerwartetes – aber dafür umso erfreulicheres – Projektangebot gekrönt wurde.
Den Sonntag ließ ich mit einigen Lesungen von Kollegen ausklingen, darunter der launigen Buchvorstellung von „Sorge dich nicht, beame!“ von Christian Humberg und Andrea Bottlinger und der zwerchfellerschütternden Performance von Jens Schumacher als „Asmoduin – Nervensäge aus der Hölle“. Bald darauf ging es dann zurück in die Heimat – um einige Stunden Schlaf ärmer, aber dafür um ein paar hübsche Bücher und tolle Aussichten reicher. Leipzig, es war ein interessantes, vielversprechendes Wochenende. Mal sehen, was nun daraus erwachsen wird ...
So allerdings klappte alles gut, und ich war pünktlich vor Ort, um allen interessierten (oder bloß müden) Gästen auf der Lese-Insel in Halle 2 in Leipzig den zweiten Band meiner „Carya“-Trilogie vorzustellen. Ein paar muss ich wohl überzeugt haben, denn während der nachfolgenden Signierstunde durfte ich gleich ein paar Exemplare des brandneuen Werks mit einer persönlichen Widmung versehen. Erfreulicherweise begegneten mir auch wieder ein paar meiner älteren Werke, vor allem natürlich die „Magierdämmerung“, aber auch ein paar „Tareane“ und sogar ein „Schleichendes Grauen“. Eine Leserin hatte wirklich alles (!) nach Leipzig mitgebracht, was ich in den letzten Jahren (auch gemeinsam mit Autorenkollege Christian Humberg) geschrieben hatte – und dazu gleich ein paar Leckereien im Austausch für die Widmungen. Eigentlich hätten wir ja ihr Pralinen schenken müssen. Über so treue Leser kann man sich nur freuen!
Am Samstag standen eine Signierstunde bei „Perry Rhodan“ und eine ganze Reihe schöner Kollegengespräche an, in denen ein paar Projekte auf den Tisch kamen, die hoffentlich in den nächsten Wochen noch konkretisiert werden. Ich kann und darf noch nicht viel dazu sagen, nur so viel: Ich freue mich schon auf die zweite Jahreshälfte 2013! Dazwischen ging es immer wieder zurück zum „Hauptquartier der Fantasy-Autoren“, dem WerkZeugs-Stand in Halle 2, der wie jedes Jahr Kaffee und Kekse und einen Platz zum Hinsetzen und Beine ausstrecken bot. Dafür einmal mehr ein von Herzen kommendes Dankeschön, ihr WerkZeugler! Leipzig wäre ohne euch nur halb so angenehm. Den Abend verbrachte ich schließlich in trauter Autorenrunde. Meine Agentur hatte zum gemeinsamen Trinken und Erfahrungsaustausch eingeladen. Eine schöne Tradition, die in diesem Jahr durch ein unerwartetes – aber dafür umso erfreulicheres – Projektangebot gekrönt wurde.Den Sonntag ließ ich mit einigen Lesungen von Kollegen ausklingen, darunter der launigen Buchvorstellung von „Sorge dich nicht, beame!“ von Christian Humberg und Andrea Bottlinger und der zwerchfellerschütternden Performance von Jens Schumacher als „Asmoduin – Nervensäge aus der Hölle“. Bald darauf ging es dann zurück in die Heimat – um einige Stunden Schlaf ärmer, aber dafür um ein paar hübsche Bücher und tolle Aussichten reicher. Leipzig, es war ein interessantes, vielversprechendes Wochenende. Mal sehen, was nun daraus erwachsen wird ...
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Samstag, 2. März 2013
Neue Signierkarten
So, nun kann die Leipziger Buchmesse fast kommen. Heute haben mich die neuen Signierkarten für "Im Schatten des Mondkaisers" erreicht. Sehen sehr hübsch aus! Jetzt fehlt mir nur noch der Roman selbst, und dann darf's losgehen.
Dienstag, 20. März 2012
Leipziger Nachlese
Jedes Jahr im Frühjahr gibt es einen Termin, der für uns Autoren das Jahr so richtig einläutet: die Leipziger Buchmesse. Vom 16. bis 18. März war ich dieses Jahr vor Ort, und es lässt sich nicht anders sagen: Es war wieder ein Riesenspaß! Am Freitag stand, kaum dass wir vor Ort angekommen waren, zunächst die Premierenlesung von "Drachengasse 13 - Das Geheimnis der Xix" auf dem Programm. Vor einer Horde neugieriger Kinder (und einigen ausgewählten, aber nicht weniger neugierigen Erwachsenen) präsentierten Christian Humberg und ich das im Februar neu erschienene Buch und gaben natürlich auch ein paar unterhaltsame Stellen zum Besten. Die Lesung mit verteilten Rollen kam - wie eigentlich immer - sehr gut an, was sich auch an der Schlange junger Fans zeigte, die gerne ein Buch oder eine Signierkarte von uns unterschrieben haben wollten.
Anschließend standen für mich einige Begegnungen mit Autoren- und Verlagskollegen auf dem Programm. Am Stand der Verlagsgruppe Pabel Moewig fachsimpelte ich mit Klaus Bollhöfner über "Perry Rhodan" im Allgemeinen und "Perry NEO" im Besonderen. Mit den Damen von Egmont plauderte ich über den Sinn und Unsinn von Self Publishing. Und am WerkZeugs-Stand, der einmal mehr neben der Fantasy-Leseinsel das Hauptquartier aller Phantastik-Schaffenden war, konnte ich viele alte und neue Mitstreiter treffen, die man sonst eher selten sieht. Klassentreffenfeeling pur. Darüber hinaus stand natürlich ein Besuch beim Stand der Romantruhe auf dem Programm, wo ich ein druckfrisches Exemplar der Anthologie "Dark History" in Empfang nehmen durfte, zu der ich eine Kurzgeschichte beigesteuert habe.
