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Dienstag, 29. März 2016

Zweite Auflage!

Heute morgen wurden mein Mitautor Christian Humberg und ich vom Verlag darüber informiert, dass "Die unheimlichen Fälle des Lucius Adler" weggehen wie geschnitten Brot. Die Erstauflage ist bereits zwei Wochen nach dem Erscheinungstermin ausverkauft. Nun wird eifrig nachgedruckt. Das freut uns Autoren natürlich außerordentlich. Weiter so, ihr Buchhändler und Leser!


Sonntag, 29. Juni 2014

Das war die erste Jahreshälfte

Es ist schon eine Weile her, seit ich meinen letzten „Arbeitsstatus“ auch mal all jenen präsentiert habe, die mir nicht bei Facebook folgen. Daher will ich gleich in einem kräftigen Rundumschlag berichten, was in den letzten Monaten bei mir so los war.

Um den Jahreswechsel habe ich mich vor allem mit Übersetzungen beschäftigt, und zwar genau genommen mit „Star Trek Enterprise: The Romulan War“, der im August unter dem Titel "Der Romulanische Krieg: Unter den Schwingen des Raubvogels" in zwei Bänden auf Deutsch erscheinen wird. Endlich wird damit eine dramatische Zeit kurz vor der Gründung der Föderation, über die im „Star Trek“-Universum lange nur gemunkelt wurde, direkt erlebbar.

Danach habe ich mich dem bereits an mehreren Stellen – auch hier – verkündeten Projekt „Imperium der Drachen“ gewidmet. „Herr der Ringe“ meets „Spartacus“ (mit Kirk Douglas) – so lautete damals die Catchphrase meines Exposés über eine High-Fantasy-Welt, die sich allerdings noch im Zeitalter der Antike befindet und eben nicht im Äquivalent eines Mittelalters. Zauberer, Elfen, Zwerge, Drachen – sie alle sind vertreten, aber eben mit einem gewissen Twist. Mittlerweile ist der Text fertig und befindet sich im letzten Stadium des Lektorats. Auch das Cover steht und an der Weltkarte wird der letzte Feinschliff betrieben. Das erste Buch des als lockere Reihe geplanten Projekts wird Anfang November erscheinen.

Parallel dazu habe mich mal wieder in die zukünftige Welt von „Perry Rhodan NEO“ entführen lassen. Nach etwa zweijähriger Pause steuere ich erneut einen Band zur mittlerweile sehr gut auf eigenen Beinen stehenden Reboot-Reihe bei. In meinem Roman werden wir einen Ort besuchen, wo noch kein „Perry Rhodan NEO“-Roman gewesen ist. Darüber hinaus es wird ein sehr alter Plot aufgegriffen und mit erstaunlichem neuem Leben gefüllt.

Abgesehen davon laufen derzeit die Vorarbeiten an vier weiteren Projekten, die sich in unterschiedlicher Entwicklungsphase befinden. In einem Fall wird noch mit einem Lizenzgeber verhandelt. Im zweiten bereite ich gerade die Kataloginformationen vor (die ja für gewöhnlich deutlich früher stehen müssen, als das Manuskript selbst). Das dritte Projekt harrt geduldig seines Starts. Und das vierte werde ich im Anschluss an den „Perry Rhodan“ angehen.

Dass in diesem vierten Fall mein langjähriger Text-Mittäter Christian Humberg mit an Bord ist, dürfte manche hoffnungsfroh stimmen. Ich muss allerdings gleich sagen: Nein, wir schreiben nicht den fünften Band von „Drachengasse 13“. Aber was wir schreiben, ist mindestens genauso gut, so viel kann ich versprechen. Wir hatten beim Entwickeln des Stoffs jedenfalls riesigen Spaß! Alle, die D13 mochten, werden auch unser neues Kinderabenteuer lieben.

Mehr Infos hier, sobald ich mehr Infos geben kann und darf.

Dienstag, 21. Januar 2014

Neues Jahr, neues Glück

Mittlerweile ist 2014 schon ein paar Tage alt, und ich möchte den Moment nutzen, um euch zu berichten, was bei mir so geschieht. Nach ein paar etwas ruhigeren Tagen zwischen den Jahren, die vor allem der Familie und Freunden gehörten, geht es im Augenblick schon wieder richtig rund. Während ich noch eine Übersetzung finalisiere, wird gleichzeitig schon intensiv an meinem nächsten Fantasy-Zweiteiler gearbeitet, der im Herbst bei Egmont-INK erscheint. Covervorbesprechungen, Katalogtexte, Titel, Werbekonzept ... all das läuft parallel und in enger Absprache mit den Leuten vom Verlag. Mehr dazu sicher schon in ein paar Wochen.

