Samstag, 18. August 2018

Happy Birthday, Tarean

Exakt auf den Tag genau zehn Jahre ist es her, dass mein Debütroman „Tarean – Sohn des Fluchbringers“ bei Egmont-LYX erschienen ist. Das Foto von damals zeigt: Es war eine völlig andere Zeit. Ich lebte als Single in einer kleinen Wohnung in meiner Studienstadt Mainz und arbeitete vier Tage die Woche im Deutschen Filminstitut in Frankfurt, während ich an den Wochenenden schrieb. Seitdem ist verdammt viel passiert. Ich bin dreimal umgezogen, habe im (für mich seinerzeit) fernen Schwaben eine neue Freundin gefunden, die vier Jahre später meine Frau wurde, wir haben einen Sohn bekommen und ein Haus gebaut und nicht zuletzt habe ich etwa 40 Romane geschrieben – mal solo, mal gemeinsam mit meinem langjährigen Autorenkollegen Christian Humberg. Meine Werke haben Preise gewonnen, wurden ins Ausland übersetzt und für die Theaterbühne adaptiert. Es war, rückblickend, richtig was los – und die Initialzündung für das alles war „Tarean“.

Der Autor 2008. 

Dieses Buch hat wirklich eine Weiche in meinem Leben gestellt, und es lässt sich mit Fug und Recht sagen, dass mein Leben heute vollkommen anders aussehen würde, wäre „Tarean“ damals nicht geschrieben und publiziert worden. Und da vieles von dem, was mir widerfahren ist, extrem gut war, gratuliere ich meinen literarischen Kindern – Tarean, Auril, Moosbeere und Brom – hiermit nicht nur ganz herzlich zum 10-Jährigen, sondern ich möchte auch noch einmal bei all jenen bedanken, die mir damals geholfen haben, dieses Buchprojekt zu verwirklichen: Simon Ofenloch, Christian Humberg, Olivia Just, Anja Mundt, Dominik Cenia, Natalja Schmidt, Julia Abrahams, Volker Busch, Alexandra Panz und Sarah Riffel – Danke!

 Der Autor 2018.

Und gerade weil „Tarean“ nicht nur mein Debütroman war, sondern wirklich der Beginn eines neuen Lebensabschnittes, freue ich mich extrem, das Werk heute, pünktlich zum 10-jährigen Jubiläum, in einer neuen, verbesserten Ausgabe in den Händen zu halten: mit überarbeitetem Text, stimmungsvollen Illustrationen und umfangreichem Bonusmaterial. Für viele mag das hier nur der Reprint eines vergriffenen Romantitels aus meiner Feder sein. Für mich ist es der Beginn meiner zweiten Dekade als (publizierter) Autor. Und ich hoffe, dass Tarean und seine Freunde auch die nächsten zehn Jahre einen so guten Einfluss auf mein Leben haben werden. Ganz zu schweigen davon, dass ich hoffe, einer weiteren Generation junger Fantasy-Leser mit der Trilogie spannende Lesestunden zu bescheren. :-)

Und jetzt noch ein paar Impressionen zu „Tarean“.

Allererster BoD-Druck in einer „extremely limited edition“.
(Ich glaube, es gibt insgesamt 10 Exemplare davon weltweit.)

 Das Manuskript, das 2007 an meine Agentur ging.

Die ganze Trilogie in ihrer LYX-Ausgabe. (Stand 2009) 

Erste Sichtung des 1. Bandes im Buchhandel. Damals wurde ich noch auf Augenhöhe mit George R. R. Martin und Terry Pratchett gehandelt. Oder so ähnlich. ;-)

Meine erste Lesung auf der Buchmesse Leipzig 2009. Band 2 war nur als Dummy vorhanden, wenn ich mich recht entsinne, weswegen ich vor allem Band 1 vorgestellt habe. 

Früher gab es die Hörbuch-Belege von Audible noch als hübsche, selbst gebastelte DVD-Ausgabe. Heute bekommt man bloß Download-Codes.

Auch eine Weltbild-Ausgabe der „Tarean“-Trilogie ist 2011 erschienen - im schönen Hardcover in der Reihe „Fantastische Welten“. Diese Ausgabe ist heute selbst gebraucht kaum zu bekommen.

„Tarean – Sohn des Fluchbringers“ in der illustrierten Jubiläumsausgabe ist beim Mantikore-Verlag erschienen und ab sofort überall erhältlich – zumindest als E-Book (für 9,99 Euro). Der schicke Hardcoverband (für 19,95 Euro), der eigentlich auch heute erscheinen sollte, verzögert sich durch Probleme in der Druckerei leider um 3 bis 4 Wochen. Eine Paperbackausgabe zum Preis von 14,95 Euro erscheint zudem im Oktober, pünktlich zur Frankfurter Buchmesse.