Auch der Samstag stand im Zeichen von Gesprächen, diesmal u.a. etwas konkreter über meinen nächsten Beitrag für "Perry NEO". Sowohl Exposéchef Frank Borsch, als auch Chefredakteur Klaus Frick betonten, dass sie mich gerne wieder dabei hätten. (Okay, eigentlich sagten sie: "Der Perplies ist doch jetzt durch; wir brauchen dringend frisches Blut." - Aber wir wissen, wie sie es meinten. ;-) ) Entsprechend werde ich im Sommer wieder ins All unterwegs sein. Nachmittags diskutierte ich dann in Halle 5 mit der Betreiberin der Website Leser-Welt.de Jana Trautmann und LYX-Pressefrau Christina Knorr über den Wert und Nutzen von Online-Rezensionen, ein wirklich schönes Gespräch, auch wenn uns natürlich ein Mann wie John Asht fehlte, um etwas Kontroverse in die Diskussion zu bringen. ;-) Am Abend war das traditionelle Agenturtreffen angesagt, bei dem in trauter Runde über eigene und anderer Leute Bücher geschwätzt wurde.
Sonntagvormittag hatte ich (innerlich schon deutlich von Müdigkeit gezeichnet, aber natürlich souverän darüber hinwegspielend ;-) ) einen letzten Auftritt zu absolvieren. Auf der Fantasy-Leseinsel stellte ich "Magierdämmerung - In den Abgrund" vor, den Abschlussband meiner Steamfantasy-Trilogie. Zunächst nahm ich die Zuhörer zu einem dramatischen Kampf gegen eine Menschen fressende Riesenpflanze in einem Londoner Park mit, danach erzählte ich ein wenig über die Hintergründe der Trilogie. Erschöpft, aber zufrieden hieß es kurz darauf, den Heimweg anzutreten. Um 15 Uhr fuhr unser Zug. Und auch wenn die Füße platt waren und ich mich zu meinem heimischen Bett zurücksehnte, blieb das gute Gefühl vorherrschend, ein wirklich schönes Wochenende in Leipzig verbracht zu haben.
Anschließend standen für mich einige Begegnungen mit Autoren- und Verlagskollegen auf dem Programm. Am Stand der Verlagsgruppe Pabel Moewig fachsimpelte ich mit Klaus Bollhöfner über "Perry Rhodan" im Allgemeinen und "Perry NEO" im Besonderen. Mit den Damen von Egmont plauderte ich über den Sinn und Unsinn von Self Publishing. Und am WerkZeugs-Stand, der einmal mehr neben der Fantasy-Leseinsel das Hauptquartier aller Phantastik-Schaffenden war, konnte ich viele alte und neue Mitstreiter treffen, die man sonst eher selten sieht. Klassentreffenfeeling pur. Darüber hinaus stand natürlich ein Besuch beim Stand der Romantruhe auf dem Programm, wo ich ein druckfrisches Exemplar der Anthologie "Dark History" in Empfang nehmen durfte, zu der ich eine Kurzgeschichte beigesteuert habe.
Auch der Samstag stand im Zeichen von Gesprächen, diesmal u.a. etwas konkreter über meinen nächsten Beitrag für "Perry NEO". Sowohl Exposéchef Frank Borsch, als auch Chefredakteur Klaus Frick betonten, dass sie mich gerne wieder dabei hätten. (Okay, eigentlich sagten sie: "Der Perplies ist doch jetzt durch; wir brauchen dringend frisches Blut." - Aber wir wissen, wie sie es meinten. ;-) ) Entsprechend werde ich im Sommer wieder ins All unterwegs sein. Nachmittags diskutierte ich dann in Halle 5 mit der Betreiberin der Website Leser-Welt.de Jana Trautmann und LYX-Pressefrau Christina Knorr über den Wert und Nutzen von Online-Rezensionen, ein wirklich schönes Gespräch, auch wenn uns natürlich ein Mann wie John Asht fehlte, um etwas Kontroverse in die Diskussion zu bringen. ;-) Am Abend war das traditionelle Agenturtreffen angesagt, bei dem in trauter Runde über eigene und anderer Leute Bücher geschwätzt wurde.
Sonntagvormittag hatte ich (innerlich schon deutlich von Müdigkeit gezeichnet, aber natürlich souverän darüber hinwegspielend ;-) ) einen letzten Auftritt zu absolvieren. Auf der Fantasy-Leseinsel stellte ich "Magierdämmerung - In den Abgrund" vor, den Abschlussband meiner Steamfantasy-Trilogie. Zunächst nahm ich die Zuhörer zu einem dramatischen Kampf gegen eine Menschen fressende Riesenpflanze in einem Londoner Park mit, danach erzählte ich ein wenig über die Hintergründe der Trilogie. Erschöpft, aber zufrieden hieß es kurz darauf, den Heimweg anzutreten. Um 15 Uhr fuhr unser Zug. Und auch wenn die Füße platt waren und ich mich zu meinem heimischen Bett zurücksehnte, blieb das gute Gefühl vorherrschend, ein wirklich schönes Wochenende in Leipzig verbracht zu haben.
Montag, 21. März 2011
Die Leipziger Buchmesse - ein kurzer Rückblick
Vom 18. bis 20. März (also Freitag bis Sonntag) war ich auf der Buchmesse in Leipzig. Es galt, alte Freunde wiederzusehen und neue Bekanntschaften zu machen, aus einem Buch dem Publikum vorzulesen und für ein zweites (und ein drittes) die im Juni anlaufende Media-Offensive abzustecken.
The Good:
Das Wetter in Leipzig war dieses Jahr geradezu traumhaft. Drei Tage lang kein Regen oder Schnee - das hat man selten! Auf der Messe selbst wurde ich erst einmal positiv vom WerkZeugs-Stand überrascht, der dieses Jahr noch größer war und mit einer wundervollen Autoren-Lounge aufwarten konnte, in die sich der Zirkel schreibender Phantasten gemütlich zurückziehen konnte, um dort bei Kaffee, Keksen und Kuchen über Gott, die Welt und das Schreiben zu plauschen. Dass man dabei vom vorbeiflanierenden Publikum wie exotische Tiere in einem Gehege beobachtet werden konnte, störte ganz und gar nicht - im Gegenteil. So konnten Fans rasch ans hintere Gitter ... äh, die Sperrkette kommen, um ihren Lieblingsautor mit einem seiner Bücher zu füttern und es sich signiert von ihm zurückgeben zu lassen.
