Unter folgendem Link kann man bis zum 4. Mai seine Stimme für den RPC Award 2011 abgeben. Macht eifrig mit; ich denke, alle Nominierten (mich eingeschlossen) freuen sich über eine rege Teilnahme.
http://www.rpc-germany.de/N699/rpc-award-2011---eure-wahl.htm
Montag, 25. April 2011
Montag, 18. April 2011
"Magierdämmerung" für RPC-Award nominiert!
Mein Roman "Magierdämmerung - Für die Krone" wurde in der Kategorie "Literatur und Comics" für den RPC-Award nominiert. Ich freue mich wie Holmes, wenn er hinter dem Schrank noch eine Flasche Whisky findet, und hoffe, dass ein paar von euch, die das Buch mochten, für mich abstimmen, sobald die Abstimmung auf www.rpc-germany.de läuft.
Freitag, 15. April 2011
Schülerbelustigung
Am Dienstag, den 12. April, war ich erstmals in einer Schule (unweit von Darmstadt) zu Gast, um dort vor Schülern der 6. Klassen aus meiner "Tarean"-Trilogie vorzulesen. Weil wir im Vorfeld nicht so genau darüber gesprochen hatten und ich in meiner grenzenlosen Naivität an meine eigene Schulzeit zurückdachte, rechnete ich mit jeweils einer Klasse bestehend aus vielleicht 25 Schülern für jede der zwei an diesem Vormittag geplanten 90-Minuten-Veranstaltungen. Entsprechend bestand meine Ausrüstung - neben den drei "Tarean"-Bänden - aus jeweils 50 Autogrammkarten "Tarean" und "Magierdämmerung". Würde schon reichen, dachte ich. Wie sehr ich doch irren sollte...
Am Eingang der Schule, die ich Dank einer fröhlichen Tour quer durch Darmstadt statt um 9:15 Uhr erst gegen 9:30 Uhr erreichte, wurde ich sogleich von der die Veranstaltung koordinierenden Buchhändlerin und der Lehrerin, die das Ganze innerhalb der Schule angeleiert hatte, empfangen. An Horden von Schülern vorbei ging es erst einmal zum "Aufwärmen" ins Lehrerzimmer. Es dürfte so ungefähr das erste Mal seit fünfzehn Jahren gewesen sein, dass ich ein Lehrerzimmer von innen sah - und dann ganz gemütlich mit der Schulleiterin plaudernd in einer Sofa-Ecke voller Lehrer zu sitzen, dürfte sogar eine Premiere gewesen sein. Glücklicherweise liegt meine eigene Schulzeit so lange zurück, dass mich das nicht im Mindesten beunruhigen konnte.
Etwas unruhiger wurde ich dann, als ich die Aula sah, in der ich lesen sollte. Irgendetwas hatte ich doch falsch verstanden im Vorfeld. Es sollten jeweils drei Klassen mit jeweils etwa dreißig Schülern an der Lesung teilnehmen, also ein Publikum von fast Hundert Leuten. Sollte ich vielleicht ein paar Autogrammkarten zu wenig eingepackt haben? Und wie unruhig werden Hundert Leute, wenn sie eigentlich lieber im Pausenhof herumtoben wollen, statt einem Kerl zuzuhören, der da vorne eine Fantasy-Geschichte vorliest?
Zum Glück war zumindest meine zweite Sorge unberechtigt. Natürlich war es nicht mucksmäuschenstill in einem Saal wie diesem, aber es gab doch offensichtlich genug Schüler (vor allem Jungs), die mit leuchtenden Augen "den Autor" in ihrer Mitte anstarrten, dass ich mit den Kindern relativ leichtes Spiel hatte. Natürlich wurde ich zwischen den vorgelesenen Textstellen mit Fragen jeder Art gelöchert: Kann man vom Schreiben leben? Kann wirklich jeder, der will, ein Buch schreiben? Schreiben Sie jedes Exemplar, das in den Buchhandlungen liegt, selbst? (Äh: Jain, Ja und Nein.) In der Pause wurde ich dann bezüglich meiner ersten Sorge bestätigt: Natürlich wollten ALLE Kinder eine Autogrammkarte und am liebsten gleich mehrere und weil es zu wenig gab, bedrängten sie mich wie einen Hollywoodstar auf dem roten Teppich (ohne Absperrung!) und dann klaute der Lukas dem Daniel die Karte und die von der Lisa war sofort verschmiert und schließlich musste ich versprechen, der Schule nochmal einen ordentlich Satz Karten zu schicken. Kein Problem. Mache ich gerne. :)
Am Ende des Vormittags war ich redlich geschafft, aber das Echo meiner jungen Zuhörer war so euphorisch (und das der Veranstalter ebenso), dass ich das Erlebnis nicht hätte missen wollen. Die nächste Schullesung (diesmal unweit von Siegen) ist bereits geplant. Ich freue mich drauf! (Und bin diesmal besser vorbereitet! ;) )
Am Eingang der Schule, die ich Dank einer fröhlichen Tour quer durch Darmstadt statt um 9:15 Uhr erst gegen 9:30 Uhr erreichte, wurde ich sogleich von der die Veranstaltung koordinierenden Buchhändlerin und der Lehrerin, die das Ganze innerhalb der Schule angeleiert hatte, empfangen. An Horden von Schülern vorbei ging es erst einmal zum "Aufwärmen" ins Lehrerzimmer. Es dürfte so ungefähr das erste Mal seit fünfzehn Jahren gewesen sein, dass ich ein Lehrerzimmer von innen sah - und dann ganz gemütlich mit der Schulleiterin plaudernd in einer Sofa-Ecke voller Lehrer zu sitzen, dürfte sogar eine Premiere gewesen sein. Glücklicherweise liegt meine eigene Schulzeit so lange zurück, dass mich das nicht im Mindesten beunruhigen konnte.