Gleichzeitig wird bereits der Blick in die Zukunft geworfen. Einen Vertrag für ein Buchprojekt, das ich im Herbst angehen werde, habe ich soeben unterschrieben. Das freut mich riesig, weil es sich um ein Genre handelt, das in Deutschland furchtbar stiefmütterlich behandelt wird. Ich hoffe, ein wenig dazu beitragen zu können, da zu ändern. Eine Leseprobe für eine tolle Romanreihe, die ich gemeinsam mit Autorenkollege Christian Humberg entwickelt habe, liegt bei diversen Verlagen. Außerdem befinden sich noch zwei oder drei andere Konzepte in einem frühen Planungsstadium, die dann 2015 aktuell werden würden - sofern alles klappt, wir ich es mir wünsche. Es gibt also genug zu tun, was mir aber auch gefällt, denn es macht absolut Spaß, kreativ Vollgas geben zu können, auch wenn ich natürlich aufpassen muss, meine Agentur und die Verlage mit neuen Ideen nicht zu sehr zu bombardieren, denn letzten Endes muss das alles dann ja auch umgesetzt werden

Zu guter Letzt plane ich gerade meine Fahrt zur diesjährigen Leipziger Buchmesse im März. Aus Zeitgründen bin ich 2014 leider nur am Wochenende vor Ort. Aber ich hoffe dennoch, möglichst viele Kollegen und Leser treffen zu können. Einen festen Termin gibt es schon: Am Buchmessensamstag habe ich von 14 bis 15 Uhr eine Signierstunde am "Perry Rhodan"-Stand direkt neben der Fantasy-Leseinsel. Vielleicht sieht man sich dort!

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Das war der Herbst

Der letzte Monat des Jahres ist angebrochen, und nachdem ich so lange hier schweigsam war, möchte ich einen kleinen Überblick geben, was in der Zwischenzeit so geschehen ist.

Der Oktober war für mich vor allem von zwei Ereignissen geprägt: dem Umzug von Wiesbaden nach Stuttgart und der Buchmesse in Frankfurt. Anfang des Monats ging es mit Sack und Pack (und einer tapferen Grünpflanze und 1000 Büchern in viel zu vielen schweren Kartons) gen Süden. Nach tagelangem Ausräumen, Einräumen und Umräumen sowie eine Parade von Handwerkern, die noch rasch ein letztes Mal Hand an die eigentlich frisch renovierte Mietwohnung anlegen wollten, hatte ich meinen Schreibtisch kaum so eingerichtet, dass ich mich dort wohlfühle, als es auch schon wieder losging, hinauf ins Rhein-Main-Gebiet, um den häuslichen Trubel durch den Messetrubel zu ersetzen.

Die Messe gestaltete sich einmal mehr vor allem als "Meet&Greet" unter Kollegen, denn als Ort, an dem es wirklich um Bücher gegangen wäre. Das liegt vermutlich daran, dass man als Autor ohnehin das ganze Jahr über Bücher redet oder den Buchmarkt beobachtet, sodass so eine Messe kaum Überraschungspotenzial birgt. Zum anderen ist es natürlich dem Umstand geschuldet, dass die echten Geschäfte sowieso hinter den Kulissen - im Agenturzentrum - gemacht werden; und selbst da geht es vor allem um "Meet&Greet", denn wer hat bei dem ganzen Chaos schon Muße, sich Buchkonzepte genauer anzuschauen. Das geschieht dann in den Wochen nach der Messe.

Dennoch hätte ich Frankfurt auch dieses Jahr nicht missen wollen. Ich habe viele nette Gespräche mit Kollegen geführt, die ich sonst selten sehe, weil sie irgendwo in Deutschland verstreut leben. Ich durfte - siehe Eintrag vom Oktober - am Buchmesse-Samstag auf dem Buchmesse-Convent einen wundervollen Preis mit nach Hause nehmen. Und sonntags hatte ich gemeinsam mit Gesa Schwartz eine gut besuchte Signierstunde am LYX-Stand, die einen erfreulich runden Abschluss dargestellt hat.

Doch nicht nur in Frankfurt war ich unterwegs. Zusammen mit Christian Humberg habe ich in den letzten Wochen unseren Lesungs-Dauerbrenner "Drachengasse 13" in Mainz, Frankfurt, Calw und Gelsenkirchen vorgestellt, mal szenisch vorgetragen, mal interaktiv unter Beteiligung des Publikums und immer mit großem Erfolg. Im Dezember haben wir noch eine letzte Vorstellung (wieder in Mainz), womit sich zeigt, dass das Interesse an den Abenteuer von Tomrin, Hanissa, Sando und Fleck erfreulich ungebrochen ist.