Meine "Magierdämmerung"-Lesung am Sonntag war ebenfalls ein voller Erfolg. Zwar hatten drei Damen, die vor mir am Lese-Treff in Halle 2 mehrstimmig von kleinen Fischen gesungen hatten, die Messlatte in Sachen Unterhaltungswert ziemlich hoch angelegt, aber auch mir wurde nach einer halben Stunde bescheinigt, dass ich meine Sache recht gut gemacht hätte. Und wer hätte gedacht, dass sich sogar Vierjährige von mir bespaßen lassen?! (Okay, vielleicht saßen sie auch nur noch da, weil ihre Mutter sie zu spät abgeholt hat - aber es war kein Problem. Die gelesene Szene war absolut jugendfrei.)
The Bad:
Am Messesamstag war es mal wieder voll - und zwar so richtig voll. Zeitweise mussten die Zugänge zu Halle 2 zu Einbahnstraßen gemacht werden, weil sonst alles ins Stocken geraten wäre. Wer angesichts dieser Massen gemütlich über die Messe schlendern wollte, der musste schon in die Ecken mit den ganz abseitigen Druckwerken fliehen. Zum Glück hatte ich kaum Termine, sondern konnte mich im Wesentlichen im Dunstkreis der Fantasy-Leseinsel und der Autoren-Lounge aufhalten, wo ich in der Zeit mehr spannende Gespräche geführt habe, als je auf einer Buchmesse zuvor.
Das traditionell am Bahnhof bezogene Hotel entwickelte sich auch mehr und mehr zu einer grenzwertigen Erfahrung. Die Matratze war eine regelrechte Hängematte, der Safe für meinen Laptop zu klein, das Bad hatte auch schon bessere Jahrzehnte gesehen und zum Frühstück servierten sie Eier aus Legebatterien - und das Ganze für knappe 180 EUR die Nacht! Es wird wohl nötig, diesbezüglich mal neue Wege zu gehen. Ich habe auch meine gemütlichen Momente in dem Hotel erlebt - etwa abends beim letzten Bier vor dem Schlafengehen -, aber man sollte nicht zu sehr in Routinen verfallen (auch nicht beim Buchen von Hotels für Messen).
The Ugly:
Abschließend möchte ich all jenen Kollegen gute Besserung wünschen, die in Leipzig auf die eine oder andere Weise zu körperlichem Schaden gekommen sind. Diesmal war der "Blutzoll" erstaunlich hoch: Hexenschuss, Kreislaufkollaps, Fußbruch ... Das Leben eines Autors ist nicht so ungefährlich, wie manch einer denken mag.
The Good:
Das Wetter in Leipzig war dieses Jahr geradezu traumhaft. Drei Tage lang kein Regen oder Schnee - das hat man selten! Auf der Messe selbst wurde ich erst einmal positiv vom WerkZeugs-Stand überrascht, der dieses Jahr noch größer war und mit einer wundervollen Autoren-Lounge aufwarten konnte, in die sich der Zirkel schreibender Phantasten gemütlich zurückziehen konnte, um dort bei Kaffee, Keksen und Kuchen über Gott, die Welt und das Schreiben zu plauschen. Dass man dabei vom vorbeiflanierenden Publikum wie exotische Tiere in einem Gehege beobachtet werden konnte, störte ganz und gar nicht - im Gegenteil. So konnten Fans rasch ans hintere Gitter ... äh, die Sperrkette kommen, um ihren Lieblingsautor mit einem seiner Bücher zu füttern und es sich signiert von ihm zurückgeben zu lassen.
Meine "Magierdämmerung"-Lesung am Sonntag war ebenfalls ein voller Erfolg. Zwar hatten drei Damen, die vor mir am Lese-Treff in Halle 2 mehrstimmig von kleinen Fischen gesungen hatten, die Messlatte in Sachen Unterhaltungswert ziemlich hoch angelegt, aber auch mir wurde nach einer halben Stunde bescheinigt, dass ich meine Sache recht gut gemacht hätte. Und wer hätte gedacht, dass sich sogar Vierjährige von mir bespaßen lassen?! (Okay, vielleicht saßen sie auch nur noch da, weil ihre Mutter sie zu spät abgeholt hat - aber es war kein Problem. Die gelesene Szene war absolut jugendfrei.)
The Bad:
Am Messesamstag war es mal wieder voll - und zwar so richtig voll. Zeitweise mussten die Zugänge zu Halle 2 zu Einbahnstraßen gemacht werden, weil sonst alles ins Stocken geraten wäre. Wer angesichts dieser Massen gemütlich über die Messe schlendern wollte, der musste schon in die Ecken mit den ganz abseitigen Druckwerken fliehen. Zum Glück hatte ich kaum Termine, sondern konnte mich im Wesentlichen im Dunstkreis der Fantasy-Leseinsel und der Autoren-Lounge aufhalten, wo ich in der Zeit mehr spannende Gespräche geführt habe, als je auf einer Buchmesse zuvor.
Das traditionell am Bahnhof bezogene Hotel entwickelte sich auch mehr und mehr zu einer grenzwertigen Erfahrung. Die Matratze war eine regelrechte Hängematte, der Safe für meinen Laptop zu klein, das Bad hatte auch schon bessere Jahrzehnte gesehen und zum Frühstück servierten sie Eier aus Legebatterien - und das Ganze für knappe 180 EUR die Nacht! Es wird wohl nötig, diesbezüglich mal neue Wege zu gehen. Ich habe auch meine gemütlichen Momente in dem Hotel erlebt - etwa abends beim letzten Bier vor dem Schlafengehen -, aber man sollte nicht zu sehr in Routinen verfallen (auch nicht beim Buchen von Hotels für Messen).