Etwas unruhiger wurde ich dann, als ich die Aula sah, in der ich lesen sollte. Irgendetwas hatte ich doch falsch verstanden im Vorfeld. Es sollten jeweils drei Klassen mit jeweils etwa dreißig Schülern an der Lesung teilnehmen, also ein Publikum von fast Hundert Leuten. Sollte ich vielleicht ein paar Autogrammkarten zu wenig eingepackt haben? Und wie unruhig werden Hundert Leute, wenn sie eigentlich lieber im Pausenhof herumtoben wollen, statt einem Kerl zuzuhören, der da vorne eine Fantasy-Geschichte vorliest?
Zum Glück war zumindest meine zweite Sorge unberechtigt. Natürlich war es nicht mucksmäuschenstill in einem Saal wie diesem, aber es gab doch offensichtlich genug Schüler (vor allem Jungs), die mit leuchtenden Augen "den Autor" in ihrer Mitte anstarrten, dass ich mit den Kindern relativ leichtes Spiel hatte. Natürlich wurde ich zwischen den vorgelesenen Textstellen mit Fragen jeder Art gelöchert: Kann man vom Schreiben leben? Kann wirklich jeder, der will, ein Buch schreiben? Schreiben Sie jedes Exemplar, das in den Buchhandlungen liegt, selbst? (Äh: Jain, Ja und Nein.) In der Pause wurde ich dann bezüglich meiner ersten Sorge bestätigt: Natürlich wollten ALLE Kinder eine Autogrammkarte und am liebsten gleich mehrere und weil es zu wenig gab, bedrängten sie mich wie einen Hollywoodstar auf dem roten Teppich (ohne Absperrung!) und dann klaute der Lukas dem Daniel die Karte und die von der Lisa war sofort verschmiert und schließlich musste ich versprechen, der Schule nochmal einen ordentlich Satz Karten zu schicken. Kein Problem. Mache ich gerne. :)
Am Ende des Vormittags war ich redlich geschafft, aber das Echo meiner jungen Zuhörer war so euphorisch (und das der Veranstalter ebenso), dass ich das Erlebnis nicht hätte missen wollen. Die nächste Schullesung (diesmal unweit von Siegen) ist bereits geplant. Ich freue mich drauf! (Und bin diesmal besser vorbereitet! ;) )
Montag, 21. März 2011
Die Leipziger Buchmesse - ein kurzer Rückblick
Vom 18. bis 20. März (also Freitag bis Sonntag) war ich auf der Buchmesse in Leipzig. Es galt, alte Freunde wiederzusehen und neue Bekanntschaften zu machen, aus einem Buch dem Publikum vorzulesen und für ein zweites (und ein drittes) die im Juni anlaufende Media-Offensive abzustecken.
The Good:
Das Wetter in Leipzig war dieses Jahr geradezu traumhaft. Drei Tage lang kein Regen oder Schnee - das hat man selten! Auf der Messe selbst wurde ich erst einmal positiv vom WerkZeugs-Stand überrascht, der dieses Jahr noch größer war und mit einer wundervollen Autoren-Lounge aufwarten konnte, in die sich der Zirkel schreibender Phantasten gemütlich zurückziehen konnte, um dort bei Kaffee, Keksen und Kuchen über Gott, die Welt und das Schreiben zu plauschen. Dass man dabei vom vorbeiflanierenden Publikum wie exotische Tiere in einem Gehege beobachtet werden konnte, störte ganz und gar nicht - im Gegenteil. So konnten Fans rasch ans hintere Gitter ... äh, die Sperrkette kommen, um ihren Lieblingsautor mit einem seiner Bücher zu füttern und es sich signiert von ihm zurückgeben zu lassen.
