Donnerstag, 11. September 2014

Lese-Challenge "Lerne deine Kollegen besser kennen" - Part 2

Und weiter geht es mit meiner privaten Lese-Challenge unter dem Motto "Lerne deine Kollegen besser kennen".

Zur Erinnerung: Obwohl ich immer dafür bin, dass Verlage und Buchhänder mehr für die Genre-Autoren hierzulande tun, statt bloß Übersetzungen aus Übersee einzukaufen und groß zu präsentieren, und obwohl ich sets alle Leser beschwöre, "ihren Autoren" aus heimischen Gefilden mehr Aufmerksamkeit zu schenken, statt primär die Erfolgsromane aus dem Ausland auf die Leseliste zu setzen, habe ich mich dabei ertappt, selbst vor allem US-Science-Fiction zu konsumieren.

Um meinen Horizont zu erweitern, habe ich mir daher für die zweite Jahreshälfte 2014 vorgenommen, einfach mal ein paar Werke von Freunden und Bekannten aus dem Dunstkreis der deutschsprachigen Phantastik zu lesen.

Als ersten Roman habe ich "Orks vs. Zwerge" von T. S. Orgel. gelesen - ein Fantasy-Roman wie ein guter Spaghetti-Western: dreckig, derb und blutig. Nun geht es mit "Drachenkaiser" von Markus Heitz weiter, einem Buch, das schon geraume Weile in meinem Regal liegt und dessen Vorgänger "Mächte des Feuers" mir vor Jahren viel Spaß gemacht hat.


Montag, 8. September 2014

Perry Rhodan NEO 78: Der Mutantenjäger

Am 12. September ist es soweit: Nach langer Abstinenz erscheint mal wieder ein "Perry Rhodan"-Roman aus meiner Feder, und zwar Nr. 78 der Reihe "Perry Rhodan NEO" mit dem Titel "Der Mutantenjäger".


Wir befinden uns frisch im neuen Erzählzyklus, der mit Band 75 gestartet wurde und "Protektorat Erde" heißt. Die Arkoniden haben die Erde gefunden und sozusagen im Handstreich übernommen. Perry Rhodan und seine Freunde, die sich sicher 20 Romane darum bemüht haben, die Position der Erde vor ihren Feinden geheimzuhalten, dürften ganz schön dumm geguckt haben, als sie nach ihrer Expedition nach Arkon wieder nach Hause gekommen sind.

Terrania ist zerstört, überall sprießen arkonidische Bauwerke aus dem Boden, die Terra Police - ursprünglich als Weltpolizei gedacht, nun ein Werkzeug der Besatzer - wird mit jedem Tag mächtiger und alles, was sich den Fremden entgegenstellt, ist eine kleine Gruppe verzweifelter Kämpfer, die sich "Free Earth" nennt. Keine rosigen Aussichten ...

Band 78 widmet sich dem Mutanten Ras Tschubai, einst ein Teleporter und enger Vertrauter von Perry Rhodan. Doch seit der Genesis-Krise hat er seine fantastische Gabe verloren - stattdessen muss er mit einer neuen zurechtkommen, die ihm ziemliche Schwierigkeiten bereitet. Nachdem er geheime Informationen der Arkoniden abgehört hat, muss er aus den Ruinen von Terrania fliehen, und es verschlägt ihn nach Mumbai, in die indische Millionenstadt, wo er vor Jahren studierte. Wird es ihm gelingen, sich in Mumbai der "Free Earth" anzuschließen? Oder werden ihn die Arkoniden vorher erwischen? Ein gnadenloser Jäger ist ihm jedenfalls dicht auf den Fersen.

Wollt ihr mehr wissen? Dann schaut auf der "Perry"-Seite vorbei. Oder kauft euch den Heftroman am Kiosk. :-)

Samstag, 6. September 2014

Fantasywelten in Computerspielen

Fantasy ist enorm populär - und das nicht nur in Buchform. Auch in Computerspielen gehören Fantasywelten zu den liebsten Reisezielen der Gamer-Gemeinschaft. Writing Bull, Journalist für Spielkultur, hat sich daher anlässlich des Erscheinens des Fantasy-Rollenspiels "Risen 3" der Frage gewidmet, wie "Fantasywelten in Computerspielen" aussehen. Wieviele kreative Freiheiten dürfen sich die Erschaffer von Fantasywelten erlauben und welche Klischees müssen sie bedienen, damit sie ihr Publikum nicht vergrätzen? Weshalb ist Fantasy so populär – und warum mitunter so konservativ? Wie sieht es mit der Religion aus, der Gesellschaftform, dem Frauenbild?