The Ugly:
Abschließend möchte ich all jenen Kollegen gute Besserung wünschen, die in Leipzig auf die eine oder andere Weise zu körperlichem Schaden gekommen sind. Diesmal war der "Blutzoll" erstaunlich hoch: Hexenschuss, Kreislaufkollaps, Fußbruch ... Das Leben eines Autors ist nicht so ungefährlich, wie manch einer denken mag.
Dienstag, 23. März 2010
Der Autor signiert sein Werk
Montag, 22. März 2010
Einmal Leipzig und zurück
Alle Jahre wieder im März packen Tausende Journalisten, Autoren, Verlagsmitarbeiter und Buchliebhaber (manche von ihnen alles gemeinsam in Personalunion) ihre Koffer und reisen nach Leipzig, um dort vier Tage lang das gedruckte Wort zu feiern. Einer von diesen Tausenden Besuchern – die Messewebsite spricht von 156.000 – war ich. Zum dritten Mal nun schon machte ich mich mit Autorenkollege Christian Humberg gen Osten auf, um drei Tage lang – von Freitag bis Sonntag – alte Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen, um mit Freunden aus der Buchbranche Neuigkeiten auszutauschen und das ein oder andere Kaltgetränk zu heben, um Lesungen zu lauschen und auch selbst welche zu geben, kurz: um mal aus dem eher einsamen alltäglichen Autorendaseins auszubrechen und ein verlängertes Wochenende Buchparty zu machen!
Der Freitag stand für mich im Zeichen der ersten großen Runde durch Halle 2, wo die Phantastik in Leipzig zu finden ist. Neben dem ordentlichen Rapport an der Heimatbasis aller Phantasten, dem WerkZeugs-Stand direkt neben der Fantasy-Leseinsel, standen unter anderem ein allgemeines Händeschütteln mit Freunden und Bekannten auf dem Programm sowie ein Besuch bei meinem Verlag Egmont-LYX samt Gespräch mit meiner Redakteurin dort, die mir einige interessante Entwicklungen zum Thema „Tarean“ zu berichten wusste. Ich verrate mehr, wenn die Zeit reif ist. ;-) Später durfte ich noch Zeuge der gelungenen Premierenlesung der neuen Novellenreihe aus der Welt des Rollenspiels „Das Schwarze Auge“ werden, die von meinen Genre-Mitstreitern Christian Humberg, Carolina Moebis und Henning Mützlitz präsentiert wurde.
Am Samstag folgte dann ein Businesslunch mit meinen Agentinnen von Schmidt&Abrahams, bei dem über die Zeit nach „Magierdämmerung“ nachgedacht wurde. Zwar ist der erste Band der Trilogie noch nicht einmal erschienen, aber man muss ja vorausplanen. Danach wurden die Messehallen durchwandert und immer wieder zwischendurch bei WerkZeugs auf Kekse und ein Heißgetränk Station gemacht – womit ich weiß Gott nicht der einzige Autor war, den man dort antreffen konnte! (An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an euch WerkZeugler! Es war mir wie immer ein innerer Elrondsrat, Gast in diesem heimeligen Hort des Friedens inmitten drückend voller Messehallen gewesen zu sein.) Am Abend bat dann die Agentur Schmidt&Abrahams zum wilden Tapas-Gelage in Leipzig Süd und weit mehr ihrer Schreiber und Freunde folgten dem Ruf, als erwartet, sodass es ein zwar arg gedrängtes, aber zugleich umso größeres Vergnügen war, eingeklemmt zwischen Thomas Finn, Karl-Heinz Witzko und Thomas Plischke über Gott, die Welt und Onlinegames fachzusimpeln.
Der Sonntag begann schließlich mit meiner „Tarean“-Lesung auf der Fantasy-Leseinsel, die erfreulich gut besucht war und durch meine geschickte Wahl einer humoristischen Stelle aus „Erbe der Kristalldrachen“ (ich sage nur: Tarean und Iegi in „Gridomans Rast“) sogar einiges Flanierpublikum zum neugierigen Verweilen veranlasste. Im Anschluss daran blieb ich gleich vor Ort, um noch die Lesungen meiner Agenturkolleginnen Gesa Schwartz und Sarah Lukas zu genießen. Danach machte sich so langsam der Drang, gen Heimat zu reisen, bemerkbar, und gegen Nachmittag bestiegen Christian Humberg und ich müde aber höchst zufrieden wieder den Zug in Richtung Mainz. Zum Schluss kann ich nur sagen: Leipzig, es war wieder eine große Freude, dich drei Tage lang besucht zu haben. Wir sehen uns nächstes Jahr!
Der Freitag stand für mich im Zeichen der ersten großen Runde durch Halle 2, wo die Phantastik in Leipzig zu finden ist. Neben dem ordentlichen Rapport an der Heimatbasis aller Phantasten, dem WerkZeugs-Stand direkt neben der Fantasy-Leseinsel, standen unter anderem ein allgemeines Händeschütteln mit Freunden und Bekannten auf dem Programm sowie ein Besuch bei meinem Verlag Egmont-LYX samt Gespräch mit meiner Redakteurin dort, die mir einige interessante Entwicklungen zum Thema „Tarean“ zu berichten wusste. Ich verrate mehr, wenn die Zeit reif ist. ;-) Später durfte ich noch Zeuge der gelungenen Premierenlesung der neuen Novellenreihe aus der Welt des Rollenspiels „Das Schwarze Auge“ werden, die von meinen Genre-Mitstreitern Christian Humberg, Carolina Moebis und Henning Mützlitz präsentiert wurde.