In den heimischen vier Wänden war ich im Oktober und November vor allem mit Übersetzen (unter anderem von diesem Buch) und dem Ausarbeiten und Verhandeln von Buchprojekten für 2014 beschäftigt. Nicht jedes Projekt hat sich so erfreulich entwicklt, wie erhofft. Über das ein oder andere muss noch geredet werden. Aber unterm Strich bin ich - vor allem mit den letzten Tagen, an denen die Verlage offenbar in vorweihnachtlicher Stimmung noch ein paar Säcke zumachen wollten - sehr zufrieden. Leider darf ich noch gar nichts über diese Projekte sagen. Vielleicht nur so viel: Sie alle führen mich in Richtungen, in denen ich bisher noch nicht unterwegs war!

Mehr Infos hier, sobald ich mehr Infos geben kann und darf.

Dienstag, 9. Juli 2013

Ich bin der Boss! Hurra! Oder?

Es ist schon ein etwas seltsames Gefühl. Seit 1. Juli arbeite ich in Vollzeit als freischaffender Autor und Übersetzer. Jetzt bin ich ganz mein eigener Boss, was unbestreitbar einige Vorteile hat. Ich bestimme (mehr oder weniger), was ich mache und wann ich es mache. Heißt aber auch: Ich habe keinen bezahlten Urlaub mehr, wenn ich krank bin, verdiene ich weniger im Monat, und vor allem trifft mein Gehalt nicht mehr regelmäßig auf dem Konto ein. Bislang war es ja so, dass ich durch meine zusätzliche Arbeit beim Filminstitut ein gewisses monatliches Grundgehalt bezogen habe, mit dem ich im Wesentlichen meine laufenden Kosten bestreiten konnte. Ich musste mir also nie Gedanken darüber machen, dass mein Girokonto irgendwann leer sein könnte.

Dieses Sicherheitsnetz bin ich nun los. Jetzt bin ich voll und ganz davon abhängig, dass meine Geschäftspartner ordentlich und zeitnah die Rechnungen bezahlen, die ich ihnen stelle. Geschieht das nicht (und machen wir uns nichts vor: viele Verlage sind notorisch träge im Begleichen von Ausständen, auch wenn sie am besten wissen müssten, dass wir Freischaffenden das Geld brauchen), muss ich an meine Reserven – zumindest zeitweilig, bis das ausstehende Geld eintrifft. Das mag nur übergangsweise sein, fühlt sich aber trotzdem nicht gut an. Niemand geht gerne an die Reserven.

Ich bin gespannt, wie sich die nächsten Monate entwickeln. Im Grunde stehen Autoren und Übersetzer ja schon besser da, als viele andere Freischaffende, denn durch die langen Vorlaufzeiten in der Buchproduktion sind unsere Terminkalender eigentlich immer über Monate im Voraus gut gefüllt. Eine gewisse Planungssicherheit ist also da. Daher werde ich sicher erst nach ein oder zwei Jahren ein Urteil darüber fällen können, ob dieser Schritt, der aus meinem geplanten Umzug Richtung Süden erwachsen ist, letztlich der Richtige war – oder ob ich doch besser schlafe, wenn ich mir wieder eine feste Teilzeitbeschäftigung suche, die meinem Schreiben ein Fundament bietet, das sich zumindest subjektiv stabiler anfühlt als der Boden, auf dem ich mich ab jetzt bewege.

Mittwoch, 10. April 2013

Was so geschieht ...

Ich habe festgestellt, dass ich immer mehr tagesaktuelle News über mein Leben und Schreiben bloß noch bei Facebook veröffentliche. Das finde ich irgendwie nicht richtig. Zwar habe ich dort auch ein Schaufenster, in das jeder hineinschauen kann, ohne dort Mitglied zu sein. Aber ich will dennoch versuchen, auch hier in Zukunft gelegentliche Zusammenfassungen zu bieten.

Was passiert also aktuell bei mir? Ich bin gegenwärtig mit der Übersetzung des "Star Trek"-Romans "Typhon Pact 4: Zwietracht" und dem Verfassen des Abschlussbandes meiner "Carya"-Trilogie, genannt "Das geraubte Paradies", beschäftigt. Beide Bücher erscheinen im September. Zuvor gibt es aber erstmal Anfang Juni meinen ersten "Perry Rhodan"-Roman, den ich für die Erstauflage verfasst habe. Er besitzt die stolze Heftnummer 2703 und trägt den Titel "Tod im All". Perry Rhodan persönlich wird sich darin einer recht exotischen Gefahr stellen müssen.

Weiterhin laufen schon wild die Planungen für neue Projekte. Ein fantastischer Zweiteiler, der 2014 bei LYX erscheinen soll, ist praktisch unter Dach und Fach. Zudem freue ich mich über die Fortsetzung der literarischen Abenteuer von Captain Jonathan Archer und seiner "Enterprise"-Crew, die nach zweieinhalbjähriger Pause ebenfalls ab 2014 bei Cross Cult wieder ins All stechen darf und die ich übersetzend begleiten werde. Darüber hinaus liegen zwei weitere Buchprojekte bei unterschiedlichen Verlagen (drückt mir die Daumen!), und ein drittes befindet sich im frühen Planungsstadium. Oh, und natürlich habe ich auch vor, mich erneut "Perry" zu widmen.