Meine "Magierdämmerung"-Lesung am Sonntag war ebenfalls ein voller Erfolg. Zwar hatten drei Damen, die vor mir am Lese-Treff in Halle 2 mehrstimmig von kleinen Fischen gesungen hatten, die Messlatte in Sachen Unterhaltungswert ziemlich hoch angelegt, aber auch mir wurde nach einer halben Stunde bescheinigt, dass ich meine Sache recht gut gemacht hätte. Und wer hätte gedacht, dass sich sogar Vierjährige von mir bespaßen lassen?! (Okay, vielleicht saßen sie auch nur noch da, weil ihre Mutter sie zu spät abgeholt hat - aber es war kein Problem. Die gelesene Szene war absolut jugendfrei.)
The Bad:
Am Messesamstag war es mal wieder voll - und zwar so richtig voll. Zeitweise mussten die Zugänge zu Halle 2 zu Einbahnstraßen gemacht werden, weil sonst alles ins Stocken geraten wäre. Wer angesichts dieser Massen gemütlich über die Messe schlendern wollte, der musste schon in die Ecken mit den ganz abseitigen Druckwerken fliehen. Zum Glück hatte ich kaum Termine, sondern konnte mich im Wesentlichen im Dunstkreis der Fantasy-Leseinsel und der Autoren-Lounge aufhalten, wo ich in der Zeit mehr spannende Gespräche geführt habe, als je auf einer Buchmesse zuvor.
Das traditionell am Bahnhof bezogene Hotel entwickelte sich auch mehr und mehr zu einer grenzwertigen Erfahrung. Die Matratze war eine regelrechte Hängematte, der Safe für meinen Laptop zu klein, das Bad hatte auch schon bessere Jahrzehnte gesehen und zum Frühstück servierten sie Eier aus Legebatterien - und das Ganze für knappe 180 EUR die Nacht! Es wird wohl nötig, diesbezüglich mal neue Wege zu gehen. Ich habe auch meine gemütlichen Momente in dem Hotel erlebt - etwa abends beim letzten Bier vor dem Schlafengehen -, aber man sollte nicht zu sehr in Routinen verfallen (auch nicht beim Buchen von Hotels für Messen).
The Ugly:
Abschließend möchte ich all jenen Kollegen gute Besserung wünschen, die in Leipzig auf die eine oder andere Weise zu körperlichem Schaden gekommen sind. Diesmal war der "Blutzoll" erstaunlich hoch: Hexenschuss, Kreislaufkollaps, Fußbruch ... Das Leben eines Autors ist nicht so ungefährlich, wie manch einer denken mag.
The Good:
Das Wetter in Leipzig war dieses Jahr geradezu traumhaft. Drei Tage lang kein Regen oder Schnee - das hat man selten! Auf der Messe selbst wurde ich erst einmal positiv vom WerkZeugs-Stand überrascht, der dieses Jahr noch größer war und mit einer wundervollen Autoren-Lounge aufwarten konnte, in die sich der Zirkel schreibender Phantasten gemütlich zurückziehen konnte, um dort bei Kaffee, Keksen und Kuchen über Gott, die Welt und das Schreiben zu plauschen. Dass man dabei vom vorbeiflanierenden Publikum wie exotische Tiere in einem Gehege beobachtet werden konnte, störte ganz und gar nicht - im Gegenteil. So konnten Fans rasch ans hintere Gitter ... äh, die Sperrkette kommen, um ihren Lieblingsautor mit einem seiner Bücher zu füttern und es sich signiert von ihm zurückgeben zu lassen.
Meine "Magierdämmerung"-Lesung am Sonntag war ebenfalls ein voller Erfolg. Zwar hatten drei Damen, die vor mir am Lese-Treff in Halle 2 mehrstimmig von kleinen Fischen gesungen hatten, die Messlatte in Sachen Unterhaltungswert ziemlich hoch angelegt, aber auch mir wurde nach einer halben Stunde bescheinigt, dass ich meine Sache recht gut gemacht hätte. Und wer hätte gedacht, dass sich sogar Vierjährige von mir bespaßen lassen?! (Okay, vielleicht saßen sie auch nur noch da, weil ihre Mutter sie zu spät abgeholt hat - aber es war kein Problem. Die gelesene Szene war absolut jugendfrei.)
The Bad:
Am Messesamstag war es mal wieder voll - und zwar so richtig voll. Zeitweise mussten die Zugänge zu Halle 2 zu Einbahnstraßen gemacht werden, weil sonst alles ins Stocken geraten wäre. Wer angesichts dieser Massen gemütlich über die Messe schlendern wollte, der musste schon in die Ecken mit den ganz abseitigen Druckwerken fliehen. Zum Glück hatte ich kaum Termine, sondern konnte mich im Wesentlichen im Dunstkreis der Fantasy-Leseinsel und der Autoren-Lounge aufhalten, wo ich in der Zeit mehr spannende Gespräche geführt habe, als je auf einer Buchmesse zuvor.