Am Samstag folgte dann ein Businesslunch mit meinen Agentinnen von Schmidt&Abrahams, bei dem über die Zeit nach „Magierdämmerung“ nachgedacht wurde. Zwar ist der erste Band der Trilogie noch nicht einmal erschienen, aber man muss ja vorausplanen. Danach wurden die Messehallen durchwandert und immer wieder zwischendurch bei WerkZeugs auf Kekse und ein Heißgetränk Station gemacht – womit ich weiß Gott nicht der einzige Autor war, den man dort antreffen konnte! (An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an euch WerkZeugler! Es war mir wie immer ein innerer Elrondsrat, Gast in diesem heimeligen Hort des Friedens inmitten drückend voller Messehallen gewesen zu sein.) Am Abend bat dann die Agentur Schmidt&Abrahams zum wilden Tapas-Gelage in Leipzig Süd und weit mehr ihrer Schreiber und Freunde folgten dem Ruf, als erwartet, sodass es ein zwar arg gedrängtes, aber zugleich umso größeres Vergnügen war, eingeklemmt zwischen Thomas Finn, Karl-Heinz Witzko und Thomas Plischke über Gott, die Welt und Onlinegames fachzusimpeln.
Der Sonntag begann schließlich mit meiner „Tarean“-Lesung auf der Fantasy-Leseinsel, die erfreulich gut besucht war und durch meine geschickte Wahl einer humoristischen Stelle aus „Erbe der Kristalldrachen“ (ich sage nur: Tarean und Iegi in „Gridomans Rast“) sogar einiges Flanierpublikum zum neugierigen Verweilen veranlasste. Im Anschluss daran blieb ich gleich vor Ort, um noch die Lesungen meiner Agenturkolleginnen Gesa Schwartz und Sarah Lukas zu genießen. Danach machte sich so langsam der Drang, gen Heimat zu reisen, bemerkbar, und gegen Nachmittag bestiegen Christian Humberg und ich müde aber höchst zufrieden wieder den Zug in Richtung Mainz. Zum Schluss kann ich nur sagen: Leipzig, es war wieder eine große Freude, dich drei Tage lang besucht zu haben. Wir sehen uns nächstes Jahr!
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Freitag, 26. Februar 2010
Lesungstermine im März
Im März stehen zwei "Tarean"-Lesungen an, deren Termine ich doch niemandem vorenthalten möchte. :)
Am Samstag, den 13.03., lese ich im Rahmen des "Tolkien-Tag Köln/Bonn" im Jugendzentrum am Propsthof in Bonn aus "Tarean 1", um meine Trilogie neuen Lesern nahe zu bringen (und weil es darin eine nette kleine Hommage an "Der kleine Hobbit" gibt). Die Uhrzeit ist mir leider noch unbekannt, kann aber vor Ort sicher dem Programm entnommen werden.
Eine Woche später, am Sonntag, den 21.03., lese ich dann im Rahmen der Leipziger Buchmesse von 11:30 Uhr bis 12:00 Uhr auf der Fantasy-Leseinsel in Halle 2 aus "Tarean 3". Anschließend gibt es eine Signierstunde am benachbarten WerkZeugs-Stand.
Am Samstag, den 13.03., lese ich im Rahmen des "Tolkien-Tag Köln/Bonn" im Jugendzentrum am Propsthof in Bonn aus "Tarean 1", um meine Trilogie neuen Lesern nahe zu bringen (und weil es darin eine nette kleine Hommage an "Der kleine Hobbit" gibt). Die Uhrzeit ist mir leider noch unbekannt, kann aber vor Ort sicher dem Programm entnommen werden.
Eine Woche später, am Sonntag, den 21.03., lese ich dann im Rahmen der Leipziger Buchmesse von 11:30 Uhr bis 12:00 Uhr auf der Fantasy-Leseinsel in Halle 2 aus "Tarean 3". Anschließend gibt es eine Signierstunde am benachbarten WerkZeugs-Stand.
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Tareans Reise
Sonntag, 18. Oktober 2009
Die Buchmesse – ein Rückblick
Nun ist die diesjährige Buchmesse in Frankfurt für mich gelaufen. Drei Tag war ich vor Ort und habe Kollegen und Freunde getroffen, Verlage besucht und über neue und alte Projekte gesprochen. Bei Piper habe ich mit der Fantasy-Lektorin Michelle Gyo geplaudert, bei der Edition Phantasia mit Verleger Joachim Körber und anderen Mitstreitern vom Mainzer-Phantasten-Stammtisch zusammengesessen und bei Cross Cult im Beisein von Programmschienenkoordinator Markus Rohde und Übersetzerkollege Christian Humberg den neuen „Star Trek“-Roman „Tod im Winter“, den Auftaktband der TNG-Second-Decade, bewundert.
Bei Pabel Moewig konnte ich dem Perry-Rhodan-Team die Hand schütteln (auch wenn ich hierfür nicht schreibe, ist man sich ja doch durch die Überschaubarkeit der Szene freundschaftlich verbunden), an der Würstelbude im Innenhof saß ich mit der „Sternenfaust“-Heftroman-Redaktion zusammen, deren Exposéleitung ganz frisch „Space View“-Kollege Thomas Höhl übernommen hat, und in meiner „Heimatbasis“ Egmont-Lyx habe ich nicht nur mit meiner Redakteurin Alexandra Panz an der neuen Romantrilogie, die im nächsten Jahr starten wird, gefeilt, sondern hatte auch die Gelegenheit, viele der im letzten Jahr neu hinzugekommenen Mitarbeiterinnen endlich persönlich kennen zu lernen, die sich – sei es im Bereich der PR oder der Lizenzen oder der Herstellung – stets mit so viel Energie für „Tarean“ einsetzten und einsetzen. (Es war mir ein wahres Vergnügen, die Damen. *Hut lüft*)
Bücher habe ich mir natürlich auch angeschaut, wobei (mehr oder weniger) spontan ein paar neue Werke auf meine Lesewunschliste für die nächsten Wochen und Monate gewandert sind. Im Überblick: „Und übrigens noch was ...: Douglas Adams’ Per Anhalter durch die Galaxis. Teil 6 der Trilogie“ von Eoin Colfer (Heyne), „Dracula – Die Wiederkehr“ von Bram-Stoker-Urgroßneffe Dacre Stoker & Ian Holt (Lyx), „Die Saat“ von Regisseur Guillermo Del Toro & Chuck Hogan (Heyne), „Salzträume“ von Ju Honisch (Feder & Schwert), „Die Werwölfe“ von Christoph Hardebusch (Heyne) sowie „Drachenkaiser“ von Markus Heitz (Piper).