Fazit: Es gibt viel zu tun. Und viel Abwechslung steht mir ins Haus. Ich freue mich die nächsten Monate!

Mittwoch, 6. Februar 2013

The Next Big Thing Blog Hop

The Next Big Thing Blog Hop ist eine Möglichkeit für Autoren (in der ganzen Welt) zu berichten, an welchem Projekt sie gerade arbeiten. Sie beantworten 10 Fragen zu ihrem nächsten Buch. Zusätzlich erwähnt man die Person, die einen vorgeschlagen hat, und nennt Autoren/Autorinnen, die als nächstes die Fragen beantworten dürfen.
Ich wurde dazu von Horus W. Odenthal eingeladen – vielen Dank dafür –, einem Autor phantastischer Romane und Comics. Er hat unter anderem die „Ninragon“-Trilogie verfasst und die eBook-Reihe „Hyperdrive.“ Beide findet man in jeder gut sortierten virtuellen Buchhandlung.

Sein Blog: http://horus-w-odenthal.blogspot.de
Seine Homepage: http://www.horus-w-odenthal.de

Und hier mein Interview:

Was ist der Arbeitstitel Ihres Buchs?

Der Arbeitstitel ist auch der finale Titel: „Das Geraubte Paradies“. Dabei handelt es sich um den 3. Band meiner „Carya“-Trilogie. Band 1 „Flammen über Arcadion“ erschien im September 2013. Band 2 „Im Schatten des Mondkaisers“ kommt jetzt im März heraus.

Woher kam die Idee für das Buch?

Nach meiner „Steampunk“-Trilogie „Magierdämmerung“ wollte ich wieder in einer völlig anderen Richtung tätig werden. Ich entwickelte drei oder vier sehr unterschiedliche Konzepte, die dann meinem „Hausverlag“ Egmont-LYX vorgestellt wurden. Das dystopische Projekt kam (nicht ganz überraschend) am Besten an. Dass es wieder eine Trilogie werden sollte, war relativ schnell klar. So ist dieser 3. Band die zwangsläufige Folge der ersten beiden.

Unter welches Genre fällt Ihr Buch?

Es handelt sich um Phantastik, konkreter um eine Dystopie (im neueren Wortsinne der Verlagsmarketingabteilungen).

Wie lautet die Ein-Satz-Zusammenfassung Ihres Buches?

Nachdem Carya, Jonan und Pitlit dem Hof des Mondkaisers entronnen sind, machen sie sich gemeinsam auf die Reise, um das Rätsel um Caryas Vergangenheit endgültig zu lüften, wobei sie ihr Weg in Richtung der Schweizer Alpen führt – direkt in die Schwarze Zone, aus der es, wie man sagt, keine Wiederkehr gibt.

Welche Schauspieler sollten Ihre Charaktere in einer Filmumsetzung spielen?

Nina Dobrev, Chris Hemsworth und irgendein kleiner, gewitzter Junge, den das Filmteam bei den Dreharbeiten vor Ort in Rom, Paris und den Alpen im Rahmen eines Massencastings gefunden hat.

Werden Sie Ihr Buch selbst verlegen oder wird es vertreten durch einen Agenten?

Das Buch wurde durch die Agentur „Schmidt & Abrahams“ bereits an den Verlag Egmont-LYX verkauft.

Wie lange haben Sie gebraucht, um den ersten Entwurf Ihres Manuskripts zu schreiben?

Das Exposé? Ein paar Tage. Das Manuskript selbst ist noch in der Mache. Es ist aber sicher rechtzeitig fertig, um pünktlich zu erscheinen. :)

Welche anderen Bücher würden Sie mit Ihrem Genre vergleichen?

Sie meinen sicher: „Mit meinem Buch“. Ist ja nicht „mein Genre“. Aber um die Frage zu beantworten: „Tribute von Panem“, „Das verbotene Eden“, „Dark Canopy“, „Die Bestimmung“ – andere Dystopien eben. Wobei ich keine von denen gelesen habe, ich kann also nicht mit Sicherheit sagen, ob sich die Bücher wirklich spürbar ähneln.

Was sonst über Ihr Buch könnte das Interesse des Lesers wecken?

Ich nehme stark an, dass das Interesse der Leser bei einem dritten Band entweder bereits erfolgreich geweckt wurde – oder das es damit auch nichts mehr wird. Andererseits: Vielleicht ist es ein Anreiz zu wissen, dass in diesem Band alle Fäden zusammengeführt, alle Fragen beantwortet werden. Und es wird Wendungen geben, die sicher niemand so auf dem Schirm hatte! :)

Möchten Sie andere Autoren für das Interview nominieren?