Dienstag, 14. August 2018

Neu im Handel: Frontiersmen - Civil War 6


Ab heute neu im Handel: Die sechste und finale Episode meiner sechsteiligen Mini-Serie "Frontiersmen: Civil War". Der Angriff der Union naht ... und die Verzweiflung bei den Konföderierten nimmt zu. Das Sonnensystem Alamo ist zum Symbol des Widerstands geworden. Undenkbar, es aufzugeben. Unmöglich, es zu verteidigen. Die ersten Widerständler fliehen, während John und seine Crew fieberhaft nach schlagkräftigen Verbündeten suchen. Da tauchen die ersten Schiffe der Union im Transitfeld auf – und der Untergang der Randwelten-Konföderation scheint besiegelt ...

Nun, da die Reihe komplett ist, werde ich in den nächsten Tagen noch einmal einen gesammelten Blick zurück werfen. In aller Kürze möchte ich aber hier schon auf die von mir begleitete Leserunde hinweisen, die am Freitag beginnt und um die zwei Wochen läuft. In ihr wollen wir gemeinsam die Reihe binge-readen (sozusagen) und über die Geschehnisse diskutieren. Natürlich kann man mir auch hemmungslos Fragen stellen und mir vielleicht das ein oder andere Produktionsgeheimnis entlocken. ;-) Wer will, kann gern noch kurzfristig einsteigen. Mehr als eine Anmeldung im Forum von Leserunden.de ist nicht nötig.

Montag, 13. August 2018

12 Sprachen

Am Wochenende habe ich neue Belegexemplare erhalten. Es handelt sich um mehrere Ausgabe des "Playmobil-Magazins", für das ich seit zwei Jahren schreibe, und zwar aus verschiedenen Ländern.


Damit kann ich nun offiziell behaupten, dass meine Werke in 13 Sprachen übersetzt wurden (wovon 2 Übersetzungen aktuell noch stattfinden). Beweis gefällig? Aber gern.

"Drachengasse 13" ist auf Tschechisch und Slowakisch erschienen.
"Star Trek Prometheus" ist auf Englisch erschienen.
"Playmobil-Magazine" erscheinen auf Französisch, Spanisch, Portugisisch, Italienisch, Griechisch, Niederländisch, Polnisch und Rumänisch.

"Die Wächter von Aquaterra" sollen auf Türkisch erscheinen.
"Perry Rhodan NEO 15" soll noch in diesem Jahr auf Japanisch erscheinen.


Samstag, 11. August 2018

Coverparade: Showdown bei Alamo

Am 13. März ist „Frontiersmen - Die Serie“ mit dem sechsteiligen Mini-Zyklus „Civil War“ gestartet. Kurz vor Erscheinen von Band 6 möchte ich euch heute ein bisschen über das Cover der sechsten und letzten Episode dieser Staffel erzählen, erneut von Arndt Drechsler geschaffen.


Der letzte Band bringt die Entscheidungsschlacht im Bürgerkrieg zwischen der Kernwelten-Union und der Konföderation der Randplaneten. Entsprechend ist der Titel „Showdown bei Alamo“ gewählt, der nicht nur auf das Planetensystem verweist, in dem die finale Konfrontation ausgetragen wird, sondern natürlich auch auf The Alamo, jene zum Fort ausgebaute ehemalige Missionsstation in der texanischen Stadt San Antonio, in der während des Texanischen Unabhängigkeitskriegs 1836 die berühmte „Schlacht von Alamo“ zwischen den mexikanischen Truppen unter Santa Anna und den texanischen Verteidigern rund um William Travis und James Bowie – der Kerl mit dem Messer – geschlagen wurde. Dieser Waffengang hat Geschichte geschrieben, und genauso wird auch die Schlacht im Alamo-System für das Frontiersverse historisch sein.

Passend dazu lässt es Arndt auf diesem letzten Cover der Staffel nochmal richtig krachen. Ein kleiner schneller Frachter – nicht die Mary-Jane Wellington, aber vermutlich das Schiff einer von Johns Frontiersmen-Bekanntschaften – jagt durchs All, Laserblitze zucken, ein großer Kampfkreuzer wird schwer getroffen. Die Bildatmosphäre stimmt perfekt auf das Drama ein, das sich im Laufe dieser letzten Episode entfalten wird.

Viel mehr kann und möchte ich zu dem Cover eigentlich gar nicht sagen. Damit wären wir auch am Schluss meiner kleinen Blog-Reihe „Coverparade“ angekommen. Ich hoffe, ich habe euch ein paar Einblicke in die Reihe und die Art ihrer Covergestaltung geben können. Und so bleibt mir an dieser Stelle nur, spannende Unterhaltung mit den letzten gut 150 Seiten des „Frontiersmen“-Epos namens „Civil War“ zu wünschen.

„Frontiersmen Civil War 6: Showdown bei Alamo“ erscheint am 14.8. als eBook und Audiodownload. Der Umfang beträgt ca. 150 Seiten und das Ganze wird zum Preis von 2,49 Euro (eBook) bzw. 1,99 Euro (Audiodownload) angeboten.