Schön waren – wie in jedem Jahr – die zahlreichen kleinen und größeren Events, die ich besuchen durfte. So konnte ich endlich mal Harry Rowohlt life und in Farbe erleben, einen Mann, der wirklich begnadet gut vorlesen kann – und seien es „Neue Abenteuer mit Pu, dem Bären, Christopher Robin und ihren Freunden“. Am Egmont-Stand fand Freitagnachmittag der traditionelle Kölsch-Umtrunk statt, der diesmal zu Ehren von Wolfgang Hohlbein und zehn Jahren „Chroniken der Unsterblichen“ begangen wurde (wobei ich erfuhr, dass es auf den FantasyDays im November in Düsseldorf dazu sogar ein Musical geben soll!). Der spätere Freitagabend stand dann ganz im Zeichen des „Galaktischen Forums“ von Pabel Moewig, eines wirklich netten, vertrauten Zusammenkommens von Machern der fantastischen Szene Deutschlands – so waren neben „Perry“-Autoren wie Uwe Anton und Marc A. Herren, auch Fantasy-Schreiber wie Markus Heitz, Christoph Hardebusch, Daniela Knor, Thomas Finn und Karl-Heinz Witzko vor Ort.
Sie alle traf ich schon einen Tag später (im Anschluss an einen leckeren Brunch meiner Literaturagentur Schmidt&Abrahams) auf dem Buchmessecon in Dreieich wieder – dem Pflichttermin für Liebhaber fantastischer Literatur im Umfeld der Frankfurter Buchmesse. Neben zahlreichen Ständen von Kleinverlagen und Vereinen wurde ein buntes Leseprogramm geboten – darunter auch die interaktive Lesung zu „Das schleichende Grauen“ von Christian Humberg und mir, die ich leider alleine bestreiten musste, weil Christian ausgerechnet zur Buchmesse krank geworden war. Highlight der Veranstaltung war zweifellos die Verleihung des Deutschen-Phantastik-Preises, für den „Tarean – Sohn des Fluchbringers“ in der Kategorie „bestes deutschsprachiges Debüt“ nominiert gewesen war. Am Ende reichte es „leider“ nur für den dritten Platz – nach Stephan Russbülts „Die Oger“ und Ju Honischs „Das Obsidianherz“ –, aber dieses leider ist zur Recht in Anführungsstriche gesetzt, denn immerhin konnte sich „Tarean“ gegen ein riesiges Feld weiterer Mitbewerber durchsetzen. Und schon im nächsten Jahr kann ich schließlich mit „Tarean – Erbe der Kristalldrachen“ antreten. (Auch wenn die Konkurrenz dann noch härter sein wird. ;-) )
Der Ausklang der Messe wurde schließlich, wie schon im letzten Jahr, in kleiner Runde (Teile der Corona-Magazine-Redaktion plus „Gäste“) mit einem Restaurantbesuch gefeiert. Und nun richtet sich mein Blick bereits auf die SPIEL in Essen, die in den nächsten Tagen ansteht.
Bei Pabel Moewig konnte ich dem Perry-Rhodan-Team die Hand schütteln (auch wenn ich hierfür nicht schreibe, ist man sich ja doch durch die Überschaubarkeit der Szene freundschaftlich verbunden), an der Würstelbude im Innenhof saß ich mit der „Sternenfaust“-Heftroman-Redaktion zusammen, deren Exposéleitung ganz frisch „Space View“-Kollege Thomas Höhl übernommen hat, und in meiner „Heimatbasis“ Egmont-Lyx habe ich nicht nur mit meiner Redakteurin Alexandra Panz an der neuen Romantrilogie, die im nächsten Jahr starten wird, gefeilt, sondern hatte auch die Gelegenheit, viele der im letzten Jahr neu hinzugekommenen Mitarbeiterinnen endlich persönlich kennen zu lernen, die sich – sei es im Bereich der PR oder der Lizenzen oder der Herstellung – stets mit so viel Energie für „Tarean“ einsetzten und einsetzen. (Es war mir ein wahres Vergnügen, die Damen. *Hut lüft*)
Bücher habe ich mir natürlich auch angeschaut, wobei (mehr oder weniger) spontan ein paar neue Werke auf meine Lesewunschliste für die nächsten Wochen und Monate gewandert sind. Im Überblick: „Und übrigens noch was ...: Douglas Adams’ Per Anhalter durch die Galaxis. Teil 6 der Trilogie“ von Eoin Colfer (Heyne), „Dracula – Die Wiederkehr“ von Bram-Stoker-Urgroßneffe Dacre Stoker & Ian Holt (Lyx), „Die Saat“ von Regisseur Guillermo Del Toro & Chuck Hogan (Heyne), „Salzträume“ von Ju Honisch (Feder & Schwert), „Die Werwölfe“ von Christoph Hardebusch (Heyne) sowie „Drachenkaiser“ von Markus Heitz (Piper).
Schön waren – wie in jedem Jahr – die zahlreichen kleinen und größeren Events, die ich besuchen durfte. So konnte ich endlich mal Harry Rowohlt life und in Farbe erleben, einen Mann, der wirklich begnadet gut vorlesen kann – und seien es „Neue Abenteuer mit Pu, dem Bären, Christopher Robin und ihren Freunden“. Am Egmont-Stand fand Freitagnachmittag der traditionelle Kölsch-Umtrunk statt, der diesmal zu Ehren von Wolfgang Hohlbein und zehn Jahren „Chroniken der Unsterblichen“ begangen wurde (wobei ich erfuhr, dass es auf den FantasyDays im November in Düsseldorf dazu sogar ein Musical geben soll!). Der spätere Freitagabend stand dann ganz im Zeichen des „Galaktischen Forums“ von Pabel Moewig, eines wirklich netten, vertrauten Zusammenkommens von Machern der fantastischen Szene Deutschlands – so waren neben „Perry“-Autoren wie Uwe Anton und Marc A. Herren, auch Fantasy-Schreiber wie Markus Heitz, Christoph Hardebusch, Daniela Knor, Thomas Finn und Karl-Heinz Witzko vor Ort.