Ich kann es ja mal versuchen: Andrea Bottlinger, Stephan Bellem und Christian Humberg. Gute Freunde und absolut lesenswerte Autoren, die sicher das ein oder andere spannende Projekt am Laufen haben.

Donnerstag, 19. Juli 2012

Belege

Eben noch in der Druckmaschine (bzw. dem Brenner), jetzt auf meinem Wohnzimmertisch: Heute kamen die Belege des Hörbuchs von "Magierdämmerung - Für die Krone" (mit falschem Cover) und "Drachengasse 13 - Der dämonische Spiegel". Ich freue mich.


(Das ungekürzte Hörbuch gibt es übrigens nur zum Download bei Audible.de. Die MP3-CD in DVD-Hülle gab es leider nur für mich.)

Samstag, 9. Juli 2011

"Magierdämmerung" für den Deutschen Phantastik Preis nominiert

Mit großer Freude kann ich verkünden, dass es "Magierdämmerung 1: Für die Krone" geschafft hat, unter die "Final Five" in der Kategorie "Bester deutschsprachiger Roman" beim Deutschen Phantastik Preis 2011 zu gelangen. Vielen Dank an alle, die das möglich gemacht haben. Die Hauptrunde läuft bis zum 31. August 2011. Also eilt alle zur Wahlurne! Nicht nur ich, sondern auch alle anderen Nominierten freuen sich über eure Stimme.

Samstag, 1. Januar 2011

2011 - "Ein gutes Jahr"

Liebe Alle,

ich beginne das neue Jahr - natürlich - mit einem Filmzitat. Auch wenn ich nicht davon ausgehe, dass ich wie Russell Crowe in Ridley Scotts gleichnamigem Film ein Weingut im sonnigen Frankreich erbe, erwarte ich einige erfreuliche Entwicklungen im kommenden Jahr.

Im Januar erscheint "Tarean - Ritter des Ersten Lichts" bei Audible als Hörbuch - womit die Trilogie dann komplett vorliegt.

Im Februar kommt "Magierdämmerung 2 - Gegen die Zeit" auf den Markt und wird gleich im März von mir auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt. In Kürze werde ich den genauen Termin auf meiner Website veröffentlichen.

Voraussichtlich im Juli erscheinen gleich zwei neue Bücher, die ich gemeinsam mit Autorenkollege Christian Humberg geschrieben habe. Mehr zu dem geheimnisvollen Projekt, das ich einstweilen "D" nennen möchte, darf ich auf Verlagswunsch noch nicht verraten. Aber im März wird der Schleier gelüftet!

Ansonsten stehen zwei Kurzgeschichtenprojekte in der Pipeline und der Nachfolger von "Magierdämmerung" zeichnet sich auch schon am Planungshorizont ab.

Es gibt viel zu tun ... Ich freue mich drauf!

Wir lesen uns hoffentlich
Euer Bernd

Mittwoch, 24. Februar 2010

Was so passiert

Uiuiui, nun sind schon fast zwei Monate des neuen Jahrs ins Land gegangen und ich habe mich noch gar nicht hier zu Wort gemeldet. Das hat schlichtweg zwei Gründe. Zum einen habe ich bis über beide Ohren in Arbeit gesteckt - zunächst durch eine Übersetzung, dann durch das Schreiben des ersten Bandes meiner neuen Trilogie "Magierdämmerung". Zum Zweiten gibt es tatsächlich nicht viel zu berichten. Denn obschon sich hinter den Kulissen einiges bewegt hat, darf ich über das Meiste davon noch nicht sprechen. Ich denke, das ändert sich aber in den nächsten Tagen - spätestens um die Leipziger Buchmesse herum.

Sonntag, 15. November 2009

"Tarean – Ritter des Ersten Lichts" erschienen

Es ist zwar schon ein paar Tage her, aber aus verschiedenen Gründen kam ich nicht vorher dazu, das Blog zu aktualisieren. Nun will ich es aber doch mit Freude verkünden: Der letzte Band der "Tarean"-Trilogie ist am 9. November ausgeliefert worden, und mittlerweile ist er mir auch schon in der ein oder anderen Buchhandlung begegnet (so gibt es bestätigte Sichtungen in Mainz, Frankfurt und Basel ;-) ). Ich bin gespannt, wie das dritte Abenteuer von Tarean und seinen Gefährten bei den Lesern (euch) ankommt. Rückmeldungen – sei es in Form von Rezensionen im Netz, Kommentaren auf meiner Facebook-Seite oder hier oder einfach nur einer kurzen Mail – werden gerne entgegengenommen.