Herausgekommen ist eine Gesprächsrunde in seiner Reihe "Small Talk", die Ende August stattfand und zu er drei Fantasy-Experten geladen hatte. In der Talkrunde dabei war Björn Pankratz, kreativer Kopf des Entwicklerstudios Piranha Bytes. Mháire Stritter erzählte, wie sie die Fantasy-Szene als Videojournalistin (“Orkenspalter.tv”) erlebt – und als Live-Rollenspielerin und Fulltime-Fantasyfan. Und ich durfte aus der Perspektive des Fantasy-Schriftstellers Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Erzählens in Buch und Spiel erörtern.

Wer Lust hat, sich das Ganze zu Gemüte zu führen, findet auf der Website von Writing Bull die Links zu Video und Audiopodcast.

Sonntag, 6. Juli 2014

Lese-Challenge "Lerne deine Kollegen besser kennen"

Es ist schon kurios. Auf der einen Seite gebe ich mich als Verfechter der deutschen Phantastik. Ich bin immer dafür, dass Verlage und Buchhänder mehr für die Genre-Autoren hierzulande tun, statt bloß Übersetzungen aus Übersee einzukaufen und groß zu präsentieren. Und ich beschwöre stets alle Leser, "ihren Autoren" aus heimischen Gefilden mehr Aufmerksamkeit zu schenken, statt primär die Erfolgsromane aus dem Ausland auf die Leseliste zu setzen. Und doch ertappe ich mich dabei, selbst vor allem US-Science-Fiction zu konsumieren. Das ist jetzt nicht ganz falsch, denn immerhin unterstütze ich damit ein in Deutschland am Existenzminimum herumkrebsendes Genre. Dennoch:

Das soll sich ändern!

Deshalb habe ich mir für die zweite Jahreshälfte 2014 - und entgegen meiner üblichen Gewöhnheit, meine Lektüre sehr spontan auszuwählen - eine kleine Lese-Challenge auferlegt. Sie heißt "Lerne deine Kollegen besser kennen" und dreht sich darum, einfach mal ein paar Werke von Freunden und Bekannten aus dem Dunstkreis der deutschsprachigen Phantastik zu lesen, die zum Teil schon in meinem Besitz sind oder um die ich schon eine ganze Weile herumschleiche. Vielleicht greife ich auch mal völlig wirklich zu.

Ich werde die Bücher lesen - und hoffentlich genießen - und dann Werk für Werk in Updates hier melden. Groß bewerten werde ich sie nicht. Das möchte ich - gerade im Bekanntenkreis - lieber nicht öffentlich tun. Zumal es zu den meisten Werken genug Rezensionen gibt.

Ich bin gespannt, wie sich das Projekt entwickelt. Es beginnt mit "Orks vs. Zwerge" von T.S. Orgel.


PS: Nachahmung ist ausdrücklich erlaubt. ;-)

Sonntag, 29. Juni 2014

Das war die erste Jahreshälfte

Es ist schon eine Weile her, seit ich meinen letzten „Arbeitsstatus“ auch mal all jenen präsentiert habe, die mir nicht bei Facebook folgen. Daher will ich gleich in einem kräftigen Rundumschlag berichten, was in den letzten Monaten bei mir so los war.

Um den Jahreswechsel habe ich mich vor allem mit Übersetzungen beschäftigt, und zwar genau genommen mit „Star Trek Enterprise: The Romulan War“, der im August unter dem Titel "Der Romulanische Krieg: Unter den Schwingen des Raubvogels" in zwei Bänden auf Deutsch erscheinen wird. Endlich wird damit eine dramatische Zeit kurz vor der Gründung der Föderation, über die im „Star Trek“-Universum lange nur gemunkelt wurde, direkt erlebbar.