Sie alle traf ich schon einen Tag später (im Anschluss an einen leckeren Brunch meiner Literaturagentur Schmidt&Abrahams) auf dem Buchmessecon in Dreieich wieder – dem Pflichttermin für Liebhaber fantastischer Literatur im Umfeld der Frankfurter Buchmesse. Neben zahlreichen Ständen von Kleinverlagen und Vereinen wurde ein buntes Leseprogramm geboten – darunter auch die interaktive Lesung zu „Das schleichende Grauen“ von Christian Humberg und mir, die ich leider alleine bestreiten musste, weil Christian ausgerechnet zur Buchmesse krank geworden war. Highlight der Veranstaltung war zweifellos die Verleihung des Deutschen-Phantastik-Preises, für den „Tarean – Sohn des Fluchbringers“ in der Kategorie „bestes deutschsprachiges Debüt“ nominiert gewesen war. Am Ende reichte es „leider“ nur für den dritten Platz – nach Stephan Russbülts „Die Oger“ und Ju Honischs „Das Obsidianherz“ –, aber dieses leider ist zur Recht in Anführungsstriche gesetzt, denn immerhin konnte sich „Tarean“ gegen ein riesiges Feld weiterer Mitbewerber durchsetzen. Und schon im nächsten Jahr kann ich schließlich mit „Tarean – Erbe der Kristalldrachen“ antreten. (Auch wenn die Konkurrenz dann noch härter sein wird. ;-) )
Der Ausklang der Messe wurde schließlich, wie schon im letzten Jahr, in kleiner Runde (Teile der Corona-Magazine-Redaktion plus „Gäste“) mit einem Restaurantbesuch gefeiert. Und nun richtet sich mein Blick bereits auf die SPIEL in Essen, die in den nächsten Tagen ansteht.
Samstag, 10. Oktober 2009
Vor der Buchmesse
Nächste Woche findet einmal mehr die Buchmesse in Frankfurt statt - ein paar wunderbare Tage, während denen man zwischen Tausenden von Büchern flanieren kann, um zu staunen, Bekannte aus der Branche zu treffen und neue Kontakte zu knüpfen. Ich denke, ich werde dieses Jahr von Donnerstag bis Samstag auf der Messe sein, wobei ich den Donnerstag nutzen will, um Halle 3 mit den deutschen Novitäten zu erkunden und am Freitag ein paar Termine mit Autorenkollegen und meiner Redakteurin bei Egmont-LYX habe, mit der ich über die Covergestaltung der neuen Trilogie (Arbeitstitel: "Magierdämmerung") nachdenken will. Abends wird dann beim Galaktischen Forum von Pabel Moewig gefeiert.
Der Samstag steht dann ganz im Zeichen des Buchmesse-Cons in Dreieich, auf dem sich die Phantasten unter den Buchliebhabern treffen. Ich freue mich auf die Lesungen von Kollegen, bin gespannt auf die Verleihung des Deutschen Phantastikpreises und um 20 Uhr werde ich mit Co-Autor Christian Humberg eine interaktive Lesung unseres Abenteuer-Spielbuchs "Das schleichende Grauen" abhalten. D.h. wir lesen und das Publikum entscheidet per Stimmabgabe und Würfelglück, wie sich die Handlung weiter entwickelt. Bereits in Leipzig haben wir diese etwas andere Form der Lesung erprobt und damit für eine Stunde gute Unterhaltung gesorgt. Wir hoffen, dass sich das Erlebnis in Dreieich wiederholt. (Ich werde natürlich in Bild und Wort berichten. :-) )
Der Samstag steht dann ganz im Zeichen des Buchmesse-Cons in Dreieich, auf dem sich die Phantasten unter den Buchliebhabern treffen. Ich freue mich auf die Lesungen von Kollegen, bin gespannt auf die Verleihung des Deutschen Phantastikpreises und um 20 Uhr werde ich mit Co-Autor Christian Humberg eine interaktive Lesung unseres Abenteuer-Spielbuchs "Das schleichende Grauen" abhalten. D.h. wir lesen und das Publikum entscheidet per Stimmabgabe und Würfelglück, wie sich die Handlung weiter entwickelt. Bereits in Leipzig haben wir diese etwas andere Form der Lesung erprobt und damit für eine Stunde gute Unterhaltung gesorgt. Wir hoffen, dass sich das Erlebnis in Dreieich wiederholt. (Ich werde natürlich in Bild und Wort berichten. :-) )
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Montag, 16. März 2009
Auf der Leipziger Buchmesse
Es gibt ein Wochenende jedes Jahr im März, auf das ich mich besonders freue: das der Buchmesse in Leipzig. Das Ambiente der Hallen, der (im Vergleich zu Frankfurt) entspanntere Charakter einer Publikumsmesse, ein Wiedersehen mit alten und neuen Freunden und Bekannten und nicht zuletzt das städtische Umfeld machen den Trip nach Leipzig zu einem Wochenendausflug, der einfach Spaß macht.
Wie schon im letzten Jahr war ich mit Autorenkollege Christian Humberg vor Ort. Diesmal nicht nur, um Freunde und Kollegen zu treffen und Sondierungsgespräche für neue Projekte zu führen, sondern auch, um gleich zwei Lesungen auf der großartigen Fantasy-Leseinsel in Halle 2 zu bestreiten.