Mittwoch, 15. April 2009

"Tarean - Erbe der Kristalldrachen" erschienen

Heute ist der offizielle Erscheinungstermin von "Tarean - Erbe der Kristalldrachen". Ein kurzer Blick ins Internet zeigt, dass Amazon und buch.de offenbar noch am Buchkisten auspacken sind, derweil man bei Libri und buecher.de bereits zuschlagen kann. Natürlich könnt ihr auch den Buchhändler eurer Wahl aufsuchen (zur Unterstützung der lokalen Buchkultur ist das sogar zu bevorzugen). :-)

Wie schon beim ersten Band freue ich mich natürlich über reichliches Feedback von Lesern und Kritikern - egal ob an mich direkt oder wild ins Internet hinein gepostet.

Und nochmal zur Erinnerung: Einen kleinen Blick hinter die Kulissen gewähren die "Darsteller" in einer Reihe Interviews auf meiner Website.

Freitag, 30. Januar 2009

I'll be back

So, nun ist das neue Jahr bereits einen Monat alt, und ich habe das Gefühl, ich sollte mal wieder in meinem Blog aktiv werden. Die letzten Wochen kam ich leider nicht dazu, da die Fertigstellung von "Tarean - Erbe der Kristalldrachen" (schmissig kurz auch "T2" genannt) all meine Aufmerksamkeit erfordert hat. Mittlerweile ist das Buch in der finalen Korrekturphase, sodass dem geplanten Erscheinungstermin Mitte April eigentlich nichts im Wege stehen dürfte (klopf auf Holz). Informationen zu dem zweiten Abenteuer von Tarean und seinen Freunden gibt es auf meiner Website. Dort werde ich auch in Kürze das neue Bonusmaterial einstellen, etwa den neuen Weltkartenteil von Endar, erneut gezeichnet von Anke Mundt, oder ein paar Einblicke hinter die Kulissen.

Sonntag, 19. Oktober 2008

Das Grauen ...

Endlich halte ich es in den Händen: "Das schleichende Grauen". Und wie man sehen kann, erfüllt mich allein die Nähe dieses blasphemischen Werks mit einem so ausgeprägten Unwohlsein, einer solch archaischen Furcht, dass es mir unmöglich war, mein sonst so telegenes Autorenlächeln aufzusetzen. (Und ich habe das Buch noch nicht einmal aufgeschlagen, geschweige denn, darin gelesen...) ;-)


Ich hoffe, mein Co-Autor Christian Humberg, dem ich in meinem Leichtsinn gleich fünf Exemplare gegeben habe, weilt noch unter denen, die sich eines gesunden Verstandes erfreuen können...

Montag, 4. August 2008

Chaos über Berlin

Gestern Nacht, um 23:20 Uhr, war es soweit. Das Manuskript des „Hexer“-Spielbuchs wurde von Christian und mir an Pegasus Spiele geschickt. Wir sind fertig! (Naja, im Prinzip zumindest – jetzt kommt die Test- und Lektoratsphase.) Aber, Jungejunge, das war ein gutes Stück Arbeit. Es ist gar nicht so leicht, 350 Abschnitte so zu verbinden, dass sie einerseits eine gute Geschichte und andererseits ein Entscheidungsspiel ohne inhaltliche Sprünge ergeben. Zwar sind drei Rückseiten von DIN-A1-Filmpostern, die man mit einem abenteuerlichen Strukturbaum bemalt, durchaus eine unschätzbare Hilfe, um das Woher und Wohin zu erkennen, doch der Teufel steckt wie immer im Detail. Da hat man hier eine Person mit Namen kennen gelernt, aber im parallelen Handlungsstrang nicht. Eben glitzern noch die Sterne am nächtlichen Himmel und plötzlich ist es bewölkt. Und ist der Spieler gegen Ende halb wahnsinnig oder schon ganz – und wie viel Wahnsinn verträgt das Ende eigentlich? Wer da nicht höllisch aufpasst, hat ganz schnell Anschlussfehler produziert – übrigens wie beim Film, um den es ja in „Das schleichende Grauen“ geht, denn auch der besteht meist aus Hunderten wild durcheinander hergestellter Abschnitte (Einstellungen), die erst der Schnitt am Ende zusammenfügt. Alles in allem denke ich aber, dass wir uns ganz wacker geschlagen haben. Action, Horror, große Gefühle, denkwürdige Cameos und ein furioses Finale werden auch unsere Lektoren und (später) Leser hoffentlich in den Bann schlagen.