Das traditionell am Bahnhof bezogene Hotel entwickelte sich auch mehr und mehr zu einer grenzwertigen Erfahrung. Die Matratze war eine regelrechte Hängematte, der Safe für meinen Laptop zu klein, das Bad hatte auch schon bessere Jahrzehnte gesehen und zum Frühstück servierten sie Eier aus Legebatterien - und das Ganze für knappe 180 EUR die Nacht! Es wird wohl nötig, diesbezüglich mal neue Wege zu gehen. Ich habe auch meine gemütlichen Momente in dem Hotel erlebt - etwa abends beim letzten Bier vor dem Schlafengehen -, aber man sollte nicht zu sehr in Routinen verfallen (auch nicht beim Buchen von Hotels für Messen).
The Ugly:
Abschließend möchte ich all jenen Kollegen gute Besserung wünschen, die in Leipzig auf die eine oder andere Weise zu körperlichem Schaden gekommen sind. Diesmal war der "Blutzoll" erstaunlich hoch: Hexenschuss, Kreislaufkollaps, Fußbruch ... Das Leben eines Autors ist nicht so ungefährlich, wie manch einer denken mag.
Montag, 10. Januar 2011
Das Cover von "Magierdämmerung 3"
Samstag, 1. Januar 2011
2011 - "Ein gutes Jahr"
Liebe Alle,
ich beginne das neue Jahr - natürlich - mit einem Filmzitat. Auch wenn ich nicht davon ausgehe, dass ich wie Russell Crowe in Ridley Scotts gleichnamigem Film ein Weingut im sonnigen Frankreich erbe, erwarte ich einige erfreuliche Entwicklungen im kommenden Jahr.
Im Januar erscheint "Tarean - Ritter des Ersten Lichts" bei Audible als Hörbuch - womit die Trilogie dann komplett vorliegt.
Im Februar kommt "Magierdämmerung 2 - Gegen die Zeit" auf den Markt und wird gleich im März von mir auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt. In Kürze werde ich den genauen Termin auf meiner Website veröffentlichen.
Voraussichtlich im Juli erscheinen gleich zwei neue Bücher, die ich gemeinsam mit Autorenkollege Christian Humberg geschrieben habe. Mehr zu dem geheimnisvollen Projekt, das ich einstweilen "D" nennen möchte, darf ich auf Verlagswunsch noch nicht verraten. Aber im März wird der Schleier gelüftet!
Ansonsten stehen zwei Kurzgeschichtenprojekte in der Pipeline und der Nachfolger von "Magierdämmerung" zeichnet sich auch schon am Planungshorizont ab.
Es gibt viel zu tun ... Ich freue mich drauf!
Wir lesen uns hoffentlich
Euer Bernd
ich beginne das neue Jahr - natürlich - mit einem Filmzitat. Auch wenn ich nicht davon ausgehe, dass ich wie Russell Crowe in Ridley Scotts gleichnamigem Film ein Weingut im sonnigen Frankreich erbe, erwarte ich einige erfreuliche Entwicklungen im kommenden Jahr.
Im Januar erscheint "Tarean - Ritter des Ersten Lichts" bei Audible als Hörbuch - womit die Trilogie dann komplett vorliegt.
Im Februar kommt "Magierdämmerung 2 - Gegen die Zeit" auf den Markt und wird gleich im März von mir auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt. In Kürze werde ich den genauen Termin auf meiner Website veröffentlichen.
Voraussichtlich im Juli erscheinen gleich zwei neue Bücher, die ich gemeinsam mit Autorenkollege Christian Humberg geschrieben habe. Mehr zu dem geheimnisvollen Projekt, das ich einstweilen "D" nennen möchte, darf ich auf Verlagswunsch noch nicht verraten. Aber im März wird der Schleier gelüftet!
Ansonsten stehen zwei Kurzgeschichtenprojekte in der Pipeline und der Nachfolger von "Magierdämmerung" zeichnet sich auch schon am Planungshorizont ab.
Es gibt viel zu tun ... Ich freue mich drauf!
Wir lesen uns hoffentlich
Euer Bernd
Donnerstag, 23. Dezember 2010
"Tarean"-Trailer bei Audible
Bei Audible ist ein Trailer zu den Hörbüchern meiner "Tarean"-Trilogie erschienen. Sehr hübsch anzusehen und anzuhören!
Zum Hörbuch Tarean
© Audible GmbH. Einbindung erlaubt, solange Copyright-Hinweis und Link nicht verändert werden.
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