Dienstag, 10. Juli 2018

Neu im Handel: Frontiersmen - Civil War 5


Ab heute neu im Handel: Die fünfte Episode meiner sechsteiligen Mini-Serie "Frontiersmen: Civil War". Der Bürgerkrieg steuert auf seinen Höhepunkt zu, und die Führung der Konföderierten ist nervös. Denn das Unionsmilitär droht mit einem plötzlichen, vernichtenden Schlag, mit dem so bald niemand gerechnet hat. Können die Rebellen genügend Kräfte bündeln, um den Angriff abzuwehren? Bordingenieur Hobie macht einen verzweifelten Vorschlag: eine Verbrüderung mit den Peko! Die Union ist ein gemeinsamer Feind – und die Crew der Mary-Jane Wellington hat mit Sekoya eine Vermittlerin an Bord. Doch es gibt nur einen Weg, ein Bündnis mit den Peko zu schmieden – und der führt tief in feindliches Territorium ...

Freitag, 6. Juli 2018

Coverparade: Die Rache der Peko

Am 13. März ist „Frontiersmen - Die Serie“ mit dem sechsteiligen Mini-Zyklus „Civil War“ gestartet. Kurz vor dem Erscheinen von Band 5 möchte ich euch heute ein bisschen über das Cover der fünften Episode erzählen, erneut von Arndt Drechsler geschaffen.


Zu einem zünftigen Western-Setting gehören natürlich auch Indianer. Die Peko, die „Grünhäute“, wie manch einer sie abfällig nennt, sind meine kaum verhohlene Version der Ureinwohner Nordamerikas. Im Frontiersverse handelt es sich um eine alte, sehr reiselustige und ursprünglich friedliche und kontaktfreudige Spezies aus Humanoiden, die früher als Stämme mit ihren biotechnologischen Mutterschiffen von Welt zu Welt gezogen sind. Dabei stießen sie auch auf die Menschen, die einzige andere intelligente Spezies im erforschten Teil des Weltraums. In ihrer Gutmütigkeit teilten die Peko ihre überlegene Technologie – die Texaferm-Reaktoren, die Masseprojektoren und anderes – mit der Menschheit und ermöglichten ihr so den Sprung ins All.

Die Menschheit dankte es den Peko mit der für sie üblichen Expansionsfreude. Und weil es viel mehr Menschen als Peko gab und die einzige Technologie, in der sie den Grünen überlegen war, die Waffenproduktion war, dauerte es keine hundertfünfzig Jahre, bis es zu erheblichen Spannungen kam. Am Ende waren die Peko gezwungen, sich auf Reservatsplaneten ins Exil zu begeben. Einige von ihnen ertrugen das stoisch. Andere … nun ja, sannen auf Rache. Womit wir beim Titel dieser Episode wären.

Der Peko auf dem Cover nun ist tatsächlich sehr indianisch angelegt. Ursprünglich war er auch noch mit Adlerfeder geschmückt, die wir dann aber entfernt haben. Denn bei aller Ähnlichkeit im Konzept, unterscheiden sich die Peko natürlich schon von irdischen Indianern. Sie mögen eine ähnliche Stammeskultur haben und sich durch eine starke Naturverbundenheit auszeichnen, aber sie sind eben auch eine extrem fortschrittliche und den Menschen in beinahe jeder Weise technologisch überlegene Spezies. Alienvölker wie die Vulkanier aus „Star Trek“ oder die Minbari aus „Babylon 5“ standen hier ebenso Pate. Insofern ist auch der verbliebene Tribal-Schmuck nur halb treffend, aber er vermittelt schon ein Gefühl für die Peko.

Der finster industrielle Teil des Covers unten rechts dient allein der Cover-Stimmung. Es gibt keine Entsprechung im Roman, denn die Peko greifen in die Natur der Reservatswelten, auf denen sie leben, so gut wie gar nicht ein. Sie existieren fast ausschließlich in ihren (gelandeten) Bioraumschiffen. Wenn man diesen Part des Bildes interpretieren wollte, dann stellt der industrielle Komplex am ehesten all das dar, wogegen die Peko kämpfen.

„Frontiersmen Civil War 5: Die Rache der Peko“ erscheint am 10.7. als eBook und Audiodownload. Der Umfang beträgt ca. 150 Seiten und das Ganze wird zum Preis von 2,49 Euro (eBook) bzw. 1,99 Euro (Audiodownload) angeboten.

Dienstag, 12. Juni 2018

Neu im Handel: Frontiersmen - Civil War 4


Ab heute neu im Handel: Die vierte Episode meiner sechsteiligen Mini-Serie "Frontiersmen: Civil War". Diesmal begibt sich John auf eine Undercover-Mission ins Herz des Unionsmilitärs. Auf dem Akademiemond West Point gilt es, einen Informanten zu retten, zu dem die Konföderation der Randplaneten den Kontakt verloren hat. Dabei gibt es mehr als nur ein paar private Verwicklungen.