Noch am Freitag konnte ich am Messe-Stand von WerkZeugs, der sich auf Veranstaltungen wie diesen mehr und mehr zum Basislager für Fantasy-Autoren entwickelt, einen Probedruck meines "Moosbeere"-T-Shirts in Augenschein nehmen. Ich kann nur sagen: sehr süß geworden! Wenn das gute Stück in die Massenanfertigung geht, dürfte dies Moosbeeres Anhängerschaft nur noch vergrößern. :-)

Inhaltliches Highlight des Tages war sicher die zweieinhalbstündige Preisverleihung des Heyne-Wettbewerbs "Schreiben Sie einen magischen Bestseller", während der die fünf Finalisten ihre Werke vorstellten und die Jury um Bernhard Hennen schließlich Victoria Schlederer mit ihrem Roman "Auf des Teufels Maskerade" zur Siegerin erklärte.
Am Samstag stand für Christian und mich dann die "Interaktive Lesung" unseres Abenteuer-Spielbuchs "Das schleichende Grauen" auf dem Programm. Vor etwa 50 Zuschauern boten wir eine Dreiviertelstunde die Möglichkeit, nicht nur beschallt zu werden, sondern aktiv in die Geschichte einzugreifen. Erfreulicherweise hatte das Publikum sichtlich Spaß an dieser ungewöhnlichen Buchpräsentation und beteiligte sich rege an den Entscheidungen und Würfeleinlagen. Und bereits kurz darauf konnte Pegasus, die erstmalig auf der Leipziger Messe präsent gewesen waren und uns so den wunderbaren Samstagnachmittag-Slot für unsere Lesung ermöglicht hatten, vermelden, dass alle mitgebrachten "Grauen"-Bücher einen Käufer gefunden hatten. Wenn das kein schönes Ergebnis ist. :-)


Am Sonntagmittag war es mir dann vergönnt, vor ebenfalls durchaus gut besuchtem Haus meinen "Tarean" in einer halbstündigen Lesung vorzustellen. Besonders gefreut hat mich, dass während des Signierens im Anschluss eine Lehrerin an mich herantrat, um sich das Buch, das sie soeben für ihre Schulbibliothek gekauft hatte, "ihren Bücherwürmern" widmen zu lassen. Das toppte für mich noch fast die Begegnung mit einem vielleicht 12-jährigen Jungen, der - seinen Vater im Schlepptau - nach der "Grauen"-Lesung am Samstag zu Christian und mir an den WerkZeugs-Stand gekommen war und dann Papa so lange mit großen Augen angeschaut hatte, bis dieser ihm das Buch kaufte. (Die Autoren hoffen, dass der Filius durch die Lektüre derlei schundhafter Literatur keine "geistige Stabilität" verliert.) ;-)


Alles in allem waren die drei Messetage einmal mehr eine wunderbare Erfahrung, und ich schaue schon jetzt mit Vorfreude nach vorne: auf die Leipziger Buchmesse 2010.
Wie schon im letzten Jahr war ich mit Autorenkollege Christian Humberg vor Ort. Diesmal nicht nur, um Freunde und Kollegen zu treffen und Sondierungsgespräche für neue Projekte zu führen, sondern auch, um gleich zwei Lesungen auf der großartigen Fantasy-Leseinsel in Halle 2 zu bestreiten.
Noch am Freitag konnte ich am Messe-Stand von WerkZeugs, der sich auf Veranstaltungen wie diesen mehr und mehr zum Basislager für Fantasy-Autoren entwickelt, einen Probedruck meines "Moosbeere"-T-Shirts in Augenschein nehmen. Ich kann nur sagen: sehr süß geworden! Wenn das gute Stück in die Massenanfertigung geht, dürfte dies Moosbeeres Anhängerschaft nur noch vergrößern. :-)

Inhaltliches Highlight des Tages war sicher die zweieinhalbstündige Preisverleihung des Heyne-Wettbewerbs "Schreiben Sie einen magischen Bestseller", während der die fünf Finalisten ihre Werke vorstellten und die Jury um Bernhard Hennen schließlich Victoria Schlederer mit ihrem Roman "Auf des Teufels Maskerade" zur Siegerin erklärte.
Am Samstag stand für Christian und mich dann die "Interaktive Lesung" unseres Abenteuer-Spielbuchs "Das schleichende Grauen" auf dem Programm. Vor etwa 50 Zuschauern boten wir eine Dreiviertelstunde die Möglichkeit, nicht nur beschallt zu werden, sondern aktiv in die Geschichte einzugreifen. Erfreulicherweise hatte das Publikum sichtlich Spaß an dieser ungewöhnlichen Buchpräsentation und beteiligte sich rege an den Entscheidungen und Würfeleinlagen. Und bereits kurz darauf konnte Pegasus, die erstmalig auf der Leipziger Messe präsent gewesen waren und uns so den wunderbaren Samstagnachmittag-Slot für unsere Lesung ermöglicht hatten, vermelden, dass alle mitgebrachten "Grauen"-Bücher einen Käufer gefunden hatten. Wenn das kein schönes Ergebnis ist. :-)


Am Sonntagmittag war es mir dann vergönnt, vor ebenfalls durchaus gut besuchtem Haus meinen "Tarean" in einer halbstündigen Lesung vorzustellen. Besonders gefreut hat mich, dass während des Signierens im Anschluss eine Lehrerin an mich herantrat, um sich das Buch, das sie soeben für ihre Schulbibliothek gekauft hatte, "ihren Bücherwürmern" widmen zu lassen. Das toppte für mich noch fast die Begegnung mit einem vielleicht 12-jährigen Jungen, der - seinen Vater im Schlepptau - nach der "Grauen"-Lesung am Samstag zu Christian und mir an den WerkZeugs-Stand gekommen war und dann Papa so lange mit großen Augen angeschaut hatte, bis dieser ihm das Buch kaufte. (Die Autoren hoffen, dass der Filius durch die Lektüre derlei schundhafter Literatur keine "geistige Stabilität" verliert.) ;-)


Alles in allem waren die drei Messetage einmal mehr eine wunderbare Erfahrung, und ich schaue schon jetzt mit Vorfreude nach vorne: auf die Leipziger Buchmesse 2010.
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