Freitag, 4. Juli 2008

Lies weiter bei 231

Mensch, ist das lange her… dass ich mit Bleistift, Papier und Würfel bewaffnet vor einem Buch saß, durch Verliese streifte, Monster bekämpfte und hinter jeder dritten Ecke den sicheren Tod erwartete, während sich sukzessive, auf meinen Entscheidungen basierend, die Geschichte entfaltete. „Abenteuerspielbuch“ hieß diese bellestristische Subgattung, die in den 1980ern höchst erfolgreich eine Nische irgendwo zwischen Fantasy-Romanen und Rollenspiel-Abenteuern besetzte – die „Fighting Fantasy“-Bücher von Steve Jackson und die „Einsamer Wolf“-Reihe von Joe Dever bildeten da nur die Spitze des Eisbergs.

In den 1990ern wurde es sehr ruhig um diese Einstiegsdroge für angehende Rollenspieler – bis Pegasus Spiele vor ein paar Jahren sich daran machte, dem Klassiker von einst zu neuem Glanze zu verhelfen. Sechs Spielbücher der neuen Generation sind seitdem erschienen: zwei zu Markus Heitz’ „Ulldart“, zwei zu Markus Heitz’ „Zwergen“, eins zu Christoph Hardebuschs „Trollen“ und eins zu Wolfgang Hohlbeins „Hexer“-Universum. Und jetzt, nach der ewig langen Hinleitung, endlich der Knaller: Es wird Ende des Jahres ein weiteres „Hexer“-Spielbuch geben – und ich bin einer der zwei Autoren!

Okay, das habe ich schon vor zwei Monaten verkündet, aber damals war es noch eine hehre Absichtserklärung, auf einmal wird das Ganze tatsächlich Realität. Genau jetzt (na schön, nicht _genau_ jetzt) sitzen Christian Humberg und ich in meinem Wohnzimmer, und uns rauchen die Köpfe, denn eine Geschichte in 350 wild kombinierbaren Abschnitten zu erzählen, erfordert weit mehr Abstraktionsvermögen, als man gemeinhin so annimmt (und obendrein extrem große Bögen weißen Papiers).

Und trotzdem sind wir Feuer und Flamme. Denn es ist nicht nur ein tolles Gefühl, einen Beitrag zum „Hexer“-Universum Wolfgang Hohlbeins leisten zu dürfen, es macht auch geradezu cthuloiden Spaß, eine Geschichte zu ersinnen, mit der nicht nur der Leser spielt, sondern die im Gegenzug auch mit dem Leser spielt. Noch liegt eine Menge Arbeit vor uns, aber ich kann schon jetzt sagen: Das fertige Buch wird ein Leckerbissen für „Hexer“-Fans – und ein augenzwinkernder Spaß für Kenner des frühen deutschen Stummfilms. ;-)

Lies weiter bei 187

Dienstag, 20. Mai 2008

Von Magiern, Kristalldrachen und Großen Alten

Also ich muss sagen, bislang entwickelt sich das Jahr 2008 ganz nach meinem Geschmack! :-) Das eine „Kind“ ist kaum aus den eigenen Händen in die Obhut eines Verlags gegeben worden, da kündigt sich bereits weiterer Nachwuchs an (definitiver und potenzieller). Zum einen habe ich in der letzten Woche die Beispielkapitel für die „Magierdämmerung“ versandt, die hoffentlich dazu führen, dass man mir erlaubt, aus den bislang 85.000 Zeichen das etwa Zehnfache zu machen. Das Projekt erfordert zwar eine ganz andere Herangehensweise als Tareans Abenteuer (viel mehr Recherche!), aber macht auch unglaublich viel Spaß. Aber auch die Geschichte von Tarean und seinen Gefährten wird weitererzählt. Wenn alles gutgeht, wird Tarean im Frühjahr 2009 beweisen müssen, ob er ein würdiger „Erbe der Kristalldrachen“ ist. Schon im Herbst müsst ihr selbst euch einer Herausforderung stellen! Für den Pegasus Verlag schreiben Christian Humberg und ich ein Abenteuerspielbuch, das (Fanfare!) auf Wolfgang Hohlbeins „Hexer von Salem“-Universum basiert (wenn nicht Cthulhu selbst noch dazwischenfunkt). Macht euch darauf gefasst, Berlin vor einer furchtbaren Katastrophe zu retten und nebenbei ganz groß im Filmgeschäft rauszukommen. ;-)

Dienstag, 29. April 2008

Und so beginnt es…

Ist es erst sechs Wochen her? Ist es erst sechs Wochen her, dass ich auf der Buchmesse in Leipzig war und der Verlag Egmont/LYX mir sagte, sie würden sich für meinen „Fluchbringer“ interessieren? Ich kann es kaum glauben. Vielmehr erscheint es mir, als wären seitdem Monate vergangen – und zwar arbeitsreiche Monate!