Danach habe ich mich dem bereits an mehreren Stellen – auch hier – verkündeten Projekt „Imperium der Drachen“ gewidmet. „Herr der Ringe“ meets „Spartacus“ (mit Kirk Douglas) – so lautete damals die Catchphrase meines Exposés über eine High-Fantasy-Welt, die sich allerdings noch im Zeitalter der Antike befindet und eben nicht im Äquivalent eines Mittelalters. Zauberer, Elfen, Zwerge, Drachen – sie alle sind vertreten, aber eben mit einem gewissen Twist. Mittlerweile ist der Text fertig und befindet sich im letzten Stadium des Lektorats. Auch das Cover steht und an der Weltkarte wird der letzte Feinschliff betrieben. Das erste Buch des als lockere Reihe geplanten Projekts wird Anfang November erscheinen.

Parallel dazu habe mich mal wieder in die zukünftige Welt von „Perry Rhodan NEO“ entführen lassen. Nach etwa zweijähriger Pause steuere ich erneut einen Band zur mittlerweile sehr gut auf eigenen Beinen stehenden Reboot-Reihe bei. In meinem Roman werden wir einen Ort besuchen, wo noch kein „Perry Rhodan NEO“-Roman gewesen ist. Darüber hinaus es wird ein sehr alter Plot aufgegriffen und mit erstaunlichem neuem Leben gefüllt.

Abgesehen davon laufen derzeit die Vorarbeiten an vier weiteren Projekten, die sich in unterschiedlicher Entwicklungsphase befinden. In einem Fall wird noch mit einem Lizenzgeber verhandelt. Im zweiten bereite ich gerade die Kataloginformationen vor (die ja für gewöhnlich deutlich früher stehen müssen, als das Manuskript selbst). Das dritte Projekt harrt geduldig seines Starts. Und das vierte werde ich im Anschluss an den „Perry Rhodan“ angehen.

Dass in diesem vierten Fall mein langjähriger Text-Mittäter Christian Humberg mit an Bord ist, dürfte manche hoffnungsfroh stimmen. Ich muss allerdings gleich sagen: Nein, wir schreiben nicht den fünften Band von „Drachengasse 13“. Aber was wir schreiben, ist mindestens genauso gut, so viel kann ich versprechen. Wir hatten beim Entwickeln des Stoffs jedenfalls riesigen Spaß! Alle, die D13 mochten, werden auch unser neues Kinderabenteuer lieben.

Mehr Infos hier, sobald ich mehr Infos geben kann und darf.

Freitag, 2. Mai 2014

Theaterfinale für "Drachengasse 13" in Mainz

Knapp drei Jahre lang haben die Junge Bühne Mainz, mein Autorenkollege Christian Humberg und ich interessierte "D13"-Fans in szenischen Lesungen auf fantastische Reisen nach Bondingor mitgenommen. Am 30. April feierten wir den großen Abschluss mit einer "Hexennacht in Bondingor". Christian hat das spannende Projekt Revue passieren lassen.

Dem habe ich eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Außer vielleicht: Danke! Danke an die Junge Bühne Mainz, die uns Autoren auf diese tolle Tour mitgenommen hat. Und an die zahlreichen Besucher, die Lust hatten und bereit waren, Bondingor mal auf etwas andere Weise kennenzulernen.

Vielleicht sehen wir uns ja irgendwann mit einem neuen Projekt wieder ...

Donnerstag, 1. Mai 2014

Lesung in der Schiller-Buchhandlung

Anlässlich des "Welttags des Buches" am 23. April war ich in der Schiller-Buchhandlung in Stuttgart-Vaihingen zu Gast, um dort zwei Schulklassen in die Welt der "Drachengasse 13" zu entführen. Meine Gastgeberin, Frau Martin, hat in ihrem Blog ein paar Zeilen Rückblick verfasst.

Auch mir es einmal mehr viel Freude bereitet, mit den Kids "interaktiv" durch Bondingor zu streifen. Es ist doch immer wieder toll, mit wie viel Begeisterung die Schüler mitlesen. Und wie wenig Scheu sie haben, Rollen zu übernehmen, ganz egal, wie gut sie nun tatsächlich vorlesen können.