Es begann damit, dass LYX Worten Taten folgen ließ und mir ein Angebot für meinen Roman machte – ein Angebot, dass ich nach Rücksprache mit meiner Agentin gerne annahm. Es haben sich zwar kurz vor beziehungsweise nach dem symbolischen Handschlag noch zwei weitere Verlage gemeldet, die plötzlich Interesse an Tareans Abenteuern entwickelt hatten, aber… zu spät. Ab nun war der Weg klar, und auf einmal ging alles ganz furchtbar schnell.

Drei Wochen lang bestand mein Leben im Wesentlichen im letztmaligen Lesen des Manuskripts, im Abstimmen mit der Lektorin von LYX, im Planen eines Covers, Erstellen einer Weltkarte (unter tatkräftiger Mithilfe einer Freundin, die künstlerisch weit begabter ist als ich :-) ), Ersinnen einer Danksagung und vielerlei Kleinigkeiten, die mit der Herstellung eines Buchs so einher gehen. In geradezu berauschender Geschwindigkeit verwandelte sich der Leitz-Ordner voller Papier in ein 350-seitiges, großformatiges Buch mit Klappbroschur, schickem Titelschriftzug, Neugierde erweckendem Covermotiv und großartiger Weltkarte im Umschlaginneren.

Jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis ich das erste druckfrische Leseexemplar von „Tarean – Sohn des Fluchbringers“ (so der endgültige Titel) in den Händen halten werde. Und ich kann nur sagen: Es fühlt sich besser an als Weihnachten und Geburtstag zusammen! :-)

Samstag, 22. März 2008

Chuck Norris besucht nicht die Buchmesse...

... die Buchmesse besucht Chuck Norris. Okay, diesen Witz muss jetzt nicht jeder verstehen. Es ist ein Insider, der im Laufe meines Wochenendes in Leipzig entstanden ist. Apropos Insider: Die Buchmesse Leipzig, die ich von Freitag bis Sonntag erstmals überhaupt besucht habe (bislang bin ich nur jeden Oktober durch die Messehallen von Frankfurt gepilgert), habe ich das erste Mal mit dem Gefühl erlebt, mittendrin statt nur dabei zu sein. Das schlichte Wandern von Stand zu Stand und das Begutachten von neuen Büchern anderer Autoren hat meines Erachtens seinen Reiz verloren, seit das Internet die größte Buchhandlung überhaupt darstellt. Been there, seen that. Doch es ist eine gänzlich andere Erfahrung, eine Buchmesse zu besuchen, um dort über eigene Bücher zu sprechen!

Und ich habe ein paar sehr nette Gespräche führen können, während ich mit Kollege Christian Humberg, mit dem ich diese „Geschäftsreise“ unternommen hatte, durch die Messehallen geschlendert bin. Natürlich war meine Agentin da und hat mir von höchst erfreulichen Verhandlungen in Bezug auf den „Fluchbringer“ berichtet. Außerdem durfte ich die Lektorin des im vorletzten Blog-Eintrag erwähnten Verlagshauses kennen lernen, der ich mein Projekt für ihren Verlag noch einmal von Angesicht zu Angesicht vorstellte. Am Ende hatte ich den Eindruck, dass wir uns nicht nur prächtig verstanden haben, sondern sie auch redlich angetan war von meinem leidenschaftlichen Plädoyer für mehr Pulp. Ich hoffe, dass aus diesem guten Anfang mehr erwachsen wird. Dazwischen gab es immer wieder die Chance, alte und neue Bekannte aus der Branche zu treffen, mal hier ein Wort zu wechseln, mal da einen Orangensaft zu trinken, mal dort sich über neue Ideen auszutauschen. Genau so habe ich mir einen Besuch auf einer Buchmesse immer vorgestellt.

Doch auch ganz abgesehen von den angenehmen Gesprächen, die ich führen konnte, hat mir die Buchmesse Leipzig deutlich besser gefallen als die in Frankfurt. Es ist alles ein bisschen kleiner dort, familiärer, besucherfreundlicher. Es gibt weniger Big Business, dafür kann man an jedem Stand die Bücher, die man sieht, direkt kaufen. Die Aussteller wirken entspannter und es stehen mehr Macher bei den einzelnen Verlagen, mit denen man sich unterhalten kann. Besonders Halle 2 mit seiner Fantasy-Leseinsel hatte es mir angetan. Dort konnte ich nicht nur den Lesungen von Autorenkollegen aus dem Schrift-Art-Kreise lauschen, sondern mit den netten Leuten vom Spielraum Leipzig über unser aller Hobby Rollenspiel fachsimpeln.

Vielleicht hat mir Leipzig so gut gefallen, weil ich mich eher als Insider denn als Besucher gefühlt habe. Andererseits habe ich mich auch vielleicht deshalb als Insider gefühlt, weil Leipzig es mir leicht gemacht hat. So oder so war es ein wunderbares Wochenende und ich plane schon jetzt, im nächsten Jahr wieder vor Ort zu sein. Das walte Chuck